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Klinikaufenthalte: Zahl der Depressionskranken steigt dramatisch

Die Zahlen sind alarmierend: 2010 landeten*über doppelt so viele Menschen wegen Depressionen im Krankenhaus als*zehn Jahre zuvor. Das zeigt ein neuer Report der größten Krankenkasse Barmer GEK.*Oft kann den Leidenden*nicht wirklich geholfen werden - die Rückfallquote ist enorm hoch.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...776666,00.html
  1. #1

    Es grüßt:: Ihre INSM

    Ist politisch alles so gewollt.
  2. #2

    Nicht verwunderlich.

    Seit der glorreichen Zeit des Steigbügelhalters des Raubtierkapitalismus und Vulgärdarwinisten Bundeskanzler Schröder und dessen Agenda2010 leben die Bundesbürger in ständiger Existenzangst, das Damoklesschwert des sozialen Abstiegs stets über sich schweben wissend und von Arbeitslosigkeit bedroht.

    Wie daraus etwas Gesundes erwachsen soll, erschließt sich vermutlich nur den Profiteuren der gesellschaftlichen Verelendung.
  3. #3

    Sie haben Recht

    Zitat von TotalRecall Beitrag anzeigen
    Ist politisch alles so gewollt.
    Den Eindruck habe ich aber auch. Depressionen sorgen für einen stark (selbstbeschränkenden) Handlungsspielraum, man ist antriebs- und lustlos. Man hat sich völlig der (als unmenschlich belastenden) Situation ergeben und ist nicht willens (oder fähig), etwas daran zu ändern.

    Depressive Menschen handeln nicht. Da geht keiner auf die Straße, es wird keiner einen Anwalt einschalten um vor dem Arbeitsgericht gegen den "Ausbeuter"-Chef vorzugehen, ein depressiver Mensch wird wohl kaum nach einer Gehaltserhöhung fragen. Depressive Menschen "funktionieren" nur noch im "Sparmodus", und solange dieser Modus noch Umsätze und Gewinne in einem Unternehmen generiert, wird da keiner was dran drehen wollen.

    Kurzum: Sie haben recht.

    Übrigens, auch wenn es nicht so recht passt: von der Depression zum "Austicken" ist es nicht so weit, wie es manchmal erscheint. Der Massenmörder von Norwegen könnte ja eine größtenteils depressive Existenz gewesen sein, die sich eine Scheinwelt aufgebaut hat, um die Realität erträglicher zu machen.
    Wäre mal ein Ansatz, den zu untersuchen es sich lohnt.
    Ich will aber nicht sagen, dass Depressive tickende Zeitbomben sind, eine derartige Generalisierung liegt mir fern.
  4. #4

    Je öfter untersucht,um so kränker

    Gäbe es nicht soviele Psychiater und Soziologen,dann gäb es auch weniger Verstimmte,Beleidigte oder wie man heute sagt;Depressive.
    Diese Berufsstände brauchen ja ihre Klientel, die es bisher nur vermindert gab.Also schafft man sich seine Kunden.Geht auf Kosten der Beitragszahler oder gar der Rentenversicherung!
    Nach dem Krieg war die Situation für die Menschen schwieriger als heute.Es gab aber weniger Depressive.Man hatte existentiellere Probleme.
    Sehen sie in den Hungerlagern Afrikas Depressive?Nein nur Hungernde und sichtbar Kranke.
    Depressionen kann man auch herbeireden.
    Fragen sie mal, wer sich alles gestresst fühlt.Alle!
  5. #5

    Höher-schneller-weiter........

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zahlen sind alarmierend: 2010 landeten*über doppelt so viele Menschen wegen Depressionen im Krankenhaus als*zehn Jahre zuvor. Das zeigt ein neuer Report der größten Krankenkasse Barmer GEK.*Oft kann den Leidenden*nicht wirklich geholfen werden - die Rückfallquote ist enorm hoch.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...776666,00.html
    wer es nicht schafft im immer schneller drehenden Hamsterrad
    mitzuhalten wird im grossen Bogen hinaus geschleudert.
    Nicht belastbar etc,nicht mehr brauchbar im grossem Wertschöpfungsprozess.Aussortiert-krank.Systembedingt.
    Hoffen auf die bunte Pille die einem dann weiterhilft!?
  6. #6

    war' n Witz

    Zitat von TotalRecall Beitrag anzeigen
    Ist politisch alles so gewollt.

    sollte ein Witz hoffentlich sein, oder?? Frag ja nur weil immer alles auf die Politik geschoben wird.
    Kümmern Sie sich doch mal um Ihren Nachbarn z. B.
  7. #7

    sehr seltsam...

    Wirklich mysteriös diese Entwicklung. Woran das bloss liegen mag? Ring frei für die Relativierer und Schönschreiber.
  8. #8

    ja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zahlen sind alarmierend: 2010 landeten*über doppelt so viele Menschen wegen Depressionen im Krankenhaus als*zehn Jahre zuvor. Das zeigt ein neuer Report der größten Krankenkasse Barmer GEK.*Oft kann den Leidenden*nicht wirklich geholfen werden - die Rückfallquote ist enorm hoch.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...776666,00.html
    Ist doch egal. Hauptsache Griechenland wird geholfen und man kann die Leiharbeitersch... noch mehr ausbauen...
    Das arbeitende Volk ist schon fast wieder da, wie es vor ein paar hunderten Jahren war.
    Dass da Krankheiten wie Depressionen zunehmen, verwundert keinen, der wirklich bis zum Umfallen hackelt.
    Aber egal, die nächste Diätenerhöhung kommt bestimmt und die nächste "Steuersenkung".
  9. #9

    Burnout-Gesellschaft

    Doping im Sport, Doktorschwindel in der Politik, Burnout in der Gesellschaft - alles Symptome derselben Leistungsgesellschaft.
    Es gibt sogar einen sehr natürlichen Grund dafür (neben der starren deutschen Verbortheit):
    Die zunehmende Lebensarbeitsdauer. Ist leider nicht zu ändern.
    Die Deutschen sollten aber zumindest ein wenig gelassener werden.


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