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Klimageschichte: Schwächelnde Sonne löste antike Kälteperiode aus

SDO / NASA / AIA / EVEWie stark beeinflusst die Sonne das Klima auf der Erde? Forscher konnten jetzt anhand von Bohrkernen aus einem See in der Eifel nachweisen, dass eine Schwächeperiode der Sonnenaktivität vor 2800 Jahren eine Kälteperiode ausgelöst hat.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...831401,00.html
  1. #270

    Zitat von buderius Beitrag anzeigen
    nein... wenn man das richtige szenario wählt ist der temperaturverlauf nicht mehr so weit weg.
    ich verstehe aber trotzdem nicht, warum du die glaubwürdigkeit von modellen an einer 25 jahre alten arbeit fest machst, obwohl du weisst, daß die forschung sich seitdem drastisch weiterentwickelt hat.
    glaubst du wirklich, daß man heute noch das alte modell von hansen verwendet?

    oder lehnst du astronomie ab, weil in der astronomie früher das heliozentrische modell verwendet wurde, lehnst du chemie, weil man früher geglaubt hat gold machen zu können?
    Vielleicht weil man sehr schön aufzeigen kann, daß die vor 25 Jahren vorgestellten Modelle nicht immer die spätere Entwicklung darstellten. Und schon von daher gegenüber neuen Modellen eine Skepsis angebracht ist.

    Sie machen die Prüfung früherer Modelle lächerlich. Alles was Sie schreiben könnten Sie übrigens auch in 25 Jahren wörtlich zu den heutigen Modellen schreiben, mal unterstellt, es treten ähnliche Differenzen auf. Das sollte Sie stutzig machen. Anders die Klimaforscher:

    Empfehlen würde ich Ihnen die Lektüre des Kapitels "Evalutionen der Modelle" im anstehenden IPCC-Bericht.
    Geprüft wird, wie sich die Modelle in der Vergangenheit geschlagen haben.

    Im übrigen habe ich ob Ihrer Übertreibung "daß sich die Forschung seitdem drastisch weiterentwickelt hat" sofort an Marotzke gedacht. Ich wußte bis zu seinem Interview in Die Zeit vom 23.2.2012 in dieser Deutlichkeit nicht, daß die große offene Frage der Klimaforschung ist, was Wolken bewirken und die Schätzungen sich von null Grad bis plus 2,6 Grad Erwärmung bewegen.
  2. #271

    ?

    Zitat von sichersurfen Beitrag anzeigen
    Vielleicht weil man sehr schön aufzeigen kann, daß die vor 25 Jahren vorgestellten Modelle nicht immer die spätere Entwicklung darstellten. Und schon von daher gegenüber neuen Modellen eine Skepsis angebracht ist.
    der vergleich zeigt, daß für die damals bekannten erkenntnisse das modell gut stimmt... s.o

    was soll das?

    und alles was die astronomie produziert ist mist, ne? weil das heliozentrische modell hat sich ja auch als falsch herausgestellt.

    das ist wissenschaftsfern, was du da schreibst.


    Zitat von sichersurfen Beitrag anzeigen
    Sie machen die Prüfung früherer Modelle lächerlich. Alles was Sie schreiben könnten Sie übrigens auch in 25 Jahren wörtlich zu den heutigen Modellen schreiben, mal unterstellt, es treten ähnliche Differenzen auf.
    hast du auch inhaltlich was dazu beizutragen? was ist daran lächerlich?


    Zitat von sichersurfen Beitrag anzeigen
    Das sollte Sie stutzig machen. Anders die Klimaforscher:

    Empfehlen würde ich Ihnen die Lektüre des Kapitels "Evalutionen der Modelle" im anstehenden IPCC-Bericht.
    Geprüft wird, wie sich die Modelle in der Vergangenheit geschlagen haben.
    s. auch hier:
    http://www.realclimate.org/images/model11.jpg

    passt zu gut, als dass man das ignorieren könnte


    Zitat von sichersurfen Beitrag anzeigen
    Im übrigen habe ich ob Ihrer Übertreibung "daß sich die Forschung seitdem drastisch weiterentwickelt hat" sofort an Marotzke gedacht. Ich wußte bis zu seinem Interview in Die Zeit vom 23.2.2012 in dieser Deutlichkeit nicht, daß die große offene Frage der Klimaforschung ist, was Wolken bewirken und die Schätzungen sich von null Grad bis plus 2,6 Grad Erwärmung bewegen.

    sorry, das ist wirklich nichts neues, daß das feedback daß die wolken verursachen zu den größten unsicherheitsfaktoren gehört.
  3. #272

    Feedback

    Zitat von buderius Beitrag anzeigen
    sorry, das ist wirklich nichts neues, daß das feedback daß die wolken verursachen zu den größten unsicherheitsfaktoren gehört.
    Wieso fällt eigentlich immer, wenn von Wasserdampf oder Wolken die Rede ist, das Wort feedback?

    Immerhin besteht die Möglichkeit, das die Sonnenaktivität auch Einfluss auf den Wasserdampfhaushalt der Atmosphäre hat.
  4. #273

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Immerhin besteht die Möglichkeit, das die Sonnenaktivität auch Einfluss auf den Wasserdampfhaushalt der Atmosphäre hat.
    Ja, und auch die Sonnenstrahlung, die auf dem Umweg über den Mond auf die Erde trifft, hat Einfluss auf das Klima und auf manchen Haushalt - jedenfalls bei Frauen.

    Aus eben solchen Gründen wurde das IPCC gegründet. Es soll die Forschung der verschiedenen Fachgebiete koordinieren hinsichtlich einer zentralen Problemstellung. Das ist die Top-down-Vorgehensweise im Gegensatz zur Bottom-up-Vorgehensweise der Fachwissenschaftler, die jeweils Einzelphänomene erforschen. Der Sonnenforscher interessiert sich nicht für Meeresströmungen. Das IPCC hat dieselbe Funktion wie die NASA für die Raumfahrt. Es kann Wissenslücken hinsichtlich der Problemstellung Klimawandel erkennen und gezielt entsprechende Forschung anregen und Schnittstellen zwischen den Fachgebieten ausfüllen.
  5. #274

    Ipcc

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    .

    Aus eben solchen Gründen wurde das IPCC gegründet. Es soll die Forschung der verschiedenen Fachgebiete koordinieren hinsichtlich einer zentralen Problemstellung.
    Und was sagt bitte das IPCC zur Auswirkung der unterschiedlichen Sonnenaktivitäten auf den Wasserdampfhaushalt der Atmosphäre?
  6. #275

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Und was sagt bitte das IPCC zur Auswirkung der unterschiedlichen Sonnenaktivitäten auf den Wasserdampfhaushalt der Atmosphäre?
    Welche unterschiedlichen Sonnenaktivitäten? Meinen Sie die 0,1% Abweichung vom Mittel infolge der Sonnenflecken? Meinen Sie die 4ppm Wasserdampf in der Stratosphäre? Für den Wasserdampf und diesbezüglich für das Klima spielt die "unterschiedliche Sonnenaktivität" keine Rolle.
  7. #276

    Aha

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    Welche unterschiedlichen Sonnenaktivitäten? Meinen Sie die 0,1% Abweichung vom Mittel infolge der Sonnenflecken? Meinen Sie die 4ppm Wasserdampf in der Stratosphäre? Für den Wasserdampf und diesbezüglich für das Klima spielt die "unterschiedliche Sonnenaktivität" keine Rolle.
    Der IPCC sagt also gar nichts. Warum sollte er auch. Im Gegensatz zum CO2 lässt sich Wasserdampf weder politisch noch kommerziell verwerten.
  8. #277

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Der IPCC sagt also gar nichts.
    Warum lesen Sie nicht einfach die Berichte des IPCC, statt unsinnige Behauptungen aufzustellen? So dumm sind Sie doch nicht, dass Sie Physik und Politik nicht auseinander halten könnten - oder etwa doch? In der oberen Stratosphäre ist der Wasserdampfgehalt bis 2000 leicht angestiegen (von 4 auf 5,5ppm), weil bei der Zersetzung von Methan durch UV Wasser entsteht. Der Wasserdampf in der Troposphäre regnet von allein wieder ab, soll die Politik das verbieten? Eine bereits erwärmte Troposphäre kann aber mehr Wasserdampf aufnehmen und stellt somit ein positives Feedback bezüglich der Erwärmung dar.
  9. #278

    Quelle

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Der IPCC sagt also gar nichts. Warum sollte er auch. Im Gegensatz zum CO2 lässt sich Wasserdampf weder politisch noch kommerziell verwerten.
    Die ipcc berichte fassen den wissenschaftlichen stand zusammen.

    Wenn es plausible arbeiten dazu gibt, findet sich auch was iden ipcc berichten.

    Hast du eine quelle fuer deine behauptung, die sonnenaktivitaet wuerde den wasserdampf steuern?
  10. #279

    Entscheidend sind die Koniunktionen

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Wieso fällt eigentlich immer, wenn von Wasserdampf oder Wolken die Rede ist, das Wort feedback?

    Immerhin besteht die Möglichkeit, das die Sonnenaktivität auch Einfluss auf den Wasserdampfhaushalt der Atmosphäre hat.
    Sonnenaktivität ist eine sekundäre Erscheinung. Entscheidend sind die Koniunktionen der Planeten die die Sonnenaktivität steuern.

    Die Vorhersage der Sonnenstürme. | READERS EDITION

    Und das Klima der Erde ist eine Ergebnis der Verteilung von Sonnenfinsternissen.

    Kälteperioden der Vergangenheit | READERS EDITION


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