Der Kampf gegen den Klimawandel droht verloren zu gehen: Der CO2-Ausstoß ist 2010 erneut gestiegen - und zwar schneller als je zuvor, wie eine neue Statistik der Internationalen Energie-Agentur besagt. Die Begrenzung der Erwärmung auf zwei Grad sei nur noch "eine nette Utopie".
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...765602,00.html
Was hier immer noch auf Kohle und Gas rumgeritten wird ist schon erstaunlich. Norwegen produziert soviel Strom durch Wasserkraftwerke, das es hier locker 6 Meiler ersetzen könnte. Seekabel wird schon verlegt, hat aber keine Einspeisegarantie in die Netze. Das ist im Grunde genau das gleiche wie Windenergie. Die Politik könnte die Einspeisegarntie in die Netze leicht umsetzen, sieht aber wie gehabt dezeit keinen handlungsbedarf. Das muss unweigerlich zu dem Schluß führen das die Atomlobby und die quersubventionierten Kohlekraftwerke die Politik nachhaltig mit Spenden beeinflussen. Schmiergelder will ich es jetzt nicht nennen. Nennen wir es lieber Überzeugungsgelder.
"Wissenschaftler glauben, dass eine Erwärmung von mehr als zwei Grad wahrscheinlich gefährliche Folgen für die Weltwirtschaft hätte" (Spiegel)
Ich glaube, dass die Weltwirtschaft gefährliche Folgen (nicht nur) für das Klima hat.
Wenn die "Weltwirtschaft" unser einziges Problem ist, dann ist doch alles in Butter.
mit einem tropfen aus einem fass, bekomme ich das fass nicht leer !! da muß schon die große schöpfkelle her !!
Autofahrer und andere privatleute werden schon geschröpft wie blöde, aber sie schaffen vergleichsweise NICHTS an veränderungen !!
alleine die 15 größten containerschiffe bringen den gleichen co2 ausstoß, wie alle autos zusammen !!
und nun überlegt mal ganz kurz, wie viele container und frachtschiffe es gibt !!
dazu kommt schwefel und ähnliches mehr, weil sie mit schweröl fahren !!
hiervon könnte ich zig beispiele bringen !!
solange die industrie (und händler / banken) sich die milliarden einstecken darf, und nicht zur umweltpolitik verpflichtet wird, wird sich nichts ändern !!
aber wirtschaft und industrie sind gottgleiche wesen ..
die darf man weder kritisieren, noch anmahnen ..
sonst schleudern sie blitze und donner ..
also habt weiter angst vor den göttern, und quetscht die letzten sinnlosen maßnahmen aus dem normalbürger raus ..
was schert einen politiker die zukunft ..
mit den taschen voller geld sind sie doch die letzten, die unter umwelteinflüssen leiden .
Zumindest keinen Realisten. Solange die Entscheidungsträger, sprich Politiker, witschaftlich abhängig sind, wirds keine Verbesserung geben. Warum? Weil es hier um sehr viel Geld geht. Niemand verzichtet auf Gewinn, wenn dadurch andere, die sich nicht an Abmachungen halten oder erst gar keine treffen, dann den Gewinn einsacken. Da (nicht nur) unsere Politiker nach meinem Gefühl ohnehin nur tun, was dem eigenen Machterhalt zuträglich ist, wird niemand sich enrnsthaft um eine Verbesserung der Situation kümmern. Denn dazu müsste es sich die Politik mit fast jedem verscherzen. Mit Autofahrern ebenso, wie mit Wirtschaftsbossen.