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Klimawandel in der Arktis: Wale profitieren von neuer Wärme
Das Eis schmilzt, die Temperaturen steigen: Die Veränderungen in der Arktis sind so dramatisch, dass Forscher schon von einem neuen Normalzustand sprechen. Während*das wärmere Wetter Eisbären und Walrosse bedroht, nutzt anderen der Wandel - Walen ebenso wie der Schifffahrt.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...801250,00.html
- #1 02.12.2011 17:25 von
gaehn....
also besserer rotwein in deutschland und mehr wale in der arktis aber weniger eisbaeren und weniger ski-lifte in den mittelgebirgen?
die taegliche CO2 klimasau die durchs dorf getrieben wird verkuendet entweder die apokalypse "wir werden alle verdursten, verbrennen oder in sturmfluten ersaufen" oder verkuendet banalitaeten die keinen kuemmern.
mehr wale? prima, dann kann ja sea-shepard endlich einpacken und die japanischen walfangschiffe in ruhe lassen. - #2 02.12.2011 18:41 von
- #3 02.12.2011 18:47 von
- #4 02.12.2011 19:51 von
Wärme ist immer gut
Ja, ja die Forscher... - Äh, welche Forscher?
Die im SPON-Artikel genannten Viecher sind vor Heute von schlimmeren Klimaänderungen heimgesucht worden und ihre Arten haben überlebt. Wo versteckte sich der Gletscherfloh, als vor ca. 7.000 Jahren die Alpen eisfrei waren?
SPON-Zitat: Die Lufttemperatur lag 2011 um rund 1,5 Grad Celsius höher als der Durchschnittswert der vergangenen 30 Jahre. Zitatende.
Diese Aussage ist definitiv falsch: Alle meteorologischen Klimamittelwerte beziehen sich noch auf den Zeitraum 1961 bis 1990. - Aber erst seit 1986 erhöhten sich die Jahresmittelwerte der Temperaturen sprunghaft und halten sich seitdem, ohne weiter zu steigen. Obwohl die weltweit gemessenen Kohlenstoffdioxide kontinuierlich steigen. - Leider lässt sich unter dem Deckmäntelchen des bösen Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes gut kungeln.
Ich stelle nicht den Wahnsinn der klimaschädlichen Emissionen infrage (der ist real!); ich verachte, ja hasse die Ignoranten, die über Milliarden Jahre akkumulierte Erdschätze in den nächsten hundert Jahren verpulvern wollen, weil sie nichts interessiert, was über ihre Lebenszeit hinausragt. - #5 02.12.2011 20:25 von
Ach, wie überraschend
Ach, wie überraschend:
Nach 10 Jahren kommt jemand auf die Idee, dass der Klimawandel auch Vorteile bringt?
Wie konnte es sein, dass sich die Klimaforscher so rapide qualitativ verbessert haben?
Das grenzt ja an ein Wunder. Da hörte man doch bisher nur, dass die Welt untergeht.
Wale sind leider nicht so fotogen wuie Eisbären. - #6 02.12.2011 20:28 von
Falsche Information
An diesem Bericht ist alles falsch.Nach den Ergebnissen verschiedener Institutionen war die arktische See-Eisbedeckung im kritischen Monat September groesser als in 2007 (siehe z.B. http://wattsupwiththat.com/reference...sea-ice-page/).
Im Februar 2008 berichtete John Walsh, ein weltweit anerkannter Experte, waehrend eines Kolloquiums, dass die hauptsaechliche Ursache fuer den starken Rueckgang der See-Eisbedeckung im September 2007 die bis zu 40 W/m^2 hoehere solare Einstrahlung gewesen sei. Eine solche drastische Aenderung in der solaren Einstarhlung ist nur verstaendlich, wenn sich der Wolkenbedeckungsgrad infolge einer Verlagerung der atmosphaerischen Zirkulation aendert.
Im uebrigen sind Schwankungen in der Ausdehnung der arktischen See-Eisbedeckung der Normalfall. In einer 1978 erschienenen Arbeit der russichen Autoren Zakharov und Strokina wurde an Hand der Beobachtungsperiode von 1937 bis 1976 gezeigt, dass die Schwankungen in den Monaten Juli-September betraechtlich sind. Die Abbildungen hierzu sind auch in dem Lehrbuch von Budyko (1982), "The Earth's climate, past and future" enthalten. Die Abbildung fuer September wurde auch von Flohn (1988), Das Problem der Klimaaenderungen, uebernommen. Sonst wird die Arbeit von Zakharov und Strokina nahezu totgeschwiegen.
Selbstverstaendlich beruhen die Abschaetzungen von Zakharov und Strokina nicht auf Satellitenbeobachtungen. Aber die Ergebnisse fuer ein und dieselbe Beobachtungsmethode sind miteinander vergleichbar. Ein Vergleich verschiedener Beobachtungsmethoden ist bei Vinnikov et al. (1999, Science 286) zu finden, allerdings nur fuer eine Periode von 1970 bis 1997. Danach liegen die Ergebnisse von Zakharov im Mittelfeld der Abschaetzungen, waehrend die Werte von Chapman und Walsh zumeist die obere Grenze bilden.
Die mittleren Temperaturverteilungen in der Arktis fuer 2011 koennen noch gar nicht endgueltig bestimmt werden, weil das Jahr noch nicht zu Ende ist. Waehrend im Oktober die mittlere Temperatur in Fairbanks, was am Rande der Arktis liegt, um etwa 2,6 K ueber dem Durchschnitt lag, wurden im November eine Reihe vom Minusrekorde erzielt, wobei die Luftemperatur in Bodennaehe sogar die Minus-40-Grad-C-Grenze unterschritt.
SPON-Redakteure sollten endlich anfangen, Information auf ihren Wahrheitsgehalt zu ueberpruefen. - #7 02.12.2011 21:32 von
- #8 02.12.2011 21:52 von
Wiederholt sich die Gesichte?
Erleben wir das Zeitalter, wo Grünland von den Wikinger besiedelt wurde, als es ein Garten Eden an den Küsten war? Wiederholt sich diese Zeit?
Das kann noch keiner genau vorhersagen. Aber die Chancen stehen gut dafür. Wie wahr das Klima in Europa zu dieser Zeit? - #9 02.12.2011 22:34 von
Klimawandel in der Arktis: Wale profitieren von neuer Wärme Auf Thema antworten
Na ja, der "Forscher" Don Perovich vom U.S. Army Corps of Engineers spricht wohl eher seiner Regierung, seinem Auftraggeber, nach dem Munde! Für jede US-Regierung ist das Wort Umweltschutz ein Fremdwort. Es zählt nur die eigene Wirtschaft, der Rest der Welt ist für die USA uninteresant, interessiert sie nicht. Die Feinde der Umwelt sind nicht nur Länder wie China, Indien, sondern auch speziell USA! Die USA hätte die Möglichkeit mit ihren Mitteln und Möglichkeiten etas, mehr, für den Umweltschutz zu tun. Wären da nicht die Republikaner. Deren Klientel lehnt alles ab was zuerst Kosten verursacht. Aber auch mit Umweltschutz kann man Geld verdienen. Viel Geld verdienen! Ich bin davon überzeugt das die WELT ohne USA besser überleben könnte.
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