Am 05.10.2009 gab es einen Artikel auf spiegel.de über den neu eingeführten Gesundheitsfond und wie dieser Ärzte und Krankenkassen dazu treibt, mehr Krankheiten zu diagnostizieren und bestehende gewinnsteigernd umzudeuten:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,653048,00.html
Dort ist unter anderem Folgendes zu lesen:
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. ;-)
Ich kann mich auch noch gut an einen Artikel in der Print-Ausgabe des Spiegels erinnern, in dem auch die Rede davon war, dass psychische Erkrankungen der Renner bei den Krankenkassen sind. Die sind nämlich subtil in der Erscheinung und nicht oberflächlich sichtbar, was sie leicht zu diagnostizieren macht. Außerdem sind sie relativ günstig zu therapieren und bringen vor allem am meisten Gewinn für die Krankenkassen. Die Kaskade beginnt meist mit einer psychischen Verstimmung und endet bei einer ausgewachsenen Depression.
Ich will nicht abstreiten, dass es nicht wenige gibt, die ernsthaft an solchen Krankheiten leiden. Allerdings bekommt dieser Artikel einen ganz anderen Beigeschmack, wenn man diese Zusammenhänge kennt.