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Klinische Studie: Forscher präsentieren ersten wirksamen Malaria-Impfstoff

Er könnte das Leben Hunderttausender Menschen retten: Ein Impfstoff gegen Malaria hat sich erstmals in einer Studie bei Tausenden afrikanischen Kindern als wirksam erwiesen. Nun hoffen Ärzte auf einen flächendeckenden Einsatz - doch es gibt Hindernisse.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...792501,00.html
  1. #30

    Rechnen, anyone?

    Noch immer sterben knapp 800.000 Menschen im Jahr an Malaria. In Afrika fällt ihr alle 45 Sekunden ein Kind zum Opfer.
    Kurz mal nachrechnen: Alle 45 Sekunden ein Kind in Afrika. Macht ca. 700.000/Jahr. Mit anderen Worten, von den 800.000 Toten sind 700.000 Kinder aus Afrika?

    Mit Verlaub, das erscheint wenig plausibel. Was ist mit Asien, was mit Südamerika, was mit den Erwachsenen? Die sollen zusammen genommen nur ein Achtel der Malariaopfer ausmachen?

    Es geht nicht darum, Korinthen zu sch"ssen. Es geht um ordentliche Recherche, glaubwürdigen Journalismus und vor allem um den gesunden Menschenverstand. Ich rede nicht vom Wirkmechanismus des Vakzins, ich rede nicht von Glaxo oder der Gates-Foundation. Sicher, alles interessante Themen, die ein solcher Artikel hätte aufnehmen können. Aber ich bleibe, und bewusst, beim Kleinen. Es gibt eine Sorte Flüchtigkeit, die verrät die ganze Idiotie der Epoche.
  2. #31

    Nix Erfolg ...

    Zitat von Walther Kempinski Beitrag anzeigen
    Und nun die Ergebnisse des heutigen Spieltages.
    Moderne Schulzmedizin - Homöopathie 138:0
    Scheibenkleister!

    > Bei <b>einer</b> Gruppe der Kinder verringerte sich das
    > Risiko, an Malaria zu erkranken, durch den Impfstoff um
    > bis zu <b>56 Prozent</b>. Auch die Zahl der schweren
    > Malaria-Erkrankungen sank um <b>47 Prozent</b>.

    Das reicht nur für ein Strohfeuer, leider. In ganz wenigen
    Jahren werden sich resistente Arten durchgesetzt haben.
  3. #32

    Ich...

    Zitat von robbyy Beitrag anzeigen
    .... der Turbokapitalismus wird den Imfpstoff schon bremsen:-(

    ... er wird für viele unbezahlbar sein,
    ... irgendwer wird bestimmt sein Patent verletzt sehen,
    ... Staaten werden abhängig von Konzernen (Beispiel Monsanto)
    ...

    Versteht endlich: We are 99%. Occupy
    bin NICHT die 99%. Auch nicht das 1%. Ich bin Ich. Und ich lasse mich nicht von Ihnen vereinnahmen. Meine von mir verursachten Probleme löse ich. Kein anderer.

    Jetzt zum Thema: Es lebe der Fortschritt!
  4. #33

    @ liebstöckel

    Sind Kinder keine Menschen?

    Als Erwachsener hat man in der Regel eine Immunität gegen den lokal vorkommenden Malaria-Stamm entwickelt. Neugeborene und Kleinkinder besitzen diese aber nicht, erkranken daher überproportional häufig, die Malaria-Schübe verbrauchen Unmengen an Kalorien (ca 5.000 pro Tag), Afrika ist bekannt für seine Mangelernährung also verhungern praktisch gerade die Kinder an der Malaria.

    Ich zitiere ja ungern diesen Nuhr und halte es eher klassisch mit Wittgenstein: Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen!
  5. #34

    Juhu...

    ...Juhu, noch mehr Menschen, die dann aufgrund der Scheiss Verteilung an Hungerverrecken können....
  6. #35

    Grosser Sieg.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er könnte das Leben Hunderttausender Menschen retten: Ein Impfstoff gegen Malaria hat sich erstmals in einer Studie bei Tausenden afrikanischen Kindern als wirksam erwiesen. Nun hoffen Ärzte auf einen flächendeckenden Einsatz - doch es gibt Hindernisse.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...792501,00.html
    Vielleicht geht es einfacher und viel billiger mit MMS?
    Sollte sich jeder Mediziner mal anschauen. Auch für eine Menge anderer Fälle. Allerdings, die meisten vergessen dann, dass das Krankheitsgeschehen, das mit MMS behandelt wird eine Vorgeschichte hat, die man klären muss. Sonst ist´s wieder Pfusch.
  7. #36

    ....

    Zitat von BlogBlab Beitrag anzeigen
    Warum ist es denn nicht möglich, die Anophelesmücke flächendeckend auszurotten? Man schafft es doch z. B. auch in Florida, in besiedelten Gebieten durch Versprühen bestimmter Pestizide keine Mückenschwärme entstehen zu lassen.
    Als Nicht-Biologe wundert es mich nur, woher dann im folgenden Jahr trotzdem wieder die neuen Mückenlarven kommen, wenn die Eltern doch ausgerottet waren. Sind Insekten denn unbesiegbar?
    Weil es kein Insektizid gibt, dass spezifisch nur diese Art angreifen würde.
    Natürlich könnten Sie bei entsprechender Konzentration regional alles ausrotten, aber eben nur regional. Die unbesiedelten Gebiete bieten eben noch genug Population um die regionale ökologische Nische sofort wieder über exponentielles Wachstum zu füllen.

    Dazu kommt dass die Evolution unberechenbar ist. Selbst ein absolut spezifisches Insektizid kann schneller wieder unwirksam sein, als unberechenbare Spätfolgen, siehe DDT, zu Tage treten.
  8. #37

    ..

    Zitat von liebstöckel Beitrag anzeigen
    Kurz mal nachrechnen: Alle 45 Sekunden ein Kind in Afrika. Macht ca. 700.000/Jahr. Mit anderen Worten, von den 800.000 Toten sind 700.000 Kinder aus Afrika?

    Mit Verlaub, das erscheint wenig plausibel. Was ist mit Asien, was mit Südamerika, was mit den Erwachsenen? Die sollen zusammen genommen nur ein Achtel der .....
    Laut WHO treten 90% der Malaria-Fälle weltweit in Afrika auf. Der Satz müßte also heißen "Alle 45 Sekunden stirbt ein Mensch in Afrika an Malaria". Das würde stimmen.
  9. #38

    Halbierung führt zu null....

    Zitat von FaripiY Beitrag anzeigen
    "mit dem sich die tödliche Seuche endlich ausrotten ließe: ein Impfstoff. "

    Wie läßt sich mit einem Impstoff die Seuche ausrotten?

    "das Risiko, an Malaria zu erkranken, durch den Impfstoff um bis zu 56 Prozent"

    Völlig nutzlose Success Rate.
    Nicht ganz, wenn wir uns den Grenzwert der Folge anschauen. Bei einer idealen Halbierung der Neuerkrankungen (bis zu 500 Millionen diese Jahr) kommen wir über 250, 125, 62,5 etc. bald zu nahezu null.
  10. #39

    Der Titel wurde von der Pharma verkauft

    Zitat von Werner B. aus Z. Beitrag anzeigen
    http://www.dctp.tv/#/fuenfte-kolonne...it-ohne-gnade/

    Ausgezeichnetes Interview zum Thema.

    Nicht nur Professor Kekulé fragt sich zu recht, warum Milliarden an Forschungsgeldern in so sinnfreie Behandlungen wie Botox, Viagra oder Propecia gesteckt werden für Malaria aber kaum Geld da ist.
    Mit einer Glatze oder Erektionsproblemen im Alter könnt ich leben, liegt die Letalitätsrate doch meines Wissens bei 0%, bei Malaria oder Krebs sieht das schon ganz anders aus, nur um mal einige hier abzuholen.

    Hinzu kommt, dass oftmals die Krankheit für bestimmte gesellschaftliche Problematiken mit verantwortlich ist. Aber so weit zu denken, scheint heutzutage wirklich zu viel verlangt zu sein
    womit wir beim Geld wären: Erektionsprobleme und aktiver Sex bis ins hohe Alter mit einer Minderjährigen ist eine sehr viel lukrativere Zielgruppe als Kinder in einem Entwicklungsland ohne Geld.








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