Um so verwerflicher ist unsere Überfischung der Meere, denn wir rotten durch Nahrungwecknahme die kleinsten Lebewesen der Meere gleich mit aus.
DPA/ Wenzhöfer/ Max-Planck-InstitutAm tiefsten Punkt der Erdoberfläche geht es weitaus lebendiger zu als bisher gedacht: Forscher sind im Marianengraben auf äußerst aktive und viele Mikroorganismen gestoßen. Die Bakterien ernähren sich vermutlich von Kadavern und Algen, die in die Dunkelheit herabsinken.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-889341.html
Um so verwerflicher ist unsere Überfischung der Meere, denn wir rotten durch Nahrungwecknahme die kleinsten Lebewesen der Meere gleich mit aus.
Vieleicht keine Lungen, doch kann man es sich wie ein Luftballon vorstellen, der sich durch einen niedrigeren Druck ausdehnt: Organismus platzt.
Da sich die Unterüberschriften gerne mal ähneln: Gibt es überhaupt Orte, an denen man _weniger_ Leben gefunden hat, als vorher angenommen?
An den tiefsten Punkten im jeweiligen Meer sammeln sich die Kadaver. Und wo sich organisches Material anreichert, wo gleichzeitig Wasser und auch nur ein bischen Sauerstoff zur Verfügung steht, wird dieses organische Material überall auf der Erde durch Bakterien zersetzt. Die Bakterien hatten mehr als 3 Milliarden Jahre Zeit, um sich an diese Bedingungen anzupassen. Insofern wirklich keine bahnbrechende Erkenntnis. Und wenn es irgendwo in der Tiefsee noch mal 2000 m tiefer ginge, gäbe es dort bestimmt auch noch Bakterien.
Wir haben da einen Druck von 1200bar!Das Vierfache jeder Industrie-Gasflasche!Also jedes Gas flüssig. Wie soll da ein Stoffwechsel funktionieren?
Viel. Es hat viel mit Stoffwechsel zu tun.
Es geht hier nämlich um den Zellstoffwechsel, nicht um deinen Darm.
Bei hohen Drücken verschiebt sich die Lage des chemischen Gleichgewichts!
Im Primärstoffwechsel aller (!) Zellen gibt es an früher Stelle eine essentielle Decarboxylierungsreaktion. Die wird natürlich maßgeblich vom hydrostatischen Druck beeinflußt.
Etc.