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Klimaschutz: Umweltministerium plant Rußfilter-Pflicht für Holzöfen

Strenge Auflagen für Millionen Hausbesitzer: Für private Holzöfen sollen künftig striktere Emissionsgrenzwerte gelten. Nach Plänen des Umweltministeriums müssen die Anlagen womöglich mit einem Filter nachgerüstet werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,519728,00.html
  1. #1

    Langsam reichts!

    Wann hört endlich diese Gängelei auf? Haben wir nicht schon genügend Vorschriften und Verbote? Weshalb werden denn die immer beliebteren Pelletöfen davon ausgenommen? Könnte es der Industrie zu sehr schaden? Das wird bestimmt wieder solche ein Schnellschuss wie bei den Diesel-KFZ... Vorschrift aber die Nachrüstung ist technisch nicht möglich. Die Enteignung schreitet an allen Fronten voran!
  2. #2

    Klimaschutz?

    Was hat Feinstaub mit Klimaschutz zu tun?
  3. #3

    Gute Idee

    War ja nur eine Frage der Zeit.
    Wer ein frei stehendes Häuschen hat, kommt früher oder später auf die Idee, Holz zu verheizen. Und es werden immer mehr. Bei uns im Viertel stinkt es schon manchmal sehr deutlich nach all den Kaminen. Gleiches Recht für alle Befeuerungsarten, die CO2 und Ruß produzieren.
  4. #4

    Eigenartig...

    ...waren es nicht gerade die Pellet-Öfen, die jeden Diesel an Feinstaubausstoß übertreffen?

    Eine weitere merkwürdige Begebenheit in der Abfolge halbgarer, unnützer und sachlich falscher aber populistisch wirksamer Gesetzgebung...
  5. #5

    Feud u.Leid durch die neuen Vorschriften

    mich ärgert hauptsächlich die erzwungene beratung durch die schornsteinfeger, die dafür "nur trockenes Holz verwenden und nicht ales aufeinmal in den Ofen" und den einen Blick auf Ofen oder Kamin wieder schön abkassieren. Die vorgeschriebenen Staub-u. CO-Messung dürfen sie zum Glück nur alle fünf Jahre vornehmen, sie wird wohl aber beträchtlich teurer als die bisherigen Messungen bei der Gas-oder Ölheizung ausfallen.
    Des Schornsteifegers Freud steht das Leid der Kaminofen- und Kaminholzverkäufer gegenüber:sie werden es schwerer haben, wenn sich die Betriebskosten einer Holzheizung beträchtlich erhöhen.
  6. #6

    Völlig wirr und ohne System

    Eigentlich war es ja nur eine Frage der Zeit bis die Kaminöfen Zielscheibe der BImSchV werden.

    Allerdings muss man sich fragen wo hier mit welchem Maß gemessen wird. Auf der einen Seite werden Gas-Thermen und moderne Öl-Öfen mit Grenzwerten überzogen - auf der anderen Seite rußen alte Kachelöfen, Kaminöfen und offene Feuerchen fröhlich vor sich hin. Und dann wieder diese Ausnahmen, die mit nichts zu belegen sind ... warum werden Pellets ausgenommen? Verbrennen die etwa emmisonsfrei? Und was ist mit den Kachelöfen?

    Ich hab grundsätzlich kein Problem mit Filtern, aber wenn die kommen, dann müssen auch alle Anlagen gleich behandelt werden! Es kann nicht sein, dass ich meinen kleinen Kaminofen teuer mit Filtern nachrüsten muss, während mein Nachbar fröhlich rußend einen halben Wald im Kamin verkokt
  7. #7

    ahhh ja !

    Wenn also ein Bekannter von mir in seiner Gartenlaube ist (etwas weiter entfernt als normal), sich dort für einige Tage aufhält und an kühlen Abenden ,so etwa 5-6 Mal pro Jahr, dann sein abgetrocknetes Holz benutzt um sich zu wärmen, - dann soll der einen Rußfilter in seinen Schornstein bauen ?
    Habe ich das richtig verstanden ?

    Da überlege ich doch gerade einmal scharf wieviele große und kleine Waldbrände es alleine in diesem Jahr auf der Erde gab, - rechne das hoch und denke mal so schlapp, - WAS FÜR EIN SCHWACHSINN !

    Wie wäre es mit einem Verbot von Waldbränden in diesem Zusammenhang ? (Werden eh immer weniger die brennen könnten, weil das Meiste bereits abgefackelt wurde.)
  8. #8

    Wie bitte?

    Ich bin stolzer Besitzer eines Kachelofens, Bj. 1990 - wie das ganze Haus.
    Den Ofen benutzen wir der Atmosphäre wegen - es ist eben toll, einen gemütlichen Vorweihnachtsabend in der warmen Stube mit knackendem Feuer im Kamin genießen zu können.
    Wie oft macht man das? Na, wenn's hoch kommt vielleicht zwanzig Mal im Jahr, so am Samsatg Nachmittag, vielleicht auch mal Sonntags.
    Für zwanzig Kaminladungen jährlich, entsprechend vierzig Brennstunden, soll ich einen Rußfilter für hunderte Euronen einbauen lassen?
    Lächerlich!
    Stoppt doch bitte endlich die Amokläufe dieses unsäglichen Umweltministers!
    Seine Profilneurose ist langsam schädlich für uns alle.
  9. #9

    hhmmh

    Naja, also ich benutze meinen Ofen täglich und ersetze damit locker 2/3 meines sonstigen Gasverbrauchs. Warum die Gasheizung irgendwelche Grenzwerte einhalten muss, der Ofen aber nicht, ist eigentlich schwer zu begründen.

    Schade nur, dass damit die CO2-neutrale Holzbefeuerung wieder ein Stück unattraktiver wird.


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