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Klimaforschung: Geologen erklären größte Katastrophe des Mittelalters

536 nach Christus verdunkelte eine mysteriöse Wolke auf Jahre den Himmel - die größte Naturkatastrophe der vergangenen Jahrtausende sorgte für Dürren, Hunger und Seuchen. Jetzt glauben Forscher die Ursache gefunden zu haben.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...735253,00.html
  1. #470

    Heizen ist lebenswichtig, Kühlen nicht unbedingt

    Zitat von Knutie Beitrag anzeigen
    Bei steigenden Temperaturen wird wird entsprechend mehr Energie für Kühlung benötigt.
    Nein: Heizen muss man, kühlen nicht unbedingt - die frühen Kulturen haben sich nicht umsonst in wärmeren Gefilden entwickelt.
  2. #471

    °

    Zitat von Dion Beitrag anzeigen
    Nein: Heizen muss man, kühlen nicht unbedingt - die frühen Kulturen haben sich nicht umsonst in wärmeren Gefilden entwickelt.
    Frühe Kulturen wie z.B. die, die die Höhlenmalereien vor 15.000 bis 30.000 Jahren, also während der letzten Eiszeit, in Mitteleuropa geschaffen haben?

    Dass eine Kühlung nicht unbedingt notwendig wäre sagen Sie bitte mal auch den Leuten, die letzten Sommer in den ICE-Zügen geschwitzt haben.
    Und eine Konservierung von Lebensmitteln ohne Kühlung wäre in der Gegenwart gar nicht mehr möglich. Und damit meine ich nicht unbedingt nur ein kühles Bier.
    Auch in der Industrie werden die Produktionsräume inzwischen klimatisiert, müssen es sogar, weil es bei vielen empfindlichen Produkten gar nicht anders geht.

    Und ganz egal, ob lebensnotwendig oder nicht, es gehört heute zum Lebensstandard dazu und es wird gemacht. Da können Sie nicht ankommen und sagen, das gilt nicht, in der Steinzeit gabe es auch keine Klimaanlagen.
  3. #472

    Richtiger Einsatz der Technik ist wichtig – gestern, heute wie auch morgen

    Zitat von Knutie Beitrag anzeigen
    Frühe Kulturen wie z.B. die, die die Höhlenmalereien vor 15.000 bis 30.000 Jahren, also während der letzten Eiszeit, in Mitteleuropa geschaffen haben?
    Sie wissen genau, dass ich die Kulturen in Mesopotamien, am Nil bzw. um das Mittelmeer meinte. Aber wie es aussieht, ist Ihnen jedes Mittel recht - so auch dieser Kommentar:
    Zitat von Knutie Beitrag anzeigen
    Dass eine Kühlung nicht unbedingt notwendig wäre sagen Sie bitte mal auch den Leuten, die letzten Sommer in den ICE-Zügen geschwitzt haben.
    Das ist Extrembeispiel, das zudem völlig selbstverschuldet ist – die Klimaanlagen in diesen Zügen sind nur für Außentemperaturen bis 32 Grad ausgelegt, dabei weiß jeder, außer anscheinend der Verantwortlichen der Bahn und der Herstellerfirma Siemens, dass es in Deutschland ab und zu auch mehr geben kann. Dazu kam die Inkompetenz des Personals und die Unmöglichkeit, Fenster zu öffnen – etwas, was früher selbstverständlich war, denn die Temperaturen um die 35 Grad, die im August 2010 herrschten, vertragen wir Menschen gut.

    Zitat von Knutie Beitrag anzeigen
    Und eine Konservierung von Lebensmitteln ohne Kühlung wäre in der Gegenwart gar nicht mehr möglich.
    Das ist sicher wahr – nur gibt es auch für Kühlschränke verschiedene Klimaklassen, und die für wärmere Umgebung verbrauchen nicht unbedingt mehr Strom. Auch wenn es widersinnig klingt: Ein für die Umgebungstemperatur von 25 Grad gebauter Kühlschrank verbraucht im kühlen Keller, wo es vielleicht nur 15 Grad herrschen, mehr Strom als in einer wärmeren Umgebung.
  4. #473

    °

    Zitat von Dion Beitrag anzeigen
    Sie wissen genau, dass ich die Kulturen in Mesopotamien, am Nil bzw. um das Mittelmeer meinte.
    Sicher weiß ich dies, aber Sie scheinen nicht zu wissen, dass es auch im "kalten" Europa Hochkulturen gegeben hat. Stonehenge z.B., aber auch andere Bauwerke der Megalithkultur, standen schon vor rund 5.000 Jahren, die Himmelsscheibe von Nebra ist die älteste Himmelsdarstellung weltweit und ca. 4.000 Jahre alt und die Höhlenmalereien vor 15.000 bis 30.000 Jahren sind in Leistung und Darstellung vergleichbar mit der Sixtinischen Kapelle.

    Aber wie es aussieht, ist Ihnen jedes Mittel recht - so auch dieser Kommentar: Das ist Extrembeispiel, das zudem völlig selbstverschuldet ist – die Klimaanlagen in diesen Zügen sind nur für Außentemperaturen bis 32 Grad ausgelegt, dabei weiß jeder, außer anscheinend der Verantwortlichen der Bahn und der Herstellerfirma Siemens, dass es in Deutschland ab und zu auch mehr geben kann. Dazu kam die Inkompetenz des Personals und die Unmöglichkeit, Fenster zu öffnen – etwas, was früher selbstverständlich war, denn die Temperaturen um die 35 Grad, die im August 2010 herrschten, vertragen wir Menschen gut.
    Und deshalb braucht man auch keine Klimaanlagen bei noch höheren Temperaturen oder wie soll man das jetzt verstehen?

    Das ist sicher wahr – nur gibt es auch für Kühlschränke verschiedene Klimaklassen, und die für wärmere Umgebung verbrauchen nicht unbedingt mehr Strom. Auch wenn es widersinnig klingt: Ein für die Umgebungstemperatur von 25 Grad gebauter Kühlschrank verbraucht im kühlen Keller, wo es vielleicht nur 15 Grad herrschen, mehr Strom als in einer wärmeren Umgebung.
    Ja, und? Wollen Sie weltweit Tiefkühllager, LKWs, Schiffe, Container in einen Keller stellen? Oder wollen Sie behaupten, je mehr Kühlung notwendig ist, desto weniger Energie wird dafür benötigt?
  5. #474

    Was ist eine Hochkultur?

    Zitat von Knutie Beitrag anzeigen
    Sicher weiß ich dies, aber Sie scheinen nicht zu wissen, dass es auch im "kalten" Europa Hochkulturen gegeben hat. Stonehenge z.B., aber auch andere Bauwerke der Megalithkultur, standen schon vor rund 5.000 Jahren, die Himmelsscheibe von Nebra ist die älteste Himmelsdarstellung weltweit und ca. 4.000 Jahre alt und die Höhlenmalereien vor 15.000 bis 30.000 Jahren sind in Leistung und Darstellung vergleichbar mit der Sixtinischen Kapelle.
    Sicher gab es Kulturleistungen auch in unseren Breiten, aber ob man sie als Hochkultur bezeichnen kann, wage ich zu bezweifeln. Sie waren außerdem schriftlos, nicht umsonst sagt man, unsere Kultur sei aus der griechisch-römischen hervorgegangen, d.h. sie stammt aus dem Mittelmeerraum, einer wärmeren Gegend als die unsere.

    Zitat von Knutie Beitrag anzeigen
    Ja, und? Wollen Sie weltweit Tiefkühllager, LKWs, Schiffe, Container in einen Keller stellen? Oder wollen Sie behaupten, je mehr Kühlung notwendig ist, desto weniger Energie wird dafür benötigt?
    Nein, aber damit ein Kühlschrank funktioniert, muss es ein Temperaturgefälle zwischen innen und außen geben – ist dieser Gefälle zwischen kalt (innen) und warm (draußen) nicht groß genug, kann der Kühlschrank mehr Energie verbrauchen als normal, denn er muss das nötige Temperaturgefälle dann selbst per Heizung erzeugen.
  6. #475

    °

    Zitat von Dion Beitrag anzeigen
    Sicher gab es Kulturleistungen auch in unseren Breiten, aber ob man sie als Hochkultur bezeichnen kann, wage ich zu bezweifeln. Sie waren außerdem schriftlos,
    Haben Sie schon mal etwas von Runen gehört? Anscheinend nicht.
    Das die englische Sprache eine germanische Sprachwurzel hat und mit dem Plattdeutschen verwandt ist, übersehen Sie auch. Und
    Weihnachten, Ostern waren ursprünglich alte Feste zur Sonnenwende, bzw. Fruchtbarkeitsriten, die zuerst die Römer übernommen haben und später die römische Kirche. Und die Wochentage sind immer noch nach germanisch-keltischen Göttern benannt.

    Zudem verstehe ich nicht den Zusammenhang mit einem höheren Energiebedarf durch Kühlung.

    nicht umsonst sagt man, unsere Kultur sei aus der griechisch-römischen hervorgegangen, d.h. sie stammt aus dem Mittelmeerraum, einer wärmeren Gegend als die unsere.
    Nein, die verschiedenen Kulturen haben sich immer schon vermischt und vermischen sich weiterhin.
    Wussten Sie z.B., dass die nordafrikanischen Berber von den Teutonen abstammen? Dass Kleopatra eine Griechin war? Die römischen Kurzschwerter von den Kelten geschmiedet wurden?

    Nein,
    Dann sind wir uns ja einig, dass bei einer globalen Erwärmung der Energiebedarf durch Kühlung größer wird.
  7. #476

    Optimismus ist gefragt, nicht Schwarzmalerei

    Zitat von Knutie Beitrag anzeigen
    Haben Sie schon mal etwas von Runen gehört? Anscheinend nicht.
    Sie vermischen hier die viel ältere Megalithkultur, von der zuerst die Rede war, mit den jüngeren, in der Runen auftauchten. Zwischen den Keilschriften Mesopotamiens und den Runen Nordeuropas liegen Jahrtausende. Das muss man berücksichtigen, wenn man davon redet, wo zuerst die Hochkulturen entstanden. Es ist nicht zu übersehen: Bei der Entwicklung der Hochkulturen waren die wärmere Gegenden klar im Vorteil.

    Zudem stelle ich fest, dass eine Diskussion mit Ihnen fast zwangsläufig in einem Streit über Details endet, die nichts mit dem Thema zu tun haben (zuvor über die Höhe der radioaktiven Erdstrahlung in Bayerischen Wald und jetzt bringen Sie Weihnachten, Ostern und Kleopatra als Beweis für was?).

    Auf dieser Basis geht es nicht weiter. Wir sind in neues Jahr getreten, deshalb ist es nicht verkehrt, etwas globaler zu denken. In der Süddeutschen von heute zitiert Andrian Kreye den britischen Wissenschaftsjournalisten Matt Ridley, der im Sommer 2010 eine Rede in Oxford so begann:

    „Als ich in den siebziger Jahren hier in Oxford studierte, war es um die Zukunft der Welt nicht gut bestellt. Die Bevölkerungsexplosion war nicht aufzuhalten. Globale Hungersnot schien unvermeidlich. Eine Krebsepidemie durch Umweltgifte schien unsere Lebenserwartung zu reduzieren. Saurer Regen entlaubte unsere Wälder. Die Wüste breitete sich mit einer Geschwindigkeit von zwei Meilen pro Jahr aus. Das Öl wurde knapp. Ein nuklearer Winter würde uns den Garaus bereiten. Nichts davon trat ein.
    Erstaunlicherweise haben sich die Dinge alleine während meines Lebens zum Besseren gewendet. Das globale Durchschnittseinkommen hat sich pro Kopf verdreifacht. Die Lebenserwartung ist um dreißig Prozent gestiegen. Die Kindersterblichkeit ist um zwei Drittel gesunken. Die Lebensmittelproduktion ist um ein Drittel gestiegen. Und all das, während sich die Weltbevölkerung verdoppelt hat.“


    Ich finde, dieser Rückblick ist ein Grund, mit Optimismus in die Zukunft zu blicken.
  8. #477

    Auf die details kommt es an

    Zitat von Dion Beitrag anzeigen
    ...von heute zitiert Andrian Kreye den britischen Wissenschaftsjournalisten Matt Ridley, der im Sommer 2010 eine Rede in Oxford so begann:
    [i]
    „Als ich in den siebziger Jahren hier in Oxford studierte, .....
    Also wir hatte es schon davon:
    In den vergagenenn 3 Jahrzenhten hat es die Menscheit nicht geschafft, die Zahl der Hungernden zu reduzieren.
    Alles was wir geschafft haben ist, den Wohlstand (vor leem den Wohlstand einiger) zu steigern, mehr Menschen zu ernähren und dennoch ist die absolute Zahl der Hungernden gestiegen. Kein Anlass für Optimismus.
    Was gibt uns da Anlass zum Optimismus?
    Die Anzahl der Kriege/bewaffnete Konflikte?
    Die Anzahl der Toten in bewaffeneten Konflikten?
    Die Rüstungsausgaben?

    Ich sehe auch, dass sich einiges bessert (zum Beispiel die Bildung weltweit) aber vom "grünen Bereich" sind wir noch weit entfernt.

    Möglicherweise sind wir ihm nicht einmal näher gekommen.
  9. #478

    °

    Zitat von Dion Beitrag anzeigen
    Sie vermischen hier die viel ältere Megalithkultur, von der zuerst die Rede war, mit den jüngeren, in der Runen auftauchten. Zwischen den Keilschriften Mesopotamiens und den Runen Nordeuropas liegen Jahrtausende. Das muss man berücksichtigen, wenn man......
    Sie waren es, der mit Schriften anfing, Sie waren es, der die Strahlenbelastung im Bayerischen Wald mit Tscheronbyhl verglichen hat, Sie waren es zuerst, der von Mesopotamien und dem alten Ägypten direkt zur griechisch-römischen Kultur sprang. Ich habe Ihnen lediglich Gegenbeispiele genannt, die belegen, dass sich die Kulturen immer schon vermischt haben, und dass es in Mitteleuropa auch schon Hochkulturen gab, die teilweise sogar weiter entwickelt waren.

    „Als ich in den siebziger Jahren hier in Oxford studierte, war es um die Zukunft der Welt nicht gut bestellt. Die Bevölkerungsexplosion war nicht aufzuhalten. Globale Hungersnot schien unvermeidlich. Eine Krebsepidemie durch Umweltgifte schien unsere Lebenserwartung zu reduzieren. Saurer Regen entlaubte unsere Wälder. Die Wüste breitete sich mit einer Geschwindigkeit von zwei Meilen pro Jahr aus. Das Öl wurde knapp. Ein nuklearer Winter würde uns den Garaus bereiten. Nichts davon trat ein.
    Erstaunlicherweise haben sich die Dinge alleine während meines Lebens zum Besseren gewendet. Das globale Durchschnittseinkommen hat sich pro Kopf verdreifacht. Die Lebenserwartung ist um dreißig Prozent gestiegen. Die Kindersterblichkeit ist um zwei Drittel gesunken. Die Lebensmittelproduktion ist um ein Drittel gestiegen. Und all das, während sich die Weltbevölkerung verdoppelt hat.“


    Ich finde, dieser Rückblick ist ein Grund, mit Optimismus in die Zukunft zu blicken.
    Diese Probleme sind aber nicht deshalb kleiner geworden, weil man gesagt hat, sie existieren nicht oder sind nur halb so schlimm, sondern weil man mindestens versucht hat und es noch weiterhin macht, die Ursachen dafür zu beseitigen, die Probleme zu erkennen und nach Lösungen zu suchen.

    Sie verwechseln Optimismus mit Realitätsverweigerung, Apathie oder Fatalismus, je nachdem, oder einer Mischung von alledem.
  10. #479

    .

    Zitat von MFKBoulder Beitrag anzeigen
    Also wir hatte es schon davon:
    In den vergagenenn 3 Jahrzenhten hat es die Menscheit nicht geschafft, die Zahl der Hungernden zu reduzieren.....
    Wenn heute ca. 3,5 Milliarden Menschen zusätzlich auskömmlich ernährt werden zeugt das davon, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
    Auf ein schönes neues Jahrzehnt!








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