Katzen schon..;)
Das sind sie aus australischer Sicht aber. "Introduced pests". Hiesige Füchse und Ratten würde ich hingegen nicht als Schädlinge bezeichnen, nicht grundsätzlich zumindest..Ihre Versuche, die Kamele so darzustellen als wären es Schädlinge wie Ratten oder Füchse
Natürlich, es wird auch in Australien schon gegessen. Mal davon abgesehen, dass die Zubereitung etwas knifflig sein soll gibt es auch nichts dagegen einzuwenden. Bloss zeigt das, dass das Marktpotential wohl bereits erschöpft ist. Wo man da zusätzliche tausende Tonnen davon unterbringen soll ist deshalb unklar, vom einmaligen Probieren durch Touristen verschwindet der Fleischberg jedenfalls nicht.Denn in ihren Ursprungsländern wird auch das Fleisch von denen gegessen. Ich selbst würde das Fleisch jedenfalls probieren, anders als Krokodil oder Schlangen, die ja auch in Australien oder USA von manchen Leuten gegessen werden.
Ich weiss nicht was dieser Speziesmus soll. Auch wenn Füchse und Ratten ihr eigenes Konfliktpotential haben sind sie m.E. durchaus faszinierende, schlaue und auch schöne Tiere, ebenso ist ihre Anpassungsfähigkeit als Kulturfolger überaus bemerkenswert.Es zeigt aber, welchen Stellenwert Sie den Kamelen einräumen, lediglich den von Ratten (Überträger von Pest) oder Füchsen (Fuchsbandwurm) und den Menschen schädigenden Wesen.
Es geht doch nicht um Vorwürfe. Es geht darum, dass derartige Mengen solcher Tiere die teilweise sehr empfindlichen Habitate schädigen können. Zumal es nicht nur um Wasser geht, sondern primär mal eher die pflanzliche Nahrung. Ebenso habe ich nirgends vorgeschlagen, diesen Raum mit noch wesentlich problematischeren Rindern zu füllen. Ansonsten kann man es effektiv gleich sein lassen.Dass die Kamele auch Durst haben, wird man ihnen kaum vorwerfen können, oder?
Natürlich könnte man Kamele als Nutztiere halten. Bloss ist das offenbar nicht sonderlich sinnvoll in wohl allen Industrieländern. Ansonsten gäbe es in Australien wie Europa und den USA wohl längst Kamelfarmen im grossen Stil.Man kann sie aber wieder dazu machen, indem man sie eben wie von mir vorgeschlagen nutzen würde. Dass sie allein nicht klarkommen und der Mensch sich schlussendlich doch wieder um sie kümmern muss, ist ja wohl nun eingehend bewiesen...
Inwiefern ist das einfacher als Subventionen abzugreifen?Ja, logisch, da ist es natürlich einfacher, die CO2-Prämie abzugreifen.
Falsch, auf Kosten der Kamele. Andere Tiere, insbesondere Nahrungskonkurrenten, dürften von der Massnahme profitieren.Auf Kosten der Tiere. Finde ich nicht in Ordnung.
Schwach. Es ging nirgends um "grösstmöglichen Profit", ausser vielleicht Sie meinen dies im Sinne von sozioökonomischem Nutzen. Der springende Punkt waren aber schlicht Marktmechanismen: Wenn sich etwas nicht lohnt, wird es niemand machen. Oder arbeiten Sie ohne Bezahlung? Im übrigen schlagen Sie hier ja permanent auch profitorientiere Lösungen vor (Subventionen, Jagdtourismus, landwirtschaftliche Nutzung)..Es geht also gar nicht darum, das Problem mit den wilden Kamelen zu lösen, sondern lediglich darum, größtmöglichen Profit dabei herauszuschlagen.

Antworten / Zitieren

