DPADie Erderwärmung hat offenbar eine bisher unterschätzte, gefährliche Folge: Der Kreislauf von Verdunstung und Niederschlag beschleunigt sich dramatisch. Trockene Gegenden werden noch trockener, in regenreichen Regionen drohen enorme Niederschläge.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...830178,00.html
Wenn überall auf der Welt das Grundwasser angezapft wird, um Landwirtschaft zu betreiben und das Wasser zum Großteil verdunstet.
Wenn man dann noch berücksichtigt das Wasserdampf für ca. 60% des Treibhauseffektes auf der Erde verantwortlich ist.
Sollte man dann nicht eher so eine Landwirtschaft in trockenen Gebieten verhindern? Hat dies nicht viel mehr Einfluss auf das Klima, als das verbrennen fossiler Brennstoffe.
Gibt es dazu überhaupt Daten?
hat es immer schon gegeben.Beim jetzigen hat der Mensch nachgeholfen ihn sozusagen beschleunigt.In Portugal war Jahrelang im Winter Regenzeit.Von 2004 bis 2008 regnete es wenig,was zu den grossen Waldbraenden in den Sommern dieser Jahre fuehrte.Im Winter 2009 und 2010 gab es Stuerme und Regen und Ueberschwemmungen.Somit dachten viele,die Prognosen seien falsch gewesen,das normale Winterwetter sei zurueckgekehrt.Diesen Winter hat es ueberhaupt nicht geregnet und war widernatuerlich kalt,aber es regnet jetzt.Folge:Bis jetzt sind alle Ernten vernichtet,weil das Wintergetreide ist verdorrt,die neue Aussaat ersaeuft.Aber die Ignoranz im Forum dieses Thema betreffend,ruehrt daher,dass alle im unerschoepflichen Supermarkt einkaufen.
Was mich an solchen wissenschaftlichen Ergebnissen langsam immer mehr stört, ist, dass Einzelphänomene immer so aufgebauscht werden, als wüsste man ganz genau, dass bei einer weiteren Erderwärmung solche Trends weiterlaufen, also nur hochgerechnet werden müssen.
Durch die Erwärmung können sich aber auch weltweite Wind- und Wasserströme verändern, was zur Folge haben kann, dass bisherige Trockengebiete, die vielleicht derzeit noch weniger Niederschlag zu verzeichnen haben, auf einmal richtig regenreich werden. Es wird ja beispielsweise auch ein höherer Meeresspiegel prognostiziert. Wenn der aber steigt, dann wird die Küstenlinie ins Landesinnere verlegt, was zur Folge hat, dass es ganz neue Gebiete gibt, in denen ein Verdunstung von Meerwasser stattfindet, wahrscheinlich mit der Folge, dass in einigen Trockengebieten mehr Niederschlag zu verzeichnen ist. Wenn sich durch die Erwärmung Luftströmungen verändern, kann das gleiche passieren. Im Extremfall gibt es dann Meldungen nach dem Motto: "2. Überschwemmungskatastrophe in der Sahara in diesem Jahr und in der Südfranzösischen Wüste sind drei Urlauber verdurstet." Zugegeben, sehr spekulativ, aber auch nicht spekulativer, als wenn behauptet wird, dass es in heute regenreiche Gebiete immer nasser wird und in heutigen Trockengebieten immer trockener. Irgendwie sind diese ganzen Aussagen über die Zukunft auch nicht glaubwürdiger als die Aussagen einer Wahrsagerin zum gleichen Thema.
Den Klimawandel gibt es unzweifelhaft; aber was er bringt ist nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft wohl mehr Kaffeesatzleserei statt Wissenschaft, denn das Klima ist sehr komplex und die Wissenschaft fängt allenfalls an zu verstehen, wie es funktioniert.
Und was ist, wenn die Größe der Gebiete, welche zu Überschwemmungsgebieten mit regelmäßigen Ernteausfall die Größe der Trockengebiete, in denen dann ein Anbau von Agrarprodukten möglich ist, übersteigt? Dann gibt es weniger Ernteerträge statt mehr. Und was bisher ist, sagt nichts darüber aus, was unter gänzlich veränderten Bedingungen passiert. Das ist leider das Problem mit den Prognosen, aber trösten Sie sich, die meisten "Experten" bringen auch immer solche Kurzschüsse.
Aber eines ist gewiss: Die Grönländer haben gute Aussichten, in Zukunft wirklich Landwirtschaft betreiben zu können. Deshalb heißt Erderwärmung in Grönland auch Wetterverbesserung.
Die Erde hätte ohne einen NATÜRLICHEN TREIBHAUSEFFEKT der atmosphärischen Treibhausgase eine Durchschnittstemperatur von grob -20°C. Sie wäre also unbewohnbar.
Der natürliche Treibhauseffekt, mit seinem eher geringen Anteil an Treibhausgasen in der Atmosphäre, macht die Erde erst bewohnbar.
Folge: eher optimale +15° Durchschnitt.
Der Mechanismus ist offensichtlich sehr effektiv da er mit den geringen Anteilen an Treibhausgasen (Nr. 1 ist Wasserdampf, dessen Konzentration hat eine gewisse ... Wärmeabhängigikeit) die Atmosphärentemperatur um 35° anhebt.
Der Mechanismus ist auch superkomplex und bisher, in Details, wohl eher unverstanden.
Einführungen zB
Treibhauseffekt
http://www.geo.fu-berlin.de/met/ag/t...ima_ws0809.pdf
Die Menschheit emittiert pro Jahr ca 1,5% des atmosphärischen Inventars an CO2. Das sind 30.000.000.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Mal auf ein paar Jahrzehnte hochrechnen. Ist imho nicht unerheblich.
Dazu kommen ja auch noch andere Treibhausgase die spezifisch wirksamer sind.
Wenn zB nur 5% des Erdgases unverbrannt entweichen (könte realistisch sein, Erdgas ist nicht "umwelt-/menschenfreundlich") haben die die gleiche Treibhauswirkung wie die restlichen 95% verbrannten. Methan ist 20 mal wirksamer, Lachgas 200 mal.
Der Treibhauseffekt allein gefährdet schon unsere Ernten.
Auch der durch moderne Technik (die den Treibhauseffekt verstärkt, dazu diverse menschenfeindliche Diktaturen etc) eingebildete Übermensch muß zB noch essen....
Lebensfeindliche Technik bringt auch nicht mehr Glück! Letzteres wäre imho das wesentliche Kriterium für Fortschritt....
Dazu kommen noch die nachhaltige Reduktion der Artenvielfalt die zB die "Ernteschädlinge" in Zaum hält.
Ernteausfälle "biblischen Ausmaßes" sind imho mittelfristig unvermeidlich.
Ohne Natur (unser Körper ist die "Umwelt") können wir nicht überleben.
Dazu noch andere selbstgemachte Probleme wie zB
Atomalarm: Der stille Held, der den dritten Weltkrieg verhinderte - Nachrichten Kultur - Geschichte - WELT ONLINE
Overkill
Und zB (von 1981, gäbe davon noch mehr unerfreuliches
zu sagen, wie zB die durchschmelzenden AKW würden halbe Kontinente umbewohnbar machen): DER SPIEGEL*34/1981 - Schlafender Drache
Ist die (imho leider keine echte) Frage ob die Menschheit mit "Fortschritt" so lange überleben kann wie ohne...
Die echte Trockenzeit ist doch nur noch ca. 6 Wochen lang. Von Anfang/Mitte Januar, bis Ende Februar! Im letzten Jahrtausend war es teilweise 'Furztrocken', von November bis Mitte Mai. Da gab es wirklich Wassermangel, im/ab April. Nicht nur wegen Sonkran! Wenn in Suedthailand jetzt von 'Wassermangel' gesprochen wird, dann doch nur, weil das Statussymbol Auto jeden Tag gewaschen werden muss, um gut auszusehen.
"bedroht" ist reichlich negativ, "veraendert" waere mir sympathischer.
In Wahrheit sind sich die Wissenschaftler lange noch nicht einig darüber, ob die zu erwartende Mehrung des Wasserdampfs in der Atmosphäre den Treibhauseffekt verstärkt (wie in den Prognosen des IPCC ungünstigst hochgerechnet) oder sogar vermindert, weil Wolken weniger Sonneneinstrahlung auf der Erdoberfläche verursachen und zusätzlich sogar Wärme reflektiert wird.
Die Entwicklung der letzten 10 Jahre zeigt jedenfalls, dass die bislang vom IPCC angenommenen Veränderungen nicht eintreten, vor allem scheint das so zu sein, weil seit dem Jahr 2000 bis ca. mitte dieses Jahrhunderts die Sonnenaktivitäten zyklusbedingt rückläufig sind, so dass ohne antropomorpher Erwärmung sogar eine Abkühlung um bis zu 1 Grad zu erwarten wäre.
Ich empfehle als Lektüre:
Fritz Vahrenholdt: "Die kalte Sonne" und
Dirk Maxeiner: "Hurra, wir retten die Welt"
Komisch, in der Version des SREX auf der IPCC Website steht, dass es wahrscheinlich ist, dass starke Niederschlagsereignisse zunehmen. Ebenso ist es wahrscheinlich, dass die mittleren Geschwindigkeiten von tropischen Stürmen zunimmt. Mit gewisser Sicherheit kann man sagen, dass die Anzahl der Tropenstürme nicht zunimmt oder evtl. sogar fällt. Ebenfalls mit gewisser Sicherheit werden Dürren deutlich stärker ausfallen.
Also das würde ich schon als Zunahme von Extremereignissen interpretieren.