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Klima: Meteorologen erklären 2011 zum wärmsten La-Niña-Jahr

APIm Schnitt lag die Temperatur im Jahr 2011 klar über dem Durchschnitt der vergangenen Jahrzehnte, teilt die Weltorganisation für Meteorologie mit. Umso erstaunlicher, da seit Ende 2010 das kühlende La Niña-Phänomen wirkt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...823323,00.html
  1. #180

    Zitat von einbelgier Beitrag anzeigen
    ...und vor allem nicht im nachhinein die wiedersprüchliche Aussage weglassen, die da lautet:

    Beim Übergang in den Grundzustand (spontan oder durch
    Kollision) wird das Molekül diese Energie abgeben und damit zur Erhöhung der kinetischen Energie, d. h. der Wärme und damit der Temperatur von W beitragen.
    Alle Achtung - das nenne ich mal Chuzpe, auf den Vorwurf, dass Sie sinnentstellend verkürzt zitieren würden mit einem sinnentstellend verkürzten Zitat zu antworten.

    Aus dem Kontext des Zitatbeginns (...die Sie jetzt weggelassen haben) geht doch völlig eindeutig hervor, der wärmere Körper im gleichen Betrachtungszeitraum deutlich mehr Energie an den kälteren Körper verloren haben wird. In der Bilanz ist die Wärme ausschließlich vom wärmeren zum kälteren Körper geflossen.

    Oder wollen Sie sich auf das einzelne Übertragungsereignis eines Photons von einem Körper zum anderen unterhalten? Dann sollte Ihnen doch klar sein, dass die klassische Thermodynamik darauf nicht anwendbar ist.
  2. #181

    Jetzt kommen sie wieder...

    Zitat von simon2012 Beitrag anzeigen
    Jetzt kommen wieder die ganzen Klimaleugner und stellen die seriöse Wissenschaft als einen Club von Trotteln und / oder zynischen Manipulatoren dar.

    Klimaleugner verstehen oft einfache, geschweige kompliziertere Zusammenhänge der komplexen Materie nicht. Statt jedoch sich an die Fachleute zu wenden, tun sie sich mit anderen Leuten zusammen, die es ebenfalls nicht verstehen - und dann geht das Geschrei los:

    Wie war das noch mal?

    Klimaskepsis 1.0: Eine globale Erwärmung findet nicht statt.

    Irgendwann, als auch dem Dümmsten auffiel, dass die Rekordsommer sich häufen, die Gletscher schmelzen, etc., also als man diese abstruse These nicht aufrecht erhalten konnte, kam

    Klimaskepsis 2.0: Eine Erwärmung? Ja vielleicht, aber das CO2 bzw. Klimagase sind nicht Schuld. Als diese These auch nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte,weil der Zusammenhang zwischen CO2 und Treibhauseffekt unstrittig ist, kam

    Klimaskepsis 3.0: Eine Erwärmung? Ja vielleicht, hat es aber schon immer mal wieder gegeben. Aber der Mensch ist nicht Schuld.

    Wilde Theorien entstehen, um den anthropogenen Einfluss zu relativieren - die Beweise allerdings sind erdrückend und so kam es zu nächsten Stufe der

    Klimaskepsis 4.0: Eine Erwärmung? Ja vielleicht, vielleicht ist auch der Mensch Schuld, aber das Leben ist wie eine Pralinenschachtel: Vielleicht ist das für mich oder uns sogar von Vorteil - wer weiß?

    Und ausserdem gibt es andere Probleme, die wohl wichtiger sind. Wenn die Klimakatastrophe kommt, können wir - wir heisst in dem Fall hoffentlich nicht die aktuelle Generation - immer noch reagieren.

    Dies führt dann zu letzten Stufe:
    Klimaskepsis 5.0: Zu spät - jetzt hilft nur noch Geoengineering.

    In den USA werden solche Leute ja direkt von der Öl- und Kohle-Lobby bezahlt, andere laienhafte Wichtigtuer können sich zumindest in eine Reihe stellen mit angeblich aufrechten aber verfemten Wissenschaftlern.

    Man kann sich ein bisschen fühlen wie Galilei ohne Anstrengung und Gefahr...
  3. #182

    "das entmischt sich nicht"

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Luft ist ein Gasgemisch mit zur Zeit 390 ppm CO2. Überall, unten und obe. Das entmischt sich nicht. Genauso wenig, wie sich Kochsalz im Meer am Boden absetzt.
    Das ist richtig und falsch zugleich. Richtig, weil sich Gase (zumindest bei den hier relevanten Temperatur- und Druckverhältnisen) tatsächlich nicht von selbst schichten, so wie Hühnersuppe mit ihren Fettaugen. Falsch, weil es eine ganze Reihe natürlicher Prozesse gibt, die der Atmosphäre entweder CO2 zuführen oder entziehen. Daher ist die Verteilung von CO2 je nach geographischem Ort, Höhe, Tages- und Jahreszeit sehr unterschiedlich. Es ist daher völlig lächerlich, einen einzigen Referenzwert (den vom Vulkan Mauna Loa), der noch dazu von den "Wissenschaftlern" von Hand "editiert" wird, als maßgeblich für die gesamte Atmosphäre zu erklären und dann von dieser letztlich belanglosen Zahl auch noch "physikalische" Berechnungen abzuleiten.
  4. #183

    "widerlegt"

    Zitat von RGFG Beitrag anzeigen
    Warum sollte ich eine zig-fach widerlegte Außenseitermeinung höher hängen, als die experimentell überprüfte und für mich auch deutlich plausiblere wissenschaftliche Theorie?
    Wer, bitte schön, hat Gerlich/Tscheuschner widerlegt?

    Und wo, bitte schön, ist die CO2-Treibhauslehre "experimentell überprüft"?

    Da bin ich aber sehr gespannt!
  5. #184

    ???

    Zitat von KlausErmecke Beitrag anzeigen
    Das ist richtig und falsch zugleich. Richtig, weil sich Gase (zumindest bei den hier relevanten Temperatur- und Druckverhältnisen) tatsächlich nicht von selbst schichten, so wie Hühnersuppe mit ihren Fettaugen. Falsch, weil es eine ganze Reihe natürlicher Prozesse gibt, die der Atmosphäre entweder CO2 zuführen oder entziehen. Daher ist die Verteilung von CO2 je nach geographischem Ort, Höhe, Tages- und Jahreszeit sehr unterschiedlich. Es ist daher völlig lächerlich, einen einzigen Referenzwert (den vom Vulkan Mauna Loa), der noch dazu von den "Wissenschaftlern" von Hand "editiert" wird, als maßgeblich für die gesamte Atmosphäre zu erklären und dann von dieser letztlich belanglosen Zahl auch noch "physikalische" Berechnungen abzuleiten.
    Ist Ihnen eigentlich nicht bewusst, dass Sie sich mit solch dümmlichen Behauptung selbst disqualifizieren?
    Wenn ich einatme, ist der CO2 Gehalt der Luft vor meiner Nase gering, wenn ich ausatme hoch...
    Ich weiss nicht, wie viele Referenzwerte für CO2 es ausser dem Mauna Loa noch gibt, - wenn es da Unterschiede gäbe, wäre der Mauna Loa gecancelt. Das ist halt schlicht und ergreifend die Station, wo das am längsten gemessen wird.
    Messung von CO2-Säulengehalten in der Atmosphäre mit Lidar-Methoden
  6. #185

    Zitat von KlausErmecke Beitrag anzeigen
    Es ist daher völlig lächerlich, einen einzigen Referenzwert (den vom Vulkan Mauna Loa), der noch dazu von den "Wissenschaftlern" von Hand "editiert" wird, als maßgeblich für die gesamte Atmosphäre zu erklären und dann von dieser letztlich belanglosen Zahl auch noch "physikalische" Berechnungen abzuleiten.
    Schon wieder der Herr Ermecke, und schon wieder ohne neues Argument.

    Es gibt ueber ein Dutzend aehnliche Messreihen, darunter solche, die 1000km entfernt vom naechsten Vulkan aufgezeichnet wurden.

    Und alle besagen das gleiche: Anstieg des CO2-Gehaltes in der Erdatmosphaere mit mindestens 1,3 ppm/Jahr, mit beschleunigender Tendenz.


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