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Kleinkind unter Terrorverdacht: 18-monatiges Mädchen muss US-Flieger verlassen
APSo klein und schon bei den Terroristen? Angestellte der Airline JetBlue verwiesen in Florida ein 18-monatiges Mädchen von Bord einer Maschine nach New Jersey. Ihr Name war auf einer Liste von verdächtigen Personen der US-Sicherheitsbehörde TSA aufgetaucht.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...833262,00.html
- #1 15.05.2012 11:41 von
Die Angestellten haben sich korrekt verhalten unter kompletter Umgehung höherer Hirnfunktionen gehandelt.
Das Statement der Fluggesellschaft ist ja noch peinlicher als der Vorfall selbst. Angestellte die in einer solchen Situation so handeln sollten bestenfalls als Schaufensterpuppe arbeiten. - #2 15.05.2012 11:44 von
notwehr
"der verstand abhanden gekommen"? ich finde es schon nett, wie harmlos man das formulieren kann. ich hätte nicht gezögert, "durchgeknallt" zum sagen. wie kann ein baby unter terrorverdacht stehn? wie blöd muss man sein, um sich dabei ans "protokoll" zum halten, wer auch immer ein solches protokoll des unsinns aufgestellt hat?
ich bin ja schon gespannt, wie gleich wieder die "zero-tolleranz"-kämpfer hier auflaufen werden, um das auch noch zum rechtfertigen, nur weils ein amerikaner gemacht hat und die ja ach so schwer gegen den terror kämpfen müssen, den sie selbst überall auf der welt erzeugen und verbreiten.
und unsereins denkt, die beamten bei uns sind realitätsfern und wissen nix vom wahren leben... aber wie sind die dann dort drüben eigentlich drauf? man kann schon froh sein, dass das baby nicht in notwehr erschossen wurde. - #3 15.05.2012 12:06 von
Verbesserungsvorschlag
Die Terroristen-Liste sollte um das Geburtsdatum ergänzt werden. Krieg' ich jetzt 'ne Prämie?
- #4 15.05.2012 12:18 von
Bedauerlicherweise ist das heutzutage vollkommen normal
ist eigentlich noch niemandem aufgefallen, dass selbstständiges Denken und Handeln die Übernahme von Verantwortung bedeuten?
Das macht heute keiner mehr, heute haben wir Prozeduren.
Es ist doch viel einfacher, sich auch irgendwelche Prozeduren und Vorschriften raus zureden oder die Verantwortung auf nicht fassbare, unklare Gruppen wie "das Management", "die Politiker" oder ganz allgemein, "die da oben" abzuwälzen.
Dieses Phänomenen lässt sich seit längerem beobachten und greift mehr und mehr um sich.
Würde man den dafür verantwortlichen Mitarbeiter jetzt bestrafen, würde der dagegen klagen und vermutlich recht bekommen.
Woher soll er schließlich wissen, dass ein 18 Monate altes Mädchen kein Terrorist sein kann?
Vielleicht hat die Kleine ja eine Granate in der Windel.
Traurig aber wahr.... - #5 15.05.2012 12:24 von
- #6 15.05.2012 12:48 von
Kleinkind unter Terrorverdacht
Die USA an sich mögen noch so tolle Landschaften, Städte und was weiss noch vorweisen. Ich weiss, warum ich noch nie da war und auch nie dort hin fliegen werde. Weil es einfach zu viele bekloppte gesetze, Verordnungen und sonstwas gibt, die von viel zu vielen Vollpfosten erlassen werden. Wer glaubt, dass der Deutsche zu Obrigkeitshörig ist, muss sich nur da umsehen.
Beati pauperes spiritu - #7 15.05.2012 13:21 von
Tja, so san's, die Amis. Während hier höchstens Fehlentscheidungen beim Bahnpersonal, die aber eher von zu viel falscher Selbstständigkeit als vom Gegenteil künden publik werden, ist im Artikel beschriebenes Verhalten von Mitarbeitern in USA ja in schöner Regelmäßigkeit nachzulesen.
- #8 15.05.2012 13:26 von
Es geht nicht nur um Verordnungen&Gesetze, es geht um den Kern dahinter : In Amiland laufen einfach (im Verhältniss zur Gesamtbevölkerung) extrem viele Bekloppte rum, die mit ihre kruden Überzeugungen in verschiedenen Formen (u.a. natürlich auch Gesetze) auch alle anderen Mitbürger beglücken möchten. Das in Verbindung mit Kultur und überschaubarem Bildungsstand des Durchschnittsamerikaners ergeben eine seltsam-gefährliche Mischung, die Europäer zu Recht immer wieder den Kopf schütteln läßt.
- #9 15.05.2012 13:59 von
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