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Knigge für Polen und die Ukraine: Zehn Dinge, die EM-Touristen nicht tun sollten

dapdLadies first, bloß nicht über Politik reden und immer schön Prost sagen: Abseits der Fußballstadien herrschen in Polen und der Ukraine einige ungeschriebene Gesetze. Trinkfeste EM-Besucher mit guter Kinderstube und großem Hunger sind klar im Vorteil. Alle andere sollten folgende Regeln beachten.

http://www.spiegel.de/reise/europa/0...834521,00.html
  1. #1

    optional

    ich wohne in der Ukraine. Von der Überschrift her dachte ich, es wird wieder etwas schlimmes über die Ukraine sein... Aber nein: es stimmt alles - im Allgemeinen gute Ratschläge) Also: Herzlich Willkomen zur EURO-2012!!!
  2. #2

    Bis auf die ersten beide Punkte stimmt alles was aufgezählt wurde (es wird euch keiner schief anschauen wenn ihr einen Kurzen verweigert oder nicht alles aufesst was aufgetischt wurde). In der Ukraine sagt man "Na zdorovie", das Wort "Budmo" wird man höchstens in Lemberg (Lviv) zu hören bekommen. Alle anderen Punkte sind eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
  3. #3

    Das sind doch größtenteils Standardtipps, die man auf jedes europäische Land anwenden kann.
  4. #4

    Wie soll das gehen?

    Trinkfest, großer Hunger und gute Kinderstube. Diese Attribute finden sich in Kombination doch höchstens bei drei Prozent der deutschen Bevölkerung. Den Promillebruchteil bei Fußballfans ahne ich nicht. Das verspricht also eine diplomatische Mission sehr eigener Art.
  5. #5

    Super!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ladies first, bloß nicht über Politik reden und immer schön Prost sagen: Abseits der Fußballstadien herrschen in Polen und der Ukraine einige ungeschriebene Gesetze. Trinkfeste EM-Besucher mit guter Kinderstube und großem Hunger sind klar im Vorteil. Alle andere sollten folgende Regeln beachten.

    Do's und don'ts für die Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine - SPIEGEL ONLINE
    Da bin ich direkt beruhigter, weil der SPON-lesende Bengalowerfer wenigstens weiss, welche Anzahl an Blumen er verschenken darf. Jetzt kann unserem Ruf ja nichts mehr passieren!
  6. #6

    Naja

    Also manches davon ist stark übertrieben..
    Die Polen sind nicht unbedingt viel abergläubischer als Deutsche.
    Und keine Frau wird die Blumen zählen, die sie bekommt.

    Für Autofahrer wichtig zu erwähnen: in Polen ist Abblendlicht Pflicht, immer.
    Und dass mitunter in Situationen überholt wird, in denen das in Deutschland keiner machen würde, ist normal und kein Grund sich aufzuregen.

    Tipp:
    probiert Piroggen (pierogi ruskie) - lecker! Dazu ein kühles Lech.

    Wenn man nicht grade im hintersten Dorf ist, ist es eigentlich nicht anders als in Deutschland. Mit Freundlichkeit kommt man am weitesten.

    P.S.:
    Beim Einkaufen ist unter Umständen etwas mehr Geduld erforderlich. Polnische Kassiererinnen sind fast alle phlegmatisch..
  7. #7

    Bier bestellen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Trinkfeste EM-Besucher mit guter Kinderstube und großem Hunger sind klar im Vorteil. Alle andere sollten folgende Regeln beachten.
    Do's und don'ts für die Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine - SPIEGEL ONLINE
    In Polen sollte man Piwo bestellen.
    Piwa wäre in Russland richtig.
    In der Ukraine weiß ich jetzt nicht so genau.
    Da kann man schnell ins Fettnäpfchen treten.

    Prost.

    PS: Politik
    Warum soll ich ein Geheimnis daraus machen, dass meine Eltern aus der Grafschaft Glatz vertrieben worden sind ?
    Die jetzigen Bewohner (des ehemaligen Hofes) wurden ja auch aus Galizien vertrieben.

    Zukunft lässt sich doch nur gestalten, wenn man mit der Geschichte im reinen ist.
  8. #8

    Kategorisiert

    Der Artikel erinnert mich sehr an die vielen "How to behave in germany" Mythen die mir über die Jahre von verschiedenen ausländischen Besuchern erzählt worden sind. So wäre es zum Beispiel unhöflich und irritierend wenn man für andere am Tisch mitbezahlt und ganz schrecklich wäre es angeblich "DEN Krieg" zu erwähnen. Ich bin ganz sicher vielen Ukrainern und Polen sind die hier beschriebenen Regeln nicht einmal bekannt.
  9. #9

    Nationalistische Resentiments sind das Geschäftsmodell

    Der Reiz von Fussball ist doch wohl, daß gesellschafltiche Konventionen auf den Rängen leicht und ungestraft unterlaufen werden können. Das Geschäftsmodell internationaler Tourniere ist das Spiel mit nationalistischen Resentiments. Diejenigen, die Ratschläge / Benimmregeln brauchen, werden sie kaum beherzigen (können) und diejenigen, die sie nicht brauchen, sind vermutlich zu helle im Oberstübchen, um für Fussball hunderte von Kilometern zu fahren / fliegen. Wenn man das Spiel mit nationalistischen Resentiments und die daran gekoppelte Diskussion über Geschichte ernsthaft nicht mag, sollte man wohl darauf dringen, keine Nationenwettkämpfe (wie lächerlich die angesichts der bunten Besetzung der Mannschaften heutzutage auch immer sein mögen) mehr zu veranstalten.


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