Forum


 

Knatsch im Job: Was hat dich bloß so ruiniert?

CorbisNiemand muss seine Kollegen lieben. Aber mit ihnen auskommen schon, und wenn's noch so schwer fällt. Denn nichts lässt Energie so sinnlos verpuffen wie schwelende Bürokonflikte. Da hilft es, dem Ärger Luft zu machen - nur sollte man sich dabei schlau genug anstellen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...825328,00.html
  1. #1

    Stromberg lässt grüssen....

    .....wieder so eine klischeehafte Darstellung der " Job's "!
    Ist denn die Mehrheit in " Büro's " beschäftigt?
    Sind diese Konfrontationen nicht auch auf allen anderen Branchen
    und Ebenen übertragbar?
    Sch*** " Rosemunde Pilcher-Welt ", wo Papa und Mama im
    Büro beschäftigt sind.
    Die Realität sieht leider anders aus, und dort sind die Bandagen umso Dünner und somit Härter.
    Ein stechen und hauen auf allen Ebenen.
  2. #2

    Symptome Diskussion...

    ... anstatt Ursachen Diskussion. Wieso ?
    Weil ursachliches Verhalten viel früher anfängt, z. B. schon bei der Auswahl des etwaigen neuen Personals und der Einbeziehung der Betroffenen (Arbeitskollegen).

    Das würde schon mal Großteil des möglichen Konfliktes reduzieren.
    Wieso wird es nicht gemacht ?
    Weil das ein großes transparentes Verhalten (Personalentwicklung) benötigt was die UN bzw die Manager nicht leisten können oder wollen.

    Hierzu wird von Manager schon mehr als eine Headline-Kenntnis von Soft Skills abgefordert, was die meisten nicht haben (siehe Stellenausschreibungen-Beschreibungen für Manager mit Personalverantwortung).
    Spätestens aber wenn ein Konflikt sich "entwickelt" hat werden diese fehlenden Soft Skills der Manager zum ernsthaften Problem des UN.
    "Entwickelt" bedeutet im Übrigen schon ein Versagen der Manager.
    Und wenn ich dann diese oberflächlichen Phrasen lese den "Gefühlen freie Luft machen" was erwarten selbst die Naivsten was da bei rauskommt wenn es nicht eine tiefe Vertrauensperson der Betroffenen ist ?? Von KPMG erwarte ich ja nichts aber es sollte zumindest in dem Artikel hinterfragt werden !
    Laut Artikel nennt KPMG ja Summen was der etwaige Schaden sein kann, was auch nur wieder ausdrückt das die nicht wissen das es sich nicht nur auf Projekte, sondern auf die ganze UN Effizients ausweitet und das kann / muss man in % ausdrücken. Wie eine entsprechend Ausbildung machte, waren es zwischen 10-30 % Effizient Gewinn je nach Verbesserung der Kommunikationsstruktur und Atmosphäre.

    Aber wieso verfolgen so viel Manager keine nachhaltigen UN Organisationen, Trainings und zu guter letzt auch UN-Entwicklungen ?

    Weil die Kürze der Managerverträge es zum einen nicht zulässt und zum anderen einfach die Schnelllebigkeit der Wirtschaft keine Nachhaltigkeit mehr zulässt.

    Und mit der letzten Aussage sind dann wieder alle entschuldigt, - wegtreten :-))
  3. #3

    ...

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    .....wieder so eine klischeehafte Darstellung der " Job's "!
    Ist denn die Mehrheit in " Büro's " beschäftigt?
    Sind diese Konfrontationen .....
    Ist schon lange her , ca 1967.
    Ich war Matrose, ein Kollege war ständig am Sticheln, anschwärzen u.s.w. der Bootsmann (Meister) meinte eines Tages :"lass Dir das nicht gefallen regele das!"
    Bald darauf meint er, der X ist unten in Luke 1, gehe mal hin ob er in Ordnung ist. Ich hinterher, und hab das geregelt, der Kollege war im Dunkeln gegen eine Türzarge gelaufen, danach war Ruhe!
  4. #4

    Es gibt eben Unterschiede zwischen Matrosen und Büroangstellten.

    Zitat von jujo Beitrag anzeigen
    Ist schon lange her , ca 1967.
    Ich war Matrose, ein Kollege war ständig am Sticheln, anschwärzen u.s.w. der Bootsmann (Meister) meinte eines Tages :"lass Dir das nicht gefallen regele das!"
    Bald darauf meint er, der X ist unten in Luke 1, gehe mal hin ob er in Ordnung ist. Ich hinterher, und hab das geregelt, der Kollege war im Dunkeln gegen eine Türzarge gelaufen, danach war Ruhe!
    Türzarge? Hhhmmm...
    Na ja, so extrem sollte sich ein Konflikt nicht lösen lassen müssen.

    Aber wenn ich hier im Karriere Spiegel diese Artikel über Konflikte zwischen Büromitarbeitern lese (vor ein paar Tagen z.B. diese Mobbing-Story), komme ich immer wieder zu der Erkenntnis, dass es sich hier scheinbar um Kindergärten handelt, wo die Insassen bei jeder kleinen Schramme sofort das rationale Denken ausschalten und sich lieber in Grabenkämpfe verwickeln, als die Energie in eine Lösung oder Verhinderung einer Eskalation zu stecken. Auch scheinen die Insassen nicht viel Phantasie oder Kreativität zu besitzen, mit ihrer Situation souverän umzugehen, das scheinen alles Konfliktbewältigungs-Weicheier zu sein.

    Oder interpretiere ich die Artikel nur falsch? Oder werden diese Artikel extra so gestaltet, damit es sie überhaupt gibt, damit irgendwelche schlauen Würstchen ihren Senf dazugeben können?
  5. #5

    ...

    Zitat von singlesylvia Beitrag anzeigen
    Türzarge? Hhhmmm...
    Na ja, so extrem sollte sich ein Konflikt nicht lösen lassen müssen.

    Aber wenn ich hier im Karriere Spiegel diese Artikel über Konflikte zwischen Büromitarbeitern lese (vor ein paar Tagen z.B. diese Mobbing-Story), komme ich immer wieder zu der Erkenntnis, dass es sich hier scheinbar um Kindergärten handelt, wo die Insassen bei jeder kleinen Schramme sofort das rationale Denken ausschalten und sich lieber in Grabenkämpfe verwickeln, als die Energie in eine Lösung oder Verhinderung einer Eskalation zu stecken. Auch scheinen die Insassen nicht viel Phantasie oder Kreativität zu besitzen, mit ihrer Situation souverän umzugehen, das scheinen alles Konfliktbewältigungs-Weicheier zu sein.

    Oder interpretiere ich die Artikel nur falsch? Oder werden diese Artikel extra so gestaltet, damit es sie überhaupt gibt, damit irgendwelche schlauen Würstchen ihren Senf dazugeben können?
    Später bin ich dann auch von der nonverbalen zu verbalen Methode gewechselt, man wird ja erwachsen.
    Eines habe ich aber beibehalten bei Konflikten, die direkte und klare Ansprache und Ansage meines Standpunktes, da gab es schon mal Irritationen, da müssen die Beteiligten aber durch!
  6. #6

    Zitat von jujo Beitrag anzeigen
    Später bin ich dann auch von der nonverbalen zu verbalen Methode gewechselt, man wird ja erwachsen.
    Eines habe ich aber beibehalten bei Konflikten, die direkte und klare Ansprache und Ansage meines Standpunktes, da gab es schon mal Irritationen, da müssen die Beteiligten aber durch!
    Schön wär's, wenn das ausreichen würde. Wenn man aber einen "Vorgesetzten" hat, der von allem, was man versucht ihm zu erklären, nur die Hälfte versteht und die auch noch falsch, und der so gar nicht verstehen mag, daß man mit dieser Situation nicht zufrieden ist - was macht man da? Ich hatte ernsthaft den Eindruck, daß er versuchte, mich aus dem Betrieb zu mobben. Zum Glück hat keiner der Kollegen da mitgemacht, im Gegenteil, sie hielten seine weitere Anwesenheit für deutlich verzichtbarer als meine. Nach anderthalb Jahren Trauerspiel hatte es auch die Geschäftsleitung kapiert und nahm ihm die Personalverantwortung - zur allgemeinen Erleichterung.
  7. #7

    In der Theorie ist Fliegen einfach

    Buchautor, Mediator etc pp...

    Warum meinen meistens diejenigen Konflikte aufklären / erklären zu können, die sich als Freelancer sowieso ohne Kollegen durchs Leben gehen?
  8. #8

    Korrekt,genau das meine ich auch

    Zitat von watermark71 Beitrag anzeigen
    Buchautor, Mediator etc pp...

    Warum meinen meistens diejenigen Konflikte aufklären / erklären zu können, die sich als Freelancer sowieso ohne Kollegen durchs Leben gehen?
    genau die die sich in kein Team einfügen oder einfügen müssen erzählen den anderen wie das gemacht wird.Ich habe mal an einer Supervision teilgenommen zusammen mit einnem ca.15 Personen Team.
    Zum Glück wusste ich schon vorher wie das abläuft.Ich habe sehr konzentriert teilgenommen und mich vom Mentor nicht zu verfänglichen Aussagen über meine Mitarbeiter mit denen ich täglich zuasammenarbeite verleiten lassen. Es gab 2 oder 3 Mitarbeiter die sich bei dieser Gelegenheit frei über diverse Mitarbeiter geäussert haben.Die Folge war eine stundenlange Analyse der persönlichen Probleme und damit war noch lange nicht Schluss.Der Mentor war am folgenden Tag wieder weg.Aber die Aussagen der Mitarbeiter über ihre engsten Kollegen blieben.Jahrelang haben die Mitarbeiter Nachwirkungen dieser Supervision "ausgewertet".Die Mitarbeiter waren im Endeffekt mit ihren Problemen doch alleine.
  9. #9

    Karriere?

    Wieso heisst diese Rubrik nur "Karrierespiegel"?

    Alles was ich hier lesen kann, dreht sich nur darum, das "SIE" (der Leser) ein OPFER sind. Opfer des "Chefs", der "Manager", der "Kollegen", des "Burnouts"... "SIE" sind das Objekt, passiv, gebeutelt, unschuldiger Spielball der "Anderen"... haben SIE sich wiedererkannt? Gut.

    Gut, denn SIE kann geholfen werden (Entschuldigung!) - von professionellen Karriereberatern, Psychologen, Consultants. Mit Ratschlaegen, die Mutter in der Schule schon gegeben hat (da hiessen die anderen halt Lehrer, Rektor, Hausmeister, Mitschueler und "der Asi-Manni"). Alles schon vergessen?

    "Karrierespiegel", die Berichte hier folgen glasklar dem gleichen Prinzip. mit denen uns anderswo erklaert wird, dass wir nicht gut genug riechen, unsere Zaehne nicht weiss genug sind, unser Telefon uns nicht ausreichend "Status" verleiht (Individualitaet - 20 Millionen koennen sich nicht irren).

    Lesen tue ich die Artikel schon lange nicht mehr, ich warte auf die Kolumne "Diese Deppen - die schoensten Ankedoten von Chefs ueber unfaehige, faule und sozial inkompetente 'Mitarbeiter'"). Gebt den managern auch mal ein Sprachrohr!








TOP



TOP