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Klima: Meteorologen erklären 2011 zum wärmsten La-Niña-Jahr

APIm Schnitt lag die Temperatur im Jahr 2011 klar über dem Durchschnitt der vergangenen Jahrzehnte, teilt die Weltorganisation für Meteorologie mit. Umso erstaunlicher, da seit Ende 2010 das kühlende La Niña-Phänomen wirkt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...823323,00.html
  1. #160

    Zitat von RGFG Beitrag anzeigen
    Warum denn immer ablenken?

    Als nochmal: Woher weiß ein CO2-Molekül wohin es abstrahlen darf und wohin nicht? Und was wäre an dem Argument nicht korrekt, dass sich die Bilanzbetrachtung über die Rückstrahlung von vielen CO2-Molekülen über der Zeit gar nicht mit der Thermodynamik beißt?
    Sehen wir mal was H. Rhamstorf des so dazu schreibt:

    Textstelle, S. 31, nimmt "zusätzliche Energie" aus dem "Treibhausgas", also aus der Atmosphäre.
    Zitat: "(...) kommt an der (Erd)-oberfläche mehr Strahlung an als ohne Treibhausgase: nämlich nicht nur die Sonnenstrahlung, sondern zusätzlich die von den Treibhausgasen abgestrahlte Wärmestrahlung." Zitat Ende.
    Woher hat das "Treibhausgas" diese "zusätzliche Energie"? Sehr einfach: sie ist von der Erde übernommen worden, und die Erde hat sie von der Sonne, aber nicht "zusätzlich".
    Die Erde erwärmt sich praktisch selbst. Und das auf Kosten eines kälteren! Mediums
    So könnte billig Energie aus dem Nichts erzeugt werden, "nachhaltig" - ein perfektes Perpetuum Mobile!
  2. #161

    Das üben wir jetzt ein bißchen...

    Zitat von einbelgier Beitrag anzeigen
    ...Die IR-Anregungsenergie wird thermalisiert und durch Konvektion weg vom Erdboden bewegt.
    Ein paar Fragen dazu: (a) Wo findet diese "Thematisierung" statt? (b) Erreicht keinerlei Quant der Rückstrahlung den Erdboden oder dringt in das Wasser ein? (c) Gibt's irgendwelche wissenschaftlichen Arbeiten da drüber oder haben Sie sich das gerade aus der blauen Luft geschossen?

    Zitat von einbelgier Beitrag anzeigen
    Es gibt keine Wärmerückübertragung gegen den Temperaturgradienten der Troposphäre. Das verbietet der 2 Hauptsatz der Thermodynamik.
    (a) Kein Mensch redet doch davon, dass die Rückstrahlung eine Wärmerückübertragung wäre. Es ist elektromagnetische Strahlung - und das Energiequant weiß nichts darüber ob es in einer "wärmeren" oder "kälteren" Umgebung 'einschlägt'. (b) Der zweite Hauptsatz ist eine Bilanzbetrachtung für eine große Anzahl von Stoffeinheiten (seien es jetzt Atome oder Moleküle) über einen gewissen Zeitraum. Und daher widerspricht es dem zweiten Hauptsatz in keiner Weise, dass elektromagnetische Strahlung von der "kälteren" auf die "wärmere" Seite gelangt, solange nur in der Summe (Energieübertragungsereignisse pro Zeiteinheit) mehr Energie von der wärmeren zur kälteren Seite übergeht. Die Rückstrahlung bewirkt lediglich, dass die wärmere Seite ein klein wenig langsamer abkühlt.
  3. #162

    ...

    Zitat von einbelgier Beitrag anzeigen
    Ja, und da erwärmt sich die Luft durch Kompression. Das führt dann zu einer Erwärmung. Das CO2 spielt dabei keine Rolle.
    Dochdoch, sogar noch eine grössere Rolle als bei der aufsteigenden Luft, weil CO2 schwerer als Luft ist.
  4. #163

    Zitat von RGFG Beitrag anzeigen
    Ein paar Fragen dazu: (a) Wo findet diese "Thematisierung" statt? (b) Erreicht keinerlei Quant der Rückstrahlung den Erdboden oder dringt in das Wasser ein? (c) Gibt's irgendwelche wissenschaftlichen Arbeiten da drüber oder haben Sie sich das gerade aus der blauen Luft geschossen?
    Vergleicht man nun die Zusammenstoßwahrscheinlichkeit der bei z.B 25 °C für CO2 von 9,6 x 107/ Sekunde mit der Verweildauer der angeregten Elektronen des CO2 im angeregten Vibrationszustand bei Strahlungsabsorption von ca 1 x 10 -6 Sekunden, bevor sie wieder die absorbierte Strahlung emittieren, fällt auf, daß bei Bedingungen am Erdboden CO2 im Mittel keine Wärme abstrahlt werden kann, da vorher ein Zusammenstoß mit anderen Luftteilchen stattfindet (=Stoßdeaktivierung).


    Zitat von RGFG Beitrag anzeigen

    (a) Kein Mensch redet doch davon, dass die Rückstrahlung eine Wärmerückübertragung wäre. Es ist elektromagnetische Strahlung - und das Energiequant weiß nichts darüber ob es in einer "wärmeren" oder "kälteren" Umgebung 'einschlägt'. (b) Der zweite Hauptsatz ist eine Bilanzbetrachtung für eine große Anzahl von Stoffeinheiten (seien es jetzt Atome oder Moleküle) über einen gewissen Zeitraum. Und daher widerspricht es dem zweiten Hauptsatz in keiner Weise, dass elektromagnetische Strahlung von der "kälteren" auf die "wärmere" Seite gelangt, solange nur in der Summe (Energieübertragungsereignisse pro Zeiteinheit) mehr Energie von der wärmeren zur kälteren Seite übergeht. Die Rückstrahlung bewirkt lediglich, dass die wärmere Seite ein klein wenig langsamer abkühlt.
    Eine andere Gruppe von Metaphern entpuppt sich immer als eine Verbesserung einer Isolierfunktion. (Pelzmantel gegen Kälte, Isolierung der Hausmauer, Stop von Kühlkreisläufen bei Maschinen, Kraftwerken usw...).
    Die Isolierung wird grundsätzlich verbessert durch Massenverringerung des passiven Strahlers, d.h. des Energieempfängers. Und zwar so: ohne Mantel steht die gesamte Umgebung zur Erwärmung an; mit Mantel nur die Luft zwischen Mantel und Körper


    CO2 hat aber keine Isolierfunktion, von daher ist Ihre Behauptung dass dadurch die Erde etwas "langsamer abkühle" physikalisch nicht plausibel.
  5. #164

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Dochdoch, sogar noch eine grössere Rolle als bei der aufsteigenden Luft, weil CO2 schwerer als Luft ist.
    Aber nicht bei 380 ppm oder 450 ppm....
  6. #165

    Wie gesagt - wir üben das jetzt...

    Zitat von einbelgier Beitrag anzeigen
    Vergleicht man nun die Zusammenstoßwahrscheinlichkeit der bei z.B 25 °C für CO2 von 9,6 x 107/ Sekunde mit der Verweildauer der angeregten Elektronen des CO2 im angeregten Vibrationszustand bei Strahlungsabsorption von ca 1 x 10 -6 Sekunden, bevor sie wieder die absorbierte Strahlung emittieren, fällt auf, daß bei Bedingungen am Erdboden CO2 im Mittel keine Wärme abstrahlt werden kann, da vorher ein Zusammenstoß mit anderen Luftteilchen stattfindet (=Stoßdeaktivierung).
    Mööööp - falsche Antwort, weil plumpe Einengung auf irrelevanten Bereich. Die Bedingungen am Erdboden sind irrelevant, wir reden von den oberen Schichten der Atmosphäre. Nochmal bitte.

    Zitat von einbelgier Beitrag anzeigen
    Eine andere Gruppe von Metaphern entpuppt sich immer als eine Verbesserung einer Isolierfunktion. (Pelzmantel gegen Kälte, Isolierung der Hausmauer, Stop von Kühlkreisläufen bei Maschinen, Kraftwerken usw...).
    Die Isolierung wird grundsätzlich verbessert durch Massenverringerung des passiven Strahlers, d.h. des Energieempfängers. Und zwar so: ohne Mantel steht die gesamte Umgebung zur Erwärmung an; mit Mantel nur die Luft zwischen Mantel und Körper


    CO2 hat aber keine Isolierfunktion, von daher ist Ihre Behauptung dass dadurch die Erde etwas "langsamer abkühle" physikalisch nicht plausibel.
    Mööööp - falsche Antwort, weil plump am Thema vorbeigeredet bzw. noch plumperen Strohmann vorgeschickt. Es geht darum, dass elektromagnetische Strahlung aus Gründen der Bilanzbetrachtung über der Zeit durchaus vom "kälteren" zum "wärmeren" Körper gelangen kann. Oder bestreiten Sie das. Wenn ja - warum?
  7. #166

    ...

    Zitat von einbelgier Beitrag anzeigen
    Aber nicht bei 380 ppm oder 450 ppm....
    Die experimentell bestätigten Zusammenhänge, auf die Sie sich dabei beziehen, gelten nur in besonders hohen Breitengraden. Ab einem Solaroptimum von 0,2 Kubikwatt pro Parallaxensekunde transportiert auch CO2 Wärme fast wie ein ideales Gas.
  8. #167

    Nein nein

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Dochdoch, sogar noch eine grössere Rolle als bei der aufsteigenden Luft, weil CO2 schwerer als Luft ist.
    Luft ist ein Gasgemisch mit zur Zeit 390 ppm CO2. Überall, unten und obe. Das entmischt sich nicht. Genauso wenig, wie sich Kochsalz im Meer am Boden absetzt.
  9. #168

    ...

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Luft ist ein Gasgemisch mit zur Zeit 390 ppm CO2. Überall, unten und obe. Das entmischt sich nicht. Genauso wenig, wie sich Kochsalz im Meer am Boden absetzt.
    Das braucht sich gar nicht entmischen. Wie Sie ganz richtig schreiben ist Luft ein GEMISCH(!), wohingegen Salz im Meerwasser GELÖST(!) ist.

    Ausserdem muss ich Ihnen dringend empfehlen meinen Dialog mit dem belgier sorgfältiger zu studieren bevor Sie versuchen mitzudiskutieren.
  10. #169

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Die experimentell bestätigten Zusammenhänge, auf die Sie sich dabei beziehen, gelten nur in besonders hohen Breitengraden. Ab einem Solaroptimum von 0,2 Kubikwatt pro Parallaxensekunde transportiert auch CO2 Wärme fast wie ein ideales Gas.
    Bemerkenswert an dem Beispiel der Venus-Atmosphäre ist noch ein Punkt: Bestünde die Atmosphäre der Venus nicht vorwiegend aus CO2, sondern aus Luft, dann wäre es dort - bei unterstellten unveränderten Druckverhältnissen - noch um rd. 200 K wärmer. Die Ursachen hierfür liegen in dem für 3-atomige Gase etwas geringeren Wert k (Verhältnis der spezifischen Wärmewerte cp zu cv: Luft: 1,4; CO2: 1,3).

    Und die Klimaalarmisten reiten auf ein paar ppm herum....


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