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Klinikaufenthalte: Zahl der Depressionskranken steigt dramatisch

Die Zahlen sind alarmierend: 2010 landeten*über doppelt so viele Menschen wegen Depressionen im Krankenhaus als*zehn Jahre zuvor. Das zeigt ein neuer Report der größten Krankenkasse Barmer GEK.*Oft kann den Leidenden*nicht wirklich geholfen werden - die Rückfallquote ist enorm hoch.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...776666,00.html
  1. #150

    Früher hat...

    man es einfach akzeptiert, daß manche Menschen halt öfter mal traurig sind, heute wird daraus eine behandlungsbedürftige Krankheit gemacht, die natürlich vor allem pharmakologisch behandelt wird.
    Damit will ich gar nicht die schwere Depression verharmlosen unter der ein kleiner Teil, der als depressiv diagnostizierten Patienten tatsächlich leidet, aber die Masse der sogenanten Depressiven ist nicht krank. Das sind einfach Menschen, die oft schlecht drauf sind. Macht ja nichts , können ja auch nicht alle immer nur fröhlich sein und es gibt im Leben ja auch genug Anläße traurig zu sein.
    Am besten suchen sich solche Leute dann ein Hobby, das ihnen Spaß macht, Töpferkurs, Kegelclub, Schützenverein, da ist für jeden was dabei, das lenkt dann schon ab oder sie lesen SPON. Das mache ich immer, wenn ich traurig bin. Einfach die Überschriften überfliegen reicht meistens schon, man findet da immer was, um mal wieder herzhaft zu lachen. Gerade vorhin hat mich die Schlagzeile " Wetterforscher messen Sonnenschein-Rekord " dermaßen erheitert, daß ich mich auf dem Boden gewälzt habe.
  2. #151

    ???

    Zitat von Adam Weishaupt Beitrag anzeigen
    .. legt den Verdacht nahe, dass es sich zum gewissen Teil um eine Modekrankheit handelt...
    Natürlich...
    Ist ja natürlich auch eine "Verschwörungstheorie" dass derartige Krankheiten zunehmen, da muss man sich ja auch nicht mit beschäftigen ;)

    Und dass Psychopharmaka schlecht wirken ist auch eine "Verschwörungstheorie",damit möchte man ja nur die wohlmeinende Pharmaindustrie angreifen.


    Die allerwenigsten betroffenen Leute reden über solche Dinge.
  3. #152

    KV's verdienen ?

    Zitat von _42_ Beitrag anzeigen
    Am 05.10.2009 gab es einen Artikel auf spiegel.de über den neu eingeführten Gesundheitsfond und wie dieser Ärzte und Krankenkassen dazu treibt, mehr Krankheiten zu diagnostizieren und bestehende gewinnsteigernd umzudeuten:
    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,653048,00.html

    Dort ist unter anderem Folgendes zu lesen:

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. ;-)

    Ich kann mich auch noch gut an einen Artikel in der Print-Ausgabe des Spiegels erinnern, in dem auch die Rede davon war, dass psychische Erkrankungen der Renner bei den Krankenkassen sind. Die sind nämlich subtil in der Erscheinung und nicht oberflächlich sichtbar, was sie leicht zu diagnostizieren macht. Außerdem sind sie relativ günstig zu therapieren und bringen vor allem am meisten Gewinn für die Krankenkassen. Die Kaskade beginnt meist mit einer psychischen Verstimmung und endet bei einer ausgewachsenen Depression.

    Ich will nicht abstreiten, dass es nicht wenige gibt, die ernsthaft an solchen Krankheiten leiden. Allerdings bekommt dieser Artikel einen ganz anderen Beigeschmack, wenn man diese Zusammenhänge kennt.
    Gewinne für Krankenkassen - durch Kranke .. eine dann doch leichte Verdrehung der Realität. Sicherlich kassiert ein "Herzspezialist" durch auch überflüssig Herz-Op's .. das aber bei Krankheiten die Kassen einen Vorteil haben sollten ist da eher unwahrscheinlich - denen ist letztlich ein Volk von gesunden die Größte Einnahmequelle .. kostet dann nämlich überhaupt nichts!

    Und ein Schelm ist der die Meldungen der Wirtschaft überließt, das immer mehr neue Erkrankungen auftauchen die die Wirtschaftliche leistungsfähigkeit der Menschen massiv einschränken, das Krankheiten am Skelett, am Immunsystem , Allergien, Herz und Kreislauferkrankungen rapide zunehmen, und für die Wirtschaft schlicht zu einem immer grösseren Unsicherheitsfaktor werden, auch bei der Planung ihrer Wirtschaftlichen Zukunft!

    Und deren Studien kommen aus Untersuchungen der Arbeitsplatz Mediziner, längst bevor die Arbeitnehmer sich "krank melden" - weil die Qualitätseinbußen und Quantitätseinbußen in der Produktion oder Bei Dienstleistungen sich schlicht schon vorher massiv niederschlagen!
  4. #153

    Gut beschrieben!

    Zitat von AlfredS. Beitrag anzeigen
    Depression ist die kalte Hölle. Man hat keine Schmerzen und taumelt ohne Gefühle durch den unerträglichen Tag mit einem unmöglichen "Auftrag": zu leben. Aber im Prinzip ist man tot wie ein Stein.
    Wenn am späten Abend das Hormon Melatonin verfügbar wird, kommt es manchmal zu einem völligen Aussetzen der Depression, die aber beim Erwachen am Morgen in aller Stärke wieder präsent ist.
    Mit ca. 4 Zigaretten (von 60) beginnt der Tag mit dem Verlangen des Hirns, dringend benötigte Botenstoffe, wie Dopamin oder Serotonin, mittels Nikotin wieder verfügbar zu machen. Der Rest ist ein Schleichen mit unerträglichem Druck, der die einzig verbliebenen „Träume“ hervorbringt: Das Durchspielen von Suizid-Szenarien.
    Durchhalten und Hilfesuchen wird belohnt.
    Das erklaert endlich auch, warum bei einer stationaeren Therapie eigentlich alles 'verboten' ist ausser... rauchen!

    Allein: Ihr letzter Satz bleibt mir schleierhaft... sind Sie 'raus aus der Hoelle'?
  5. #154

    @Suzi666

    ...das am Boden wälzen ist doch ganz prima! Meinetwegen hätten Sie das den ganzen Abend tun können. Schade, dass Sie sich dann für diesen "Beitrag" entscheiden haben.
  6. #155

    zeitzeuge10

    ich gebe Ihnen sowas von Recht - ich lebe in einem Dorf im Sozialstaat Österreich - mit unglaublich vielen Depressiven - Auffällig sind die dicken Bäuche, wohlgenährt tragen sie ihre Depressionen gut verpackt mit sich herum - gerne wird auch noch ein Bandscheibenleiden mit zitiert - und alles alles aus Faulheit und trägem Lebensstil verbunden mit Bauernschläue. Die angeblich Depressiven sehe ich dann lachend, schmauchend im Cafe sitzen voll des Witzes und der Lebenslust und nur eines bewölkt ihren Gesichtsausdruck, nämlich die Frage nach Ihrer Depression - schade, dass sich Ärzte und Behörden dermaßen easy hinters Licht führen lassen, das nämlich führt mich in eine Depression - bewölkte Grüße
  7. #156

    Ich habe keine guten Nächte

    Zitat von Cassandra105 Beitrag anzeigen
    Wenn das eigene Leben erstmal keinen Wert mehr hat, ist es auch nicht mehr so schwer, jeglichen Leben keine sonderliche Bedeutung mehr beizumessen und dann ist töten kein wirkliches Problem mehr für denjenigen.
    In aller Regel richtet sich aber die Aggression gegen sich selbst in solchem Fall. Oder verbleibt in "erträglichen" Rahmen für die Umwelt.
    Das eigene (irdische...) Leben nicht zu schätzen zu wissen, machen diverse Selbstmordattentäter geradezu täglich irgendwo auf dieser schönen Welt vor.

    Je mehr in Deutschland die Schere zwischen reich und arm bzw. unterstützungsbedürftig aufgehen wird, desto baldiger sollte Bahr eine privatfinanzierte Pflegeversicherung ins Spiel bringen bzw. umsetzen.
    Damit wäre mal wieder ein gesellschaftliches Problem von der FDP gelöst.
  8. #157

    Und warum kann nicht geholfen werden?

    weil man immer noch nicht die wahre ursache von depressionen verstehen will. ganz einfach. mannomann!!! echt traurig. ich hoffe wenigstens, dass ein psychiater irgendwann auf schadensersatz für eine nicht angeschlagene therapie verklagt werden kann. dann wird er sich nämlich überlegen, ob er weiter den hirngespinsten folgt oder tatsächlich endlich mal ordentliche wissenschaft betreibt und seinen patienten auch hilft.
  9. #158

    Eben

    Zitat von Adam Weishaupt Beitrag anzeigen
    Depressive sind nicht leistungsfähig, kosten den Arbeitgeber und die Krankenkassen Geld und stecken andere mit schlechter Stimmung an. Wer sollte das absichtlich herbeiführen wollen? Im übrigen: zeichnen sich Depressive nun eigentlich vornehmlich durch hohen Konsum (s. o.) oder durch Armut aus (s. an anderer Stelle)? Das passt doch nicht zusammen. Die Wirklichkeit wird schon ein bisschen komplexer sein.
    Dafür gibt es ja das wunderbare Intsrument der Zeitarbeit. Damit lassen sich ausgebrannte Arbeitnehmer ohne Streß entfernen und ersetzen. Auch die Zeitarbeitsindustrie hält sich nicht lange mit ausgebrannten Mitarbeitern auf...für die gibt es dann die "Hängematte" in Form von Hartz IV.

    Zu ihrer Info: Depressionen können mehrere Ursachen haben. Nicht ausschließlich "Armut",....
  10. #159

    nur in reichen Ländern mit großzügiger Unterstützung

    Diese Krankheit beschränkt sich glücklicherweise auf reiche Länder wie Deutschland mit großzügiger sozialer Unterstützung bei Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit.
    Sobald die Gelder radikal gestrichen werden, wird die Anzahl wieder drastisch abnehmen und viele der Kranken werden wieder kerngesund sein.

    Da haben wir schon die Lösung für einen Anteil dieser Leute.
    Aber es gibt natürlich auch vereinzelt Fälle, in denen die Menschen wirklich krank sind.








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