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Knapp 11.000 Meter Tiefe: Forscher finden reges Leben im Marianengraben

DPA/ Wenzhöfer/ Max-Planck-InstitutAm tiefsten Punkt der Erdoberfläche geht es weitaus lebendiger zu als bisher gedacht: Forscher sind im Marianengraben auf äußerst aktive und viele Mikroorganismen gestoßen. Die Bakterien ernähren sich vermutlich von Kadavern und Algen, die in die Dunkelheit herabsinken.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-889341.html
  1. #1

    Jeder tote Wal, der absinkt, wird zur Nahrung des Lebens.

    Um so verwerflicher ist unsere Überfischung der Meere, denn wir rotten durch Nahrungwecknahme die kleinsten Lebewesen der Meere gleich mit aus.
  2. #2

    Druckausgleich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Am tiefsten Punkt der Erdoberfläche geht es weitaus lebendiger zu als bisher gedacht: Forscher sind im Marianengraben auf äußerst aktive und viele Mikroorganismen gestoßen. Die Bakterien ernähren sich vermutlich von Kadavern und Algen, die in die Dunkelheit herabsinken.

    Marianengraben: Forscher finden äußerst aktive Mikroorganismen - SPIEGEL ONLINE
    "Trotz der widrigen Lebensbedingungen durch den extrem hohen Wasserdruck..."

    Haben die Mikroorganismen dort unten Lungen? Ich denke, das Haupt"problem" ist da eher der Licht- und Nährstoffmangel ;-)
  3. #3

    @ Vorposter

    Vieleicht keine Lungen, doch kann man es sich wie ein Luftballon vorstellen, der sich durch einen niedrigeren Druck ausdehnt: Organismus platzt.
  4. #4

    Da sich die Unterüberschriften gerne mal ähneln: Gibt es überhaupt Orte, an denen man _weniger_ Leben gefunden hat, als vorher angenommen?
  5. #5

    Nichts, aber auch gar nichts Sensationelles

    An den tiefsten Punkten im jeweiligen Meer sammeln sich die Kadaver. Und wo sich organisches Material anreichert, wo gleichzeitig Wasser und auch nur ein bischen Sauerstoff zur Verfügung steht, wird dieses organische Material überall auf der Erde durch Bakterien zersetzt. Die Bakterien hatten mehr als 3 Milliarden Jahre Zeit, um sich an diese Bedingungen anzupassen. Insofern wirklich keine bahnbrechende Erkenntnis. Und wenn es irgendwo in der Tiefsee noch mal 2000 m tiefer ginge, gäbe es dort bestimmt auch noch Bakterien.
  6. #6

    Das Hauptproblem ist der immense Druck!

    Wir haben da einen Druck von 1200bar!Das Vierfache jeder Industrie-Gasflasche!Also jedes Gas flüssig. Wie soll da ein Stoffwechsel funktionieren?
  7. #7

    Zitat von wili564 Beitrag anzeigen
    Wir haben da einen Druck von 1200bar!Das Vierfache jeder Industrie-Gasflasche!Also jedes Gas flüssig. Wie soll da ein Stoffwechsel funktionieren?
    Was hat Gas mit Stoffwechsel zu tun? Haben Sie schon mal einen Mikroorganismus furzen sehen?
  8. #8

    Gas hat VIEL mit Stoffwechsel zu tun.

    Zitat von fx33 Beitrag anzeigen
    Was hat Gas mit Stoffwechsel zu tun? Haben Sie schon mal einen Mikroorganismus furzen sehen?
    Viel. Es hat viel mit Stoffwechsel zu tun.
    Es geht hier nämlich um den Zellstoffwechsel, nicht um deinen Darm.
    Bei hohen Drücken verschiebt sich die Lage des chemischen Gleichgewichts!
    Im Primärstoffwechsel aller (!) Zellen gibt es an früher Stelle eine essentielle Decarboxylierungsreaktion. Die wird natürlich maßgeblich vom hydrostatischen Druck beeinflußt.
    Etc.
  9. #9

    Auch ohne Lunge Probleme

    Zitat von Layer_8 Beitrag anzeigen
    "Trotz der widrigen Lebensbedingungen durch den extrem hohen Wasserdruck..."

    Haben die Mikroorganismen dort unten Lungen? Ich denke, das Haupt"problem" ist da eher der Licht- und Nährstoffmangel ;-)
    Das Hauptproblem, das auch besteht, wenn es Nährstoffe gibt, ist die Lage der chemischen Gleichgewichte, die ganz anders ist als an der Erdoberfläche. Siehe unter: Massenwirkungsgesetz, 2. Hauptsatz der Thermodynamik, ....








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