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Klima-Rekonstruktionen: Kleine Veränderungen geben der Erde Hitzeschocks

IARCDie Bahn der Erde um die Sonne verändert sich regelmäßig. Der kleine Effekt hat in der Vergangenheit extreme Klimaerwärmungen ausgelöst, wie zwei neue Studien belegen. Jetzt könnte der vom Menschen verursachte CO2-Ausstoß dafür sorgen, dass erneut eine kritische Schwelle überschritten wird.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...825973,00.html
  1. #180

    die kleine Firma

    Zitat von spmc-42p-al80 Beitrag anzeigen
    Ja, ja. Der Mensch ist so klein und unbedeutend, er kann das Klima gar nicht mit seinem bisschen Dreck beeinflussen. Zwar kann ein Vulkanausbruch zu einem kaltem Sommer oder eine kleinen Eiszeit führen. Aber der Mensch schafft das nicht. An die Schlaumeier hier im Forum - einfach mal ausrechnen was so ein Vulkanausbruch in die Atmossphäre bläst und dan mal dagegenhalten was der Mensch an Abgasen produziert.

    bei der ich arbeite hat Jahr fuer Jahr ca2.5Mio Tonnen CO2 produziert,
    weil Gas verbrannt wurde, fuer das es keinen Kaufer gab.
    Ich fahre ein grosses Auto und verbrenne den Sprit bevor es die Chinesen tun. Nach mir die Sintflut.
    Sie wird kommen und alle Massnahmen kommen zu spaet.
    Oekonomisch kann man den Zusammenbruch der Weltwirschaft abfedern wenn denn die Nachfrage nach Oel nicht mehr bedient werden kann in einigen Jahren, und zwar durch Umorientierung zu Oelunabhaengigen Techniken, Oekologisch ist es schon zu spaet.
    Ob es auf die Oekologische Katastrophe eine Antwort geben wird und die Menschen das langfristig ueberstehen, das ist das grosse Experiment. Meine Enkel werden vielleicht noch die Auswirkungen erleben.
  2. #181

    relative Luftfeuchtigkeit

    Zitat von wr4th Beitrag anzeigen
    Und warum ist die relative Luftfeuchtigkeit an einem Ort zu einer bestimmten Zeit so wie Sie ist? Liegt es an der Stimmung des Wasserdampfes, der Menge an Rotwein die Sie getrunken haben oder vielleicht doch am Partialdruck?
    Dann erklären Sie doch mal, warum die relative Luftfeuchtigkeit so unterschiedlich ist, am selben Ort! Hochdruckwetter, Tiefdruckwetter, Wolken, keine Wolken...
    Selbst über dem Meer schwankt die relative Luftfeuchte je nach Wetter.
    Das hat mit "Partialdruck" wenig zu tun.
    Wenn Ihnen die Argumente ausgehen, muss der Rotwein herhalten.
    Toller Diskussionsstil.
  3. #182

    Aber

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen

    Sie wissen nicht, was eine globale Erhöhung der Temperatur bedeutet.
    Ein Klimawandel in Folge der zu erwartenden Erwärmung kommt uns viel teurer. Das Risiko sind millionen Menschenleben weltweit und die großflächige Vernichtung von Existenzen mit entsprechenden Fluchtbewegungen.
    Sie wissen, was eine Erhöhung der Temperatur bewirkt. Interessant. Das wissen nämlich noch nicht mal die Leute, die sich berufsmässig damit befassen, am PIK.
    Das von Ihnen beschriebene Scenario mit umfassenden Fluchtbewegungen existiert heute schon, wenn auch aus anderen Gründen. Es wird weitgehend totgeschwiegen und die paar Euro, die Hilfsorganisation sammeln können, um die schlimmste Not zu lindern, sind wie ein Tropfen auf einen heissen Stein.
    Wir aber geben hunderte Milliarden aus, um ein fiktives Geschehen zu verhindern
  4. #183

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Wir aber geben hunderte Milliarden aus, um ein fiktives Geschehen zu verhindern
    Noch interessanter ist allerdings, dass die behaupten, die Wissenschaft könne nicht wissen, was erhöhte Temperaturen auslösen, nur um im nächsten Atemzug das Ausgeben von Milliarden für ein "fiktives" Geschehene anzuprangern, und das aber mit einer Gewissheit, als wäre die Fiktivität eine längst bewiesene, allgemein gültige Tatsache. Das Anlegen verschiedener Maßstäbe ist doch immer was Tolles, nicht?

    Und dabei kommt man als neutraler Beobachter, der die Faktenlage prüft, nicht umhin, quasi alle Klimaskeptiker in die Esoterikecke bzw. der Ecke der Wirtschaftshörigen zu schieben. Möglichst laut das Gegenteil von Mainstream rufen, damit alle hersehen, und sie (Sie?) sich schrecklich schlau vorkommen können.

    Und selbst wenn man annähme, dass die Klimaskeptiker laut Faktenlage mit ihrer Theorie gleichberechtigt neben den Befürwortern der Theorie des anthropogenen Klimawandels stünden (tun sie ja bekanntermaßen nicht, wegen zig Widersprüchen, extrem selektiver Datenauswahl und finanzieller Bezuschussung aus Wirtschaftsbereichen konventioneller Energieerzeugung), also man annähme, dass es eine 50:50-Chance das Zutreffen beider Theorien gäbe: Warum wetten Sie - bei allergrößtem Respekt - Idiot ausgerechnet auf den Ausgang des Szenarios, bei dem es,wenn man daneben liegt, kein Zurück mehr gibt? Damit unterstützen Sie ausgerechnet das Eintreten eben jenen Szenarios, bei dem die Menschheit (atm spricht alles dafür) vor einem Scherbenhaufen steht? Vor allem in Anbetracht davon, dass das Öl eh früher als später ausgehen wird, und damit der Umstieg auf erneuerbare Energien so oder so ansteht. Warum nicht ein paar Jahre früher umsatteln, und u.U. damit noch den Status quo des Planeten mitretten?

    Mann, bei so viel Dummheit kommt mir immer die Galle hoch. Die Wissenschaftler behaupten bei Gott nicht, sie wüssten alles. Sie geben nur eine "Empfehlung" aufgrund aktueller Faktenlage und Kenntnisstand ab. Sie können falsch liegen, klar, aber in den allermeisten Fällen liegen sie doch richtig. Ebenso könnten auch die Skeptiker richtig liegen, deren Behauptungen sind aber bei Weitem nicht so gut begründet. Der Wichtigste Unterschied ist allerdings, dass wenn in diesem Fall die Befürworter der Klimawandel-Theorie doch falsch liegen sollten, man noch einen Planeten hat, den man an die Wand fahren könnte. Und man könnte, nachdem Gewissheit herrscht, immer noch alles Öl und sämtliche Kohlen dieser Welt verbrennen.

    Wie Sie allerdings Tausende und Millionen ausgestorbener Tierarten, durch Überschwemmungen und Überflutungen für Besiedelungen verlorenes Land, ausgelöschte Menschenleben, sei im Kampf um Ressource oder der schlichten Abwesenheit dieser, ersetzen wollen, ist mir schleierhaft. Aber was rege ich mich auf.

    Ihr Gedankengang entspricht nur eines "Aus den Augen, aus dem Sinn" gewohnten Wohlstandsbürgers, der nicht darum fürchten muss, den Mist auszubaden, den er der Welt einbrockt. So wie wir es ja auch in der Finanzbranche tagtäglich betrachten dürfen.
  5. #184

    Einfache Antwort

    Zitat von g0r3 Beitrag anzeigen

    Warum wetten Sie - bei allergrößtem Respekt - Idiot ausgerechnet auf den Ausgang des Szenarios, bei dem es,wenn man daneben liegt, kein Zurück mehr gibt?
    Ganz einfach - es gibt heute schon kein Zurück mehr.
    Alle fossilen Energieträger werden gefördert und verbrannt werden. Unsere Anstrengungen, Kosten enorm, Wirkung marginal, werden den Zeitpunkt, wann der letzte Krümel Kohle verbrannt wird, nur unwesentlich hinausschieben.
    Wenn Sie sagen, wir brauchen sowieso EE, weil irgendwann Kohle und Gas am Ende sind, OK. Aber das dauert noch einige Generationen.
    Dann werden langsam die Förderkosten immer höher und EE konkurrenzfähig. So sieht die Zukunft weltweit aus, bei uns in D wird es bis dahin leider etwas teurer.
  6. #185

    Zitat von syracusa Beitrag anzeigen
    Oh Gott! Jeder Volksschulschüler sollte in der Lage sein, diese "allgemeinverständliche" Studie spontan zu widerlegen.

    Da wird beispielsweise behauptet, dass eine Erhöhung der Temperatur wegen der darauf folgenden höheren Wärmeabstrahlung foglenlos bleibt, weil angeblich eine dauerhafte Temperaturerhöhung dauerhaft höhere Energiezufuhr verlangen würde.

    Da rate ich Ihnen, sich doch mal mit einem Schnellkochtopf in die Küche zu stellen. Sie werden sich wundern: bei gleichbleibender Energiezufuhr stellt sich je nach Druckeinstellung am Kochtopf eine ganz unterschiedlich hohe Temperatur ein.

    Das ist bei unserer Atmopshäre nicht anders: bei gleichbleibender Energiezufuhr von der Sonne kann sich aufgrund unterschiedlicher Gaszusammensetzung der Atmopshäre eine unterschiedlich hohe Temperatur einstellen. Ändert sich die Gaszusammensetzung, dann geht die Atmosphäre von einem Gleichgewichtszustand zu einem anderen über. Während der Übergangsphase wird je nach Richtung der Temperaturänderung mehr oder weniger Energie abgestrahlt, als im gleichen Zeitraum von der Sonne auf die Erde eingestrahlt wird.

    Merke: nur bei unveränderten Rahmenbedingungen bleibt bei konstanter Energiezufuhr die Temperatur gleich. Die Rahmenbedingungen aber ändert der Mensch gerade ganz gewaltig.
    Die Temperaturbedingungen in unserem Lebensraum haben wir - neben der durch die Sonne zugeführten Energie - allein dem Vorhandensein und den Eigenschaften der Lufthülle einschließlich der Präsenz des Wassers zu verdanken. Solange die Luft in trockenem Zustand 79% Stickstoff und 21% Sauerstoff und unter Normalbedingungen außerdem Feuchtigkeit enthält, der Luftdruck in Meereshöhe weiterhin bei ungefähr 1 bar bleibt, können die Spurengase keine anderen Qualitäten und Wirkungen erzeugen. Nach dem Wissensstand der Physik, insbesondere der Thermodynamik (Wärmelehre), ist es ausgeschlossen, daß es durch Spurenanteile von CO2 und/oder anderen vergleichbaren Gasen in der Luft zu einer Erwärmung bzw. zu einem Klimaproblem kommen kann. Lediglich der Wassergehalt der Atmosphäre ist klimawirksam. Die Wirkungen unterschiedlicher Wassergehalte dürften jedoch im Bereich der bisher beobachteten Klimavariationen in der Spanne von trockenen und feuchten Jahren liegen, also keine katastrophalen Ausmaße annehmen.

    Suchen Sie sich ein anders Schauermärchen, das CO2 Gespenst verliert so langsam seinen Schrecken.....
  7. #186

    Zitat von syracusa Beitrag anzeigen
    Aus demselben Grund, aus dem die Autofahrer Deutschlands rein auf Verdacht hin Milliarden für die Bremsen ihres Autos ausgeben, obwohl manche dann im Fall des Falles feststellen müssen, dass sie damit keinerlei spürbare Wirkung erzielen, wenn sie an einer Autobahnbaustelle in den Gegenverkehr geraten.

    Das, was Sie als "Verdacht" bezeichnen, nennen andere "Naturwissenschaft". Sie selbst vertrauen in jeder Sekunde Ihr Leben dem bloßen Verdacht an, dass die Naturwissenschaftler, die den Technikern die Regeln vorgeben, richtig liegen.

    Können Sie mir bitte verraten, warum in Dreiteufelsnamen Sie das ausgrerechnet bei der Klimaforschung anders halten wollen?
    Ach Herr Berger, es werden keine Mrd. € in D an Autobremsen ausgegeben, und Ihre Beispiele haben nichts mit den diskutierten Vorgängen in der Troposphäre zu tun.
  8. #187

    Zitat von wr4th Beitrag anzeigen
    Deswegen: Datei:Phasendiagramm MitAnomalie.svg

    Kondensationskeime durch Flugzeugabgase sind übrigens in den IPCC Berechnungen berücksichtigt. Ebenso wie die Veränderungen im Wasserhaushalt durch Rodung. Aerosole aus Industrieabgasen sind schon ewig Teil der Modelle.

    .
    Deswegen liegt der Klimakatastrophenmultiplikationsfaktor ja auch so zwischen 1.5 und 4.5 der berechneten Temperaturerhöhung von 1 K bei Verdopplung des CO2 Gehaltes. Und mit solchen willkürlichen Faktoren lässt wunderbar das modelieren, was die Gesellschaftsumgestalter der Kirche der weltweiten Erwärmung so benötigen um ihre Religion am Laufen zu halten.....
  9. #188

    ...

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    ...
    Wenn Sie sagen, wir brauchen sowieso EE, weil irgendwann Kohle und Gas am Ende sind, OK. Aber das dauert noch einige Generationen.
    Dann werden langsam die Förderkosten immer höher und EE konkurrenzfähig.
    ...
    Die Förderkosten werden fossile Energieträger schon in etwa einer Generation so teuer machen dass EE ganz deutlich billiger sind. Bisher verbrauchen eine Milliarde Mittel- und Südamerikaner, eine Milliarde Afrikaner, eine Milliarde Inder und eine Milliarde Chinesen unter 1000 kWh pro Kopf und Jahr. Jeder Deutsche verbraucht über 5000kWh, jeder US-Amerikaner 9000kWh. Es ist davon auszugehen dass die weniger entwickelten Staaten aufholen und sich der Weltenergieverbrauch deswegen in den nächsten Jahrzehnten verdreifacht.

    Dann fallen aber nicht plötzlich 20 Millionen Windkraftanlagen und 100 Milliarden Quadratmeter PV vom Himmel, das aufzubauen dauert ein Jahrhundert.

    Deswegen ist selbst Deutschland mit dem Ausbau der EE spät dran. Das Kostenoptimum haben wir verpasst.
  10. #189

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Niemand bezweifelt, dass es Gase gibt, die auf Grund ihrer speziellen Absorptionsbanden durch infrarotes Licht erwärmt werden, während Sauerstoff und Stickstoff damit nichts am Hut haben, weil deren Banden wo ganz anders liegen.
    Um genau zu sein: Sie werden nicht direkt erwärmt, sondern erregt. Die absorbierte Energie wird entweder wieder als Strahlung weitergegeben oder per Stoß an andere Teilchen, deren Temperatur daraufhin erhöht wird.
    Das mag für Sie unbedeutend erscheinen, ist aber vor allem im Zusammenhang ein sehr wichtiger Umstand des Treibhauseffekts.

    Jetzt wird hier einfach behauptet, da CO2 unter diese Gase fällt und durch uns um 50% in der Konzentration erhöht wurde, muss es an einer Temperaturerhöhung schuldig sein.
    Mal anders herum: Weshalb sollte eine CO2-Erhöhung keine Erwärmung verursachen?

    Andere Kandidaten wie H2O werden nicht gemessen und bemessen.
    Blödsinn, und das wissen Sie.

    Tatsachen wie Temperaturänderungen zur Römerzeit und im Mittelalter, garantiert ohne CO2, werden ignoriert.
    Auch Blödsinn, und das wissen Sie auch.

    Eine völlig normale Temperaturerhöhung seit der kleinen Eiszeit von 0,8°C verursacht Katastrophenstimmung.
    Wieso sollte also eine Temperaturerhöhung über die globale Durchschnittstemperatur völlig normal sein?

    1850 betrug die durchschnittliche globale Temperatur 14° C. Dies entspricht der rechnerisch ermittelbaren Temperatur, die sich aus der Sonneneinstrahlung, der Erdoberfläche und der Zusammensetzung der Atmosphäre ergibt. (In der kl. Eiszeit lag sie aus bekannten Gründen darunter.)
    Rund 160 Jahre später beträgt die Temperatur rund 1° C mehr, nämlich 15° C. Die Sonneneinstrahlung hat sich aber nicht verändert, aber die CO2-Konzentration hat sich erhöht, während sich die Erdoberfläche erst in den letzten Jahrzehnten (Albedo wegen der Eisbedeckung) angefangen hat sich zu verändern. Dagegen entspricht + 1 K der zu erwartenden Temperatur, die man aufgrund der Erhöhung der CO2-Konzentration ausrechnen kann.

    Wenn Sie eine andere Ursache für diese Erhöhung verantwortlich machen wollen, müssen Sie auch aufgrund der Naturgesetze erklären, warum das CO2 nicht zu der erwarteten Wirkung kommen sollte und wie die spektroskopischen Messungen durch Satelliten, und schon viel länger auf der Erdoberfläche, die die Strahlungswirkung des CO2 nachweisen, zu erklären sein sollten.

    Wäre ja alles nicht so schlimm, eine schöne akademische Diskussion, wenn es nicht um hunderte Milliarden Euro ginge.
    Es wird nicht nur einige hunderte Billionen Euro kosten, sondern auch die Zivilisation einschneidend verändern. Und je schneller es passiert, desto schwieriger wird es sein, damit umzugehen.


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