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Klimageschichte: Schwächelnde Sonne löste antike Kälteperiode aus

SDO / NASA / AIA / EVEWie stark beeinflusst die Sonne das Klima auf der Erde? Forscher konnten jetzt anhand von Bohrkernen aus einem See in der Eifel nachweisen, dass eine Schwächeperiode der Sonnenaktivität vor 2800 Jahren eine Kälteperiode ausgelöst hat.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...831401,00.html
  1. #280

    ipcc 2

    Zitat von buderius Beitrag anzeigen
    Die ipcc berichte fassen den wissenschaftlichen stand zusammen.

    Wenn es plausible arbeiten dazu gibt, findet sich auch was iden ipcc berichten.

    Hast du eine quelle fuer deine behauptung, die sonnenaktivitaet wuerde den wasserdampf steuern?
    Das ist so ungefähr Alles, was der IPCC zum Wasserdampf zu sagen hat:

    Derzeitiger Stand (IPCC-Report):

    Momentan hat sich eine Mehrheit der Forscher auf internationaler Ebene darauf geeinigt, dass der Beitrag des Wasserdampfes an der anthropogenen Erwärmung derzeit mit etwa 50% angenommen wird. Diese Annahmen beruhen auf Modellrechnungen. Dies bedeutet: Die globale Erwärmung, bedingt durch andere Treibhausgase, wird um etwa 50% höher angenommen als dies der Fall wäre, wenn die Wasserdampfverteilung in der Luft gleich bleiben würde. Dies bedeutet aber nicht, dass Wasserdampf tatsächlich eine zusätzliche 50%ige Erwärmung erzeugt, denn diese Berechnung enthält nicht den Einfluß von Wolken.


    Halt Modellrechnung.

    Dann haben wir auch noch unseren Herrn Lindzen, der folgendes meint:

    Insgesamt würden nach Lindzen große Wissenslücken und Unsicherheiten in dem Forschungsbereich zugunsten griffiger und öffentlichkeitswirksamer Thesen mehr verdeckt als offengelegt. Mögliche anthropogene Effekte seien nach wie vor im Bereich der Messungenauigkeiten, Unsicherheiten bei Klimasimulationen würden eher und vereinfachend Spurengasen zugeordnet als die für Lindzen entscheidenden Mechanismen der Wolkenbildung nachzubilden zu versuchen.

    Und der Einfluss der Sonnenaktivität auf die Weltraumpartikelstrahlung und damit auf die Wolkenbildung ist auch noch nicht vom Tisch.
  2. #281

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Dann haben wir auch noch unseren Herrn Lindzen, der folgendes meint:

    Insgesamt würden nach Lindzen große Wissenslücken und Unsicherheiten in dem Forschungsbereich zugunsten griffiger und öffentlichkeitswirksamer Thesen mehr verdeckt als offengelegt. Mögliche anthropogene Effekte seien nach wie vor im Bereich der Messungenauigkeiten, Unsicherheiten bei Klimasimulationen würden eher und vereinfachend Spurengasen zugeordnet als die für Lindzen entscheidenden Mechanismen der Wolkenbildung nachzubilden zu versuchen.

    Und der Einfluss der Sonnenaktivität auf die Weltraumpartikelstrahlung und damit auf die Wolkenbildung ist auch noch nicht vom Tisch.
    Also ich habe ja vor kurzem noch gedacht das Lindzen ein fachkundiger Skeptiker aber halt kein Leugner ist.
    Aber die Phase ist wohl vorbei. Um die Entwicklung des arktischen Seeeises (das schneller als der Worst-case sämtlicher Modelle verschwindet) schönzureden braucht es schon einer gehörigen Schlucks aus der Leugner-Pulle.
    How Richard Lindzen Screws Up Climate Science | Planetsave
    Spannend vor allem die Entwicklung der Fläche (http://www.skepticalscience.com/pics...icSeaIceExtent) und als Steigerung noch des Volumens (http://psc.apl.washington.edu/wordpr...time%28%29%20?)

    Schaurig-schön auch der Vergleich 1980-2012 der Nasa.
    NASA - NASA Finds Thickest Parts of Arctic Ice Cap Melting Faster
  3. #282

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Das ist so ungefähr Alles, was der IPCC zum Wasserdampf zu sagen hat:

    Derzeitiger Stand (IPCC-Report):

    Momentan hat sich eine Mehrheit der Forscher auf internationaler Ebene darauf geeinigt, dass der Beitrag des Wasserdampfes an der anthropogenen Erwärmung derzeit mit etwa 50% angenommen wird. Diese Annahmen beruhen auf Modellrechnungen. Dies bedeutet: Die globale Erwärmung, bedingt durch andere Treibhausgase, wird um etwa 50% höher angenommen als dies der Fall wäre, wenn die Wasserdampfverteilung in der Luft gleich bleiben würde. Dies bedeutet aber nicht, dass Wasserdampf tatsächlich eine zusätzliche 50%ige Erwärmung erzeugt, denn diese Berechnung enthält nicht den Einfluß von Wolken.


    Halt Modellrechnung.

    Dann haben wir auch noch unseren Herrn Lindzen, der folgendes meint:

    Insgesamt würden nach Lindzen große Wissenslücken und Unsicherheiten in dem Forschungsbereich zugunsten griffiger und öffentlichkeitswirksamer Thesen mehr verdeckt als offengelegt. Mögliche anthropogene Effekte seien nach wie vor im Bereich der Messungenauigkeiten, Unsicherheiten bei Klimasimulationen würden eher und vereinfachend Spurengasen zugeordnet als die für Lindzen entscheidenden Mechanismen der Wolkenbildung nachzubilden zu versuchen.

    Und der Einfluss der Sonnenaktivität auf die Weltraumpartikelstrahlung und damit auf die Wolkenbildung ist auch noch nicht vom Tisch.
    Derselbe lindzen, der einen frisierten graph gezeigt hat, um der nasa datenmanipulation unterstellen zu koennen?


    Wo bleibt deine quelle fuer die behauptung die sonnenaktivitaet wuerde die konzentration des wasserdampfes steuern?
  4. #283

    cern

    Zitat von buderius Beitrag anzeigen
    Wo bleibt deine quelle fuer die behauptung die sonnenaktivitaet wuerde die konzentration des wasserdampfes steuern?
    Zumindest ist am CERN noch nicht das Gegenteil erwiesen.

    "Es gibt viele offene Fragen, weswegen der Leiter des Experiments, Jasper Kirkby erwartet, daß es mindestens fünf Jahre in Anspruch nehmen wird, die notwendigen Serien von Messungen durchzuführen und auszuwerten, um “die Sache auf die eine oder andere Weise zu klären”.
  5. #284

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Zumindest ist am CERN noch nicht das Gegenteil erwiesen.
    Und was bedeutet das nun? Jedenfalls ist ein merklicher Einfluss auf die Bewölkung nicht erkennbar und ist auch unwahrscheinlich. Dagegen ist die Wirkung von CO2 und die Konsequenz der CO2-Zunahme eindeutig bewiesen. Unsicher ist nur die Schnelligkeit und das Ausmaß. Sie können sich bis an Ihr Lebensende dagegen sträuben und Ausreden an den Haaren herbeiziehen, es wird an den Fakten nichts mehr ändern.
  6. #285

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    Und was bedeutet das nun? Jedenfalls ist ein merklicher Einfluss auf die Bewölkung nicht erkennbar und ist auch unwahrscheinlich. Dagegen ist die Wirkung von CO2 und die Konsequenz der CO2-Zunahme eindeutig bewiesen. Unsicher ist nur die Schnelligkeit und das Ausmaß. Sie können sich bis an Ihr Lebensende dagegen sträuben und Ausreden an den Haaren herbeiziehen, es wird an den Fakten nichts mehr ändern.
    Genauso wenig wie unsere marginalen Bemühungen in Deutschland mittels EE und gewaltigen Kosten nichts daran ändern werden, dass weltweit alle fossilen Energieträger gefördert und verbrannt werden.
    Das sind auch Fakten, an denen wir nichts ändern können.
    Wie Sie einen "merklichen Einfluss auf die Bewölkung" feststellen wollen, ist zumindest rätselhaft.
    Der Treibhauseffekt von Wasser in der Atmosphäre, nicht nur von Wasserdampf sondern auch von Wolken, Dunst und Eiswolken wird unterschätzt.
    Dieser Wassergehalt kann sich durch menschlichen und natürlichen Einfluss verändert haben. Das lässt sich aber nicht so simpel messen wie CO2.
  7. #286

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Genauso wenig wie unsere marginalen Bemühungen in Deutschland mittels EE und gewaltigen Kosten nichts daran ändern werden, dass weltweit alle fossilen Energieträger gefördert und verbrannt werden.
    Das entscheidende Kriterium ist aber, wie schnell sie verbrannt werden. Das kann man politisch beeinflussen.
    Wie Sie einen "merklichen Einfluss auf die Bewölkung" feststellen wollen, ist zumindest rätselhaft.
    Der Treibhauseffekt von Wasser in der Atmosphäre, nicht nur von Wasserdampf sondern auch von Wolken, Dunst und Eiswolken wird unterschätzt.
    Die Behauptung, dass der Treibhauseffekt von Wasser unterschätzt wird, ist nicht rätselhaft? Woher haben Sie diese Information und wie ist sie belegt. Das kann man doch nur behaupten, wenn man den Effekt kennt. Zudem geht es nicht um den Treibhauseffeket an sich, sondern um seine Veränderung. Haben Sie das denn immer noch nicht kapiert?
    Dieser Wassergehalt kann sich durch menschlichen und natürlichen Einfluss verändert haben. Das lässt sich aber nicht so simpel messen wie CO2.
    Welcher Einfluss? Die Luftfeuchtigkeit wird genau gemessen. Sie stellen Behauptungen auf, die Sie blind aus der Luft greifen. 90% des Wasserdampfes befinden sich unterhalb 5km Höhe. In der Stratosphäre sind es 4ppm!
  8. #287

    Genau

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    Welcher Einfluss? Die Luftfeuchtigkeit wird genau gemessen. Sie stellen Behauptungen auf, die Sie blind aus der Luft greifen. 90% des Wasserdampfes befinden sich unterhalb 5km Höhe. In der Stratosphäre sind es 4ppm!
    Genau! 90% des Wasserdampfes befinden sich in der Troposphäre.
    Da können Sie die Luftfeuchte eben nicht genau messen. Einmal ist die absolute Luftfeuchte von Punkt zu Punkt verschieden, sowohl horizontal als auch vertikal.
    Dazu kommt noch, dass die relative Luftfeuchte zwischen 0% (eher unwahrscheinlich), 20% (in den Wendekreiswüsten und Polarregionen) bis über 100% schwanken kann.
    Da der Wasserdampfgehalt der Luft etwa 25 mal so hoch ist, wie der CO2-Gehalt, entspricht 1% höherer Wasserdampfgehalt 25% höherem CO2-Gehalt.
    Sowas kann man nicht messen, somit gilt der Satz:
    In dubio pro reo!

    Noch ein Wort zur Stratosphäre.
    Da ist auch nicht mehr viel CO2 vorhanden. Luftdruck und so.
  9. #288

    Eine Erkenntnis

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    Und was bedeutet das nun? Jedenfalls ist ein merklicher Einfluss auf die Bewölkung nicht erkennbar und ist auch unwahrscheinlich.
    für die der Weinstein im Rotweinglas klare Beweise liefert?
  10. #289

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Genauso wenig wie unsere marginalen Bemühungen in Deutschland mittels EE und gewaltigen Kosten nichts daran ändern werden, dass weltweit alle fossilen Energieträger gefördert und verbrannt werden.
    Warum sollten die Bemühungen in Deutschland keinen Einfluss haben?

    Und vor allem, warum sollte man noch alle fossilen Energieträger verbrennen, wenn in ein paar Jahren EE billiger sind?

    Wie Sie einen "merklichen Einfluss auf die Bewölkung" feststellen wollen, ist zumindest rätselhaft.
    Der Treibhauseffekt von Wasser in der Atmosphäre, nicht nur von Wasserdampf sondern auch von Wolken, Dunst und Eiswolken wird unterschätzt.
    Ihnen ist rätselhaft, wie man einen Einfluss auf die Bewölkung feststellen will, aber behaupten im nächsten Satz, der Einfluss wird unterschätzt. Was denn nun?

    Dieser Wassergehalt kann sich durch menschlichen und natürlichen Einfluss verändert haben.
    Ja, wenn sich die Temperatur verändert.








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