Klimarettung: Australien plant Abschuss Hunderttausender Kamele

Australien ist im Kampf gegen den Klimawandel auf eine ungewöhnliche Idee gekommen: Die Regierung will Hunderttausende wilde Kamele töten lassen - weil sie zu viel rülpsen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...767707,00.html
  1. #70

    Bauernopfer

    ... ist nichteinmal mehr der passende Begriff. Wir fahren mit dem Auto anstatt dem Fahrrad zur Arbeit - stattdessen töten wir einfach ein paar Kamele. Hirnrissig!
  2. #71

    ...

    Zitat von Sekronom Beitrag anzeigen
    Sollte da nicht auch der letzte begriffen haben, das die aktuelle Klimawandeltheorie absolut pervers ist und alles natürliche(wildlebende Tiere) von heute auf morgen als Klimaschädlich definiert wird? (...)
    Australien ist nicht das natuerliche Habitat von Kamelen. Schau man sich die Zahlen mal an, ist die Aktion durchaus plausibel und auch nachhaltig, wenn die Kamel verzehrt werden und hinterher die Emissionen dank der verkauften Zertifikate nicht zehnmal so hoch sind.
  3. #72

    x

    Zitat von Wer ich wirklich bin Beitrag anzeigen
    Menschen oder Tiere "produzieren" kein natürliches CO2. Sie nehmen es vorher in Form von Nahrung zu sich. Und auch die Nahrung "produziert" es nicht, sondern sie entnimmt es mehr oder weniger direkt aus der Atmosphäre.
    Der erste Beitrag im Thread der das Thema trifft. Wenn die Kamele weg sind wird es noch genausoviele Klimagase geben wie vorher. Die Futterpflanzen werden nämlich nicht mehr gefressen sondern sterben ab und kompostieren. Dabei wird ebenfalls CO2, Methan usw. freigesetzt.
  4. #73

    Sinnvolle Maßnahme

    Zitat von spiegel-hai Beitrag anzeigen
    relevanter für die Betrachtung als die Nutzung des Fleisches oder die lustigen CO2-Zetifikate ist doch wohl der Umstand, daß sie sich vermehren wie die "Karnickel" und eine Bedrohung für das empfindliche Gleichgewicht der australischen Natur darstellen, indem sie etwa mit den dort natürlich vorkommenden Tieren um die Ressourcen konkurrieren. Man hätte bereits vor Jahren beginnen müssen, sie konsequent zu bejagen, denn sie haben keine natürlichen Feinde.
    Stimme Ihnen zu: seit der Besiedlung Australien durch Europäer ist die dortige Tierwelt bekanntlich durch "Einwanderung" fremder Spezies massiv verändert worden. V.a., wenn einzelne Tierarten sich nahezu ungehemmt vermehren und das biologische Gleichgewicht stören, sind die geplanten Massnahmen sinnvoll.
  5. #74

    So würde ein Schuh draus

    Zitat von -janbo- Beitrag anzeigen
    Wenn sich Tiere explosionsartig vermehren, dann führt das früher oder später für alle zu großen Problemen, ob sie jetzt die Landschaft zerfressen oder irgendwann massenhaft verhungern, das geht meist schief. .
    Sie haben da was falsch verstanden , richtig müsste es heißen:

    Wenn sich MENSCHEN explosionsartig vermehren, dann führt das früher oder später für alle zu großen Problemen, ob sie jetzt die Landschaft zerstören oder irgendwann massenhaft verhungern, das geht meist schief.

    DENN: bevor der Mensch massenhaft in die Natur eingriff gab es das Problem der explosionsartigen Vermehrung von Tieren nicht.
  6. #75

    Na klar: wir sind Gott!

    Zitat von zoon.politicon Beitrag anzeigen
    Stimme Ihnen zu: seit der Besiedlung Australien durch Europäer ist die dortige Tierwelt bekanntlich durch "Einwanderung" fremder Spezies massiv verändert worden. V.a., wenn einzelne Tierarten sich nahezu ungehemmt vermehren und das biologische Gleichgewicht stören, sind die geplanten Massnahmen sinnvoll.
    Und was ist mit den störenden Menschen?

    Ach ja: Das ist ja was GANZ anderes, richtig!
    Den Beutelwolf haben die Kamele jedenfalls nicht auf dem Gewissen.
  7. #76

    gute Nachricht - schlechte Nachricht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Australien ist im Kampf gegen den Klimawandel auf eine ungewöhnliche Idee gekommen: Die Regierung will Hunderttausende wilde Kamele töten lassen - weil sie zu viel rülpsen...
    Was beweist das? Auch in Australien ist man vor Idioten in führenden Positionen nicht sicher.
  8. #77

    Wussten Sie das nicht?!?

    Zitat von recardo Beitrag anzeigen
    Die Tiere gehören einfach nicht dorthin,zerstören die Umwelt. Was sollen die Australier denn sonst tun stattdessen?
    Man könnte - in der Hoffnung, dass sie sich nicht mehr vermehren - die Kamele mit rosa Wattebäuschen bewerfen. Oder Kamelkondome verteilen!

    Ich bevorzuge aber trotzdem die Variante mit den Bio-Burgern.
  9. #78

    ich kann an der idee nichts perverses entdecken und sehe auch kein problem damit.
    Es sind Tiere, die dort nicht heimisch sind, die Vegetation zerstören und die wüstenbildung vorrantreibt.

    Solange das Fleisch nicht einfach irgendwo vergraben wird, sondern zu nahrungsmitteln weiter verarbeitet wird, seh ich absolut kein problem.
  10. #79

    Hoffentlich, wird endlich mal richtig Jagd gemacht

    Wenn man hier mal wieder die deutschen Besserwisser Kommentare lesen muss, könnte man nur lachen. Die Kamele wurden von den Engländern auf der Suche nach dem (nicht vorhandenen) Binnengewässer im 18 Jhr. aus Afrika eingeschleppt. Heute sind sie ein giganitisches Problem, ihre Anzahl verdoppelt alle sieben Jahre, sie fressen alles kahl und zerstören die gesamte Fauna.

    Es ist nur verdammt schwer sie auf einer fast unbewohnten Fläche, die 18mal(!) so gross ist wie Deutschland auszurotten.

    Ich habe nix gegen Kamele in Afrika (wo sie hin gehören) aber in Australien haben die nix verloren.

    Übrigens, den ersten Versuch die Kamele auszurotten hat Australien vor knapp 100 Jahren gemacht, so neu ist das nicht.