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Klares Votum: Paris will für Aufwertung Palästinas in der Uno stimmen

AFPDie Franzosen unterstützen die Palästinenser beim Kampf um ihren eigenen Staat: Paris will in der Uno-Vollversammlung für die Anerkennung des Palästinenserstaats votieren, Österreich auch. Deutschland hält sich zurück.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-869643.html
  1. #1

    Endlich !!!

    Es stünde Deutschland gut an dem französischen Vorbild zu folgen.
  2. #2

    Das könnte Monthy Python nicht besser machen.

    Ein 'Etwas', dass weder eine funktionierende Regierung, noch ein anerkanntes Staatsgebiet hat und sich mit einem anderen UNO-Mitlglied de facto im Kriegszustand befidet, soll in die UNO aufgenommen werden.


    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Palästinenser sehen in der Aufwertung ihres Beobachterstatus einen wichtigen Schritt in Richtung einer Zwei-Staaten-Lösung mit Israel.
    Hier hätte eigentlich erwähnt werden müssen, dass das Gegenteil der Fall ist. Im Oslo-Abkommen wurde festgelegt, dass Israel und die sog. Palästinenser zuerst ihre Streitigkeiten lösen müssen, bevor dieses 'Palästina' um Aufnahme in die UNO bittet.

    Die jetzige Vorgehensweise erschwert eine Lösung, aber die wollen die sog. Palästinenser vmtl. garnicht. Würden sie ihren Staat bekommen, würden sie die gigantischen Hilfsgelder verlieren. Und wie sollen die palästinensischen Politiker dann ihre Villen in der Toskana und die Renten für Angehörige von Selbstmordattentätern bezahlen?
  3. #3

    Sehr schön! Ich hoffe Deutschland versteckt sich nicht. Israel hat es nicht einmal geschafft, mit der Fatah auf einen Nenner zu kommen, und da nebenbei weiter gebaut wurde, drängt sich der Eindruck auf, dass Israel seit Jahren auf Zeit spielt.
    Eine Aufnahme Palästinas würde endlich wieder Dynamik bringen und Israel unter Zugzwang.
  4. #4

    Zitat von hxk Beitrag anzeigen
    Das könnte Monthy Python nicht besser machen.

    Ein 'Etwas', dass weder eine funktionierende Regierung, noch ein anerkanntes Staatsgebiet hat und sich mit einem anderen UNO-Mitlglied de facto im Kriegszustand befidet, soll in die UNO aufgenommen werden.
    Nord -und Südkorea sind auch noch offiziell im Krieg. Das allein ist kein Hindernis.

    Zitat von hxk Beitrag anzeigen
    Hier hätte eigentlich erwähnt werden müssen, dass das Gegenteil der Fall ist. Im Oslo-Abkommen wurde festgelegt, dass Israel und die sog. Palästinenser zuerst ihre Streitigkeiten lösen müssen, bevor dieses 'Palästina' um Aufnahme in die UNO bittet.
    Und seit Jahren kann ich auf israelischer Seite keinen echten Willen dazu erkennen.
    Dass man die Hamas nicht gern im Boot hat versteh ich ja, aber wenn Israel die Fatah so vorführt und sie so brüskiert (Siedlungsbau ...) dann braucht man sich nicht wundern, wenn Palästina irgendwann die Geduld verliert.

    - Man müsste die Wasserfrage zufriedenstellend klären.
    - Palästinenser müssten auch einen Anspruch auf zumindest Ost-Jerusalem haben
    - Die Westbank müsste Siedlungsfrei sein, oder zumindest die Frage der illegalen Siedlungen geklärt werden, denn völkerrechtlich ist die Westbank palästinensisches Land.

    Diese Fragen hätte Israel mit der Fatah seit bald 6 Jahren klären können, die Fatah strebt keine Vernichtung Israels mehr an. Aber solange Israel aus einer Position der Stärke agieren konnte, wollten sie das Spiel nach ihren Regeln spielen.
    Ich hoffe auf einen Regierungswechsel in Israel ...

    Zitat von hxk Beitrag anzeigen
    Die jetzige Vorgehensweise erschwert eine Lösung, aber die wollen die sog. Palästinenser vmtl. garnicht. Würden sie ihren Staat bekommen, würden sie die gigantischen Hilfsgelder verlieren. Und wie sollen die palästinensischen Politiker dann ihre Villen in der Toskana und die Renten für Angehörige von Selbstmordattentätern bezahlen?
    Wieso? Die Anerkennung Palästinas bringt Israel zum Zugzwang, sie müssen sich bewegen.
    Und da die letzten 70 Jahre nicht funktionierten, kann ich es den Palästinensern nicht verübeln, dass sie was neues ausprobieren wollen.
    Hilfsgelder verlieren? Palästina ist arm, und Israel möchte Palästina auch arm halten (siehe die Wikileaks-Depeschen).

    Ich sag nicht dass die Palästinenser an allem unschuldig sind, aber dass sie keine bessere Idee mehr haben als diesen Weg zu gehen, versteh ich vollkommen.
  5. #5

    Zitat von UnitedEurope Beitrag anzeigen
    Nord -und Südkorea sind auch noch offiziell im Krieg. Das allein ist kein Hindernis.
    Das ist im Falle dieses 'Palästinas' ja auch nicht das einzige Hinderniss. Außerdem sind beide Koreas seit 1948 souveräne Staaten und bekriegen sich seit 1953 nicht mehr.

    Ich hoffe auf einen Regierungswechsel in Israel ...
    Wozu? Mit der Arbeitspartei hat die Fatah auch nicht verhandelt, dass wird bei der 'Kritik' an Bibi gerne 'vergessen'.

    Wieso? Die Anerkennung Palästinas bringt Israel zum Zugzwang, sie müssen sich bewegen.
    Und da die letzten 70 Jahre nicht funktionierten, kann ich es den Palästinensern nicht verübeln, dass sie was neues ausprobieren wollen.
    Ihnen ist bewusst, dass sich Israel in den letzten 70 Jahren mehrere Male bewegt hat und seine Friedensangebote jedes Mal glatt abgelehnt und mit noch mehr Krieg beantwortet wurden.

    Ich finde, es ist an der Zeit, dass sich die andere Seite mal bewegt. Angefangen damit, dass sie anerkennt, dass sie einen Preis für 70 Jahre Krieg und Terror zahlen muß. Aber davon sind die Araber meilenweit entfernt. Sie fordern dreist eine Rückkehr zum status quo von 1948.
  6. #6

    Alberne,

    Zitat von hxk Beitrag anzeigen
    Das ist im Falle dieses 'Palästinas' ja auch nicht das einzige Hinderniss. Außerdem sind beide Koreas seit 1948 souveräne Staaten und bekriegen sich seit 1953 nicht mehr.
    Wozu? Mit der Arbeitspartei hat die Fatah auch nicht verhandelt, dass wird bei der 'Kritik' an Bibi gerne 'vergessen'.

    Ihnen ist bewusst, dass sich Israel in den letzten 70 Jahren mehrere Male bewegt hat und seine Friedensangebote jedes Mal glatt abgelehnt und mit noch mehr Krieg beantwortet wurden.

    Ich finde, es ist an der Zeit, dass sich die andere Seite mal bewegt. Angefangen damit, dass sie anerkennt, dass sie einen Preis für 70 Jahre Krieg und Terror zahlen muß. Aber davon sind die Araber meilenweit entfernt. Sie fordern dreist eine Rückkehr zum status quo von 1948.
    einseitige Sichtweise. Ständig zu behaupten das die Israelis überhaupt nie gar keine Schuld an der mittlerweile wirklich alten Nahostkrise trifft ist lächerlich und jeder weiß es.
  7. #7

    Konträr

    Zitat von hxk Beitrag anzeigen
    Das könnte Monthy Python nicht besser machen.
    Ein 'Etwas', dass weder eine funktionierende Regierung, noch ein anerkanntes Staatsgebiet hat und sich mit einem anderen UNO-Mitlglied de facto im Kriegszustand befidet, soll in die UNO aufgenommen werden.
    Hier hätte eigentlich erwähnt werden müssen, dass das Gegenteil der Fall ist. Im Oslo-Abkommen wurde festgelegt, dass Israel und die sog. Palästinenser zuerst ihre Streitigkeiten lösen müssen, bevor dieses 'Palästina' um Aufnahme in die UNO bittet.
    Die jetzige Vorgehensweise erschwert eine Lösung, aber die wollen die sog. Palästinenser vmtl. garnicht. Würden sie ihren Staat bekommen, würden sie die gigantischen Hilfsgelder verlieren. Und wie sollen die palästinensischen Politiker dann ihre Villen in der Toskana und die Renten für Angehörige von Selbstmordattentätern bezahlen?
    Ich lese aus Ihrem Beitrag, dass Sie dagegen sind, diesem "Etwas" einen erweiterten UNO-Status zu gewähren, und Sie sind sicher deshalb auch gegen einen Palästinenserstaat (unterstelle ich mal). Gleichzeitig glauben Sie aber, dass die Palästinenser einen eigenen Staat garnicht wollen, weil sie sonst u.a. die "gigantischen" Hilfsgelder verlieren würden.
    Warum lehnen Sie sich dann nicht einfach entspannt in Ihrem Sessel zurück und harren der Dinge, die da kommen?
    Weil nach Ihrer Vorstellung es doch überhaupt zu keinem anerkannten Palästina kommen kann? Oder merken Sie einfach den immanenten Widerspruch in Ihrer Argumentation nicht?
  8. #8

    Zitat von Lichtgestalt1503 Beitrag anzeigen
    einseitige Sichtweise. Ständig zu behaupten das die Israelis überhaupt nie gar keine Schuld an der mittlerweile wirklich alten Nahostkrise trifft ist lächerlich und jeder weiß es.
    Welche Schuld haben die Israelis denn?

    Sind sie am Konflikt schuldig, weil sie schon 1948 für eine Zweistaatenlösung gestimmt haben und das Angebot 1968 wiederholten? Beide Angebote wurden von der anderen Seite mit Krieg beantwortet.

    Da für einen Frieden jahrzehntelang kein Ansprechpartner vorhanden war, haben die Israelis halt das Beste aus der Situation gemacht. Jetzt zu verlangen die Uhr auf 1948 zurück zu stellen ist völllig realitätsfern. 'That ship has sailed', wie es so schön auf Englisch heißt. Heute haben die sog. Palästinenser die Wahl zw. 98% der Westbank und Gaza oder dem jetzigen Zustand.
  9. #9

    Vereinte Nationen

    Zitat von hxk Beitrag anzeigen
    Welche Schuld haben die Israelis denn?

    Sind sie am Konflikt schuldig, weil sie schon 1948 für eine Zweistaatenlösung gestimmt haben und das Angebot 1968 wiederholten? Beide Angebote wurden von der anderen Seite mit Krieg beantwortet.

    Da für einen Frieden jahrzehntelang kein Ansprechpartner vorhanden war, haben die Israelis halt das Beste aus der Situation gemacht. Jetzt zu verlangen die Uhr auf 1948 zurück zu stellen ist völllig realitätsfern. 'That ship has sailed', wie es so schön auf Englisch heißt. Heute haben die sog. Palästinenser die Wahl zw. 98% der Westbank und Gaza oder dem jetzigen Zustand.
    Die Forderungen der UNO spielen für Sie keine Rolle?








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