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Klinikaufenthalte: Zahl der Depressionskranken steigt dramatisch

Die Zahlen sind alarmierend: 2010 landeten*über doppelt so viele Menschen wegen Depressionen im Krankenhaus als*zehn Jahre zuvor. Das zeigt ein neuer Report der größten Krankenkasse Barmer GEK.*Oft kann den Leidenden*nicht wirklich geholfen werden - die Rückfallquote ist enorm hoch.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...776666,00.html
  1. #360

    Ja ja, in manch seltsamen Dingen gleichen Sie sich wie ein Ei dem anderen

    Zitat von Bhur Yham Beitrag anzeigen
    Zitat von fpa Beitrag anzeigen
    Viele depressiv veranlagte Menschen haben generell Schwierigkeiten, sich an Alltagsrhythmen anzupassen:
    - Das fängt an mit dem Essen - Wechsel zwischen kurzen Heißhungerattacken auf Kohlehydrate und völliger Appetitlosigkeit
    - Geht weiter mit dem Schlafverhalten, meist extreme Nachteulen. Dazu lesen Sie am besten Biographien über König Ludwig II. Dann hätten Sie auch gleich noch zwei andere häufige Komponenten dabei, Phantasie/Kreativität und leichtfertiger Umgang mit Geld.
    - Und selbst beim Einfügen in soziale Regeln geht es häufig in die Extreme, entweder total-oppositionelle Verweigerung oder Allen-alles-recht-machen-wollen.
    - Hinzukommt, dass in jungen Jahren Reizarmut/Langeweile/fehlende-lohnende-Ziele als viel belastender empfunden wird, als etwa Überreizung oder extrem hohe Leistungsanforderungen in selbst ausgewählten Arbeitsbereichen
    woher kennen Sie meine Ex?
    Fragen wir anders herum:
    1. Warum ist Ihre Ex heute Ihre Ex und nicht mehr Ihre Frau? ...
    2. Und was machen Sie in gleicher Lage mit einem erwachsenen Kind?

    Spätestens da gibt es zur einfachen Akzeptanz seiner Persönlichkeit doch keinerlei Alternative mehr, auch wenn sie nun einmal ganz anders gestrickt ist als man selbst. Eine Ehefrau kann man austauschen ... (sich eine neue suchen und die alte vergessen, bzw. sie auf die Funktion als Mutter seiner Kinder reduzieren, und zum Wohle der Kinder freundschaftlichen Kontakt halten - so fern die neue das zuläßt <g>) ... ein Kind nicht.
  2. #361

    Leider Split der Diskussion auf zwei Foren

    Zitat von fpa Beitrag anzeigen
    Sie machen sich das ja viel zu einfach. Wenn es um den genetischen Anteil geht, spricht doch niemand von einem einzelnen Gen. ...

    Genetik als mögliche Ursache der Zunahme von Depressionen generell zu negieren, allein auf Grund einer nicht bekannten und wohl auch nicht zu erwartenden dominant vererbbaren Monogenetik, das ist vorschnell und unseriös. Ohne Monogenetik stellt sich die Frage nicht unbedingt nach dominant und rezessiv, sondern eher im evolutionären Sinne. D.h. dann auf der einen Seite "Variation", notwendig zur Sicherung des Überlebens der Gattung - Einheitlichkeit wäre gegenüber bisher unbekannten Bedrohungen geradezu fürchterlich, ein regelrechtes Todesurteil für die Gattung. Und auf der anderen Seite "Chancen zur Reproduktion".

    ... Kindersterblichkeit ...
    Leider zerfällt die Diskussion momentan auf zwei verschiedene Foren. Eine inhaltliche Fortführung dieses Beitrages habe ich hier http://forum.spiegel.de/showthread.p...49#post8384549 vorgenommen und dann auch noch um einen Link zu einer Detailgrafik erweitert http://www.google.com/publicdata/exp...ry&hl=de&dl=de
  3. #362

    nee

    Zitat von Stichpunkt Beitrag anzeigen
    Vielleicht waren auch alle depressiv, dann fällt das nicht so auf? Oder die Depressiven haben das getan, was sie so tun: sich zurückziehen, Pegeltrinken, Suizid begehen ... das fällt dann auch nicht so auf.

    Ihr Aussage ist dazu ohne Statistik völlig wertlos. Als würden sie sagen: früher gab es keine Homosexuellen, erst seit „Ich bin schwul, und das ist auch gut so“.
    Sie antworten auf einen Dummschwätzer und werfen damit Perlen vor die Säue. Sinnlos. Soll sich der Betreffende in seinen Vorurteilen suhlen und dabei glücklich sein.
  4. #363

    .

    Zitat von irreal Beitrag anzeigen
    Also Sie sind in gerinfügiger Beschäftigung und Sie sind heilfroh, dass Sie sich keinen Druck machen müssen.
    Ich bin froh, dass sich der Druck von Seiten meines AG auf mich in Grenzen hält. Ich habe meine Aufgabe zu erfüllen - WANN ich das tue ist dabei völlig egal, dass das NICHT Standard in der Arbeitswelt ist, weiss ich selber. Ausserdem habe ich die Gelegenheit (da flexibel und nicht auf den Kopf gefallen) meine eigene Belastbarkeit zu erproben, wenn mal mehr anliegt - auch hier bin ich nicht auf eine Tagesklinik und/oder entsprechende Maßnahme angewiesen.

    Zitat von irreal Beitrag anzeigen
    Das sagt doch schon alles aus. SIE machen sich keinen Druck mehr!Der Arbeitsmarkt kann auch in Ihnen keinen Druck mehr erzeugen. Sie wuseln sich durchs Leben und nicht durch den Arbeitsmarkt, den nutzen Sie nur zum wuseln. Müßten Sie allerdings geglaubt nen porsche fahren um als mensch sich in Ihrem Spiegelbild zu sehen, dann kämen Sie mit Ihrer Einstellung nicht weit. Im besten falle bis zur Depression. Und im Umkehrschluß genauso wie die Menschen die sich nur gleichwertig fühlen, wenn sie an der Einkaufskasse bei Aldi sagen können : Ich muss Sonntag arbeiten!
    Ich gehe davon aus, dass JEDER Mensch der wie ich aus der Hölle zurückgekehrt ist, Entscheidungen anders trifft, wie einer, der da noch nicht mal annähernd war. Es gibt i.d.R. ZWEI Optionen: Geh dran kaputt (Suizid) oder lern damit zu leben (auch wenn das letztere heisst Hilfe anzunehmen). Ich arbeite auch Sonntags (mein Hauptarbeitstag), und sehe keinen Grund darüber zu jammern. Ich könnte mich auch darum bemühen ins SGB XII (unter 3 Stunden erwerbsfähig) verschoben zu werden, aber DAS wiederum würde ich nicht lange durchhalten.

    Zitat von irreal Beitrag anzeigen
    Das tun übrigens am Meisten die geringfügig Beschäftigten und Manager sagen sowas nie!
    Sie merken aber schon, dass Sie hier versuchen mir aus meiner (oftmals zum eigenen Ärger) herabgesetzten Leistungsfähigkeit eine freie Entscheidung zur Geringfügigkeit zu konstruieren. NEIN, es ist alles andere als schön zu merken, wie schnell man "auf" sein kann - wohl wissend, dass mal eine 40 Stundenwoche kein Problem war.

    Zitat von irreal Beitrag anzeigen
    Somit ist es auch logisch, dass die Manager und die geringfügig Beschäftigten oder Arbeitslosen das genau gleiche Problem mit sich selbst haben. Sie setzen sich selbst unter einen unaushaltbaren Druck, den sie selbst nicht im Griff haben und nur wer dies erkennt und wieder zurückfindet zum aushaltbaren Druck, der ist auch zufrieden zu stellen durch sich selbst.
    Janee, ganz besonders Arbeitslose setzen SICH SELBST unter Druck, JobCenter/Gesellschaft/Politiker/undwersonstnoch würden ja nie nicht irgendwelche hahnebüchenen Forderungen ohne Rücksicht auf Verluste stellen.

    Zitat von irreal Beitrag anzeigen
    Mit dem Arbeitsmarkt hat das nur solange zu tun wie dieser als grund genutzt wird für Dinge die das Leben niemals hergibt.
    Was das heissen soll, ist mir gerade nicht wirklich klar, aber schon weiter vorne ist mir klargeworden, dass Sie die sehr häufig auftretende Problematik wenn Depressionen und Erwerbstätigkeit aufeinandertreffen nicht verstanden haben.

    Dopamin
  5. #364

    .

    Zitat von alaxa Beitrag anzeigen
    Kommt drauf an, ob man sich mit einem Arzt unterhält oder mit anderen Kranken. Ich glaube sogar, dass ein Arzt verpflichtet ist, irgendwelchen Selbstmordgedanken nachzugehen bzw. "Einhalt zu gebieten".

    Dann hatte ich wohl die falsche Ärztin im KH erwischt, als ich dort nach langem Ringen und viel Überredungskunst eines Freundes freiwillig dort hin gegangen bin als Notfallpatient... Auf meine Äußerungen in dieser Richtung (und da wäre dann noch ein Kleinkind unmittelbar betroffen gewesen!!!) hat die Ärztin nur verlauten lassen, ich solle Tabletten schlucken und "irgendwann mal" ne Therapie machen.

    Soviel zu irgendwelchen "Verpflichtungen" von Ärzten...








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