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Klimakonferenz in Cancún: Boliviens erfolgloser Einzelkämpfer

In einer verzweifelten Aktion hat Bolivien versucht, sich gegen die Beschlüsse des Klimagipfels von Cancún zu stellen - und ist spektakulär gescheitert. Die Nachtsitzung dürfte in die Völkerrechts-Lehrbücher eingehen. Deutschlands Umweltminister begrüßt das.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...734124,00.html
  1. #1

    ..

    Wohl eher die Nachtsitzung von Cancún als von Kopenhagen......
  2. #2

    Beschlüsse, Interpretationshoheit, Internationalismus, Exekutivismus, Parteienstaat

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In einer verzweifelten Aktion hat Bolivien versucht, sich gegen die Beschlüsse des Klimagipfels von Cancún zu stellen - und ist spektakulär gescheitert. Die Nachtsitzung dürfte in die Völkerrechts-Lehrbücher eingehen. Deutschlands Umweltminister begrüßt das.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...734124,00.html
    In die Völkerrechtslehrbücher wird eingehen, dass ein Staat bzw. eine Staatengemeinschaft - in zynischer, unverschämter und grenzenloser Überheblichkeit wird an verantwortlicher Stelle gerne auch von "Schicksals"gemeinschaften gesprochen - nicht mehr so gut ist, wie sie mit ihren Minderheiten umgeht, sondern so gut, wie sie diese Minderheiten ignoriert, drangsaliert oder womöglich terrorisiert, und sei es durch Öko - Bioterrorismus. Schachtschneider hat nicht nur im europäischen Rahmen, sondern auch im globalen Rahmen gesehen vollkommen Recht.
  3. #3

    was ist denn nun regelkonform?

    weiss denn jemand ob Boliviens Einwand berechtigt war?
    Anfangs hat der SPON auch geschrieben, dass ALLE Mitgliedstaaten zustimmen müssten
  4. #4

    Pablo Solón

    Der einsame Rufer in der Klimawüste...
    Schade; der Stellenwert Boliviens scheint nicht sehr hoch zu sein.
    Guter Mann - und leider allein gegen alle.
  5. #5

    Wird Zeit, dass Südamerika

    sich endlich wieder u´zuräkmelödet - schade, daß das nicht
    Brasilien, sondern Bolivien war - Leute, denen die Gier
    angesichts der Lage ihres Landes und der Zustände
    so grotesk erscheinen muß wie damals Marx.

    Insofern war es ein Sieg für Bolivien und eine Niederlage
    für den Rest, den ganzen beschissenen Rest
    der Menschheit... verdammt sind sie alle.
  6. #6

    Schade, dass wir nicht erfahren, was Bolivien eigentlich wollte!

    Dass ein kleines Land sich erfolglos gegen alle anderen wehrt, mag ja an sich eine Meldung wert sein und klickt vielleicht auch gut. Aber, es wäre ja durchaus interessant gewesen zu erfahren, was die Bolivianer eigentlich wollten.
  7. #7

    Kein Platz im Artikel?

    Erster Absatz: Bolivien protestiert.
    Zweiter Absatz: Bolivien protestiert.
    Dritter Absatz: Bolivien protestiert.
    Vierter Absatz: Wirklich alle ignorieren Bolivien.
    Fünfter Absatz: Bolivien protestiert.
    Sechster Absatz: Man wußte das schon vorher.
    Siebter Absatz: Wirklich alle ignorieren Bolivien.
    Achter Absatz: Wirklich alle ignorieren Bolivien.
    Neunter Absatz: Bolivien protestiert.
    Zehnter Absatz: Wirklich alle ignorieren Bolivien.
    Elfter Absatz: Wirklich alle ignorieren Bolivien.

    Nur was wollte Bolivien eigentlich? War wirklich kein Platz mehr, um die Forderungen und die getroffenen Beschlüsse darzustellen, so daß wir nun darüber rätseln müssen, ob Boliviens Forderungen berechtigt waren?
  8. #8

    Wichtigtuer

    Zitat von karin3003 Beitrag anzeigen
    Dass ein kleines Land sich erfolglos gegen alle anderen wehrt, mag ja an sich eine Meldung wert sein und klickt vielleicht auch gut. Aber, es wäre ja durchaus interessant gewesen zu erfahren, was die Bolivianer eigentlich wollten.
    Wahrscheinlich einfach mehr Geld. So nach dem Motto: "Gebt uns was, sonst lassen wir das ganze platzen, ätsch."

    Wenn sich tatsächlich mal alle Länder einig sind, sogar China und die USA können es keine so gewichtigen Gründe gewesen sein.
  9. #9

    Was Bolivien wollte

    Zitat von karin3003 Beitrag anzeigen
    Dass ein kleines Land sich erfolglos gegen alle anderen wehrt, mag ja an sich eine Meldung wert sein und klickt vielleicht auch gut. Aber, es wäre ja durchaus interessant gewesen zu erfahren, was die Bolivianer eigentlich wollten.
    Der bolivianische Regierung waren die Pläne nicht weitreichend
    genug. Die Vorgaben, so meinte sie, wäre nichts anderes als
    der kleinste gemeinsame Nenner und würden die Probleme nicht wirklich angehen.


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