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Klamme Kommune: Britische Stadt will Schwimmbad mit Krematorium heizen

Sparen bis zum bitteren Ende: Eine britische Stadt will ihr Freizeitbad mit*Abwärme aus dem Krematorium heizen. Das diene auch dem Klimaschutz, werben die Verantwortlichen. Gewerkschafter*kritisieren den Spar-Vorschlag als "krank".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...741559,00.html
  1. #1

    Sinnvoll

    Egal wie die Energie anfällt, ist es immer eine gute Idee sie sinnvoll zu nutzen. Da die Asche der Toten ja davon nicht betroffen ist,sehe ich da keine Probleme.Egal ob Müllverbrennung oder Kramatorium. Wenn man Abwärme nutzen kann, sollte man es tun.
  2. #2

    Heizen mit abwärme

    Warum denn nicht je nach Körper werden ja Unmengen an Erdgas für die einäschern verbraucht warum nicht diese Wärme sinnvoll nutzen
  3. #3

    Keine schlechte Idee

    Für die Kremation eines Menschen müssen erhebliche Wärmemengen aufgewendet werden, die normalerweise ungenutzt bleiben. Es ist keineswegs pietätlos, wenn die Abgase über einen Wärmetauscher geleitet werden und ihr Wärmeinhalt teilweise zurückgewonnen wird, denn die Verbrennung findet ja nicht im zeitlichen Zusammenhang mit der Tauerfeier statt. Alles redet von Energieeinsparung, warum nicht auch hier?
    Nur bei den Grünen funktioniert das nicht, die werden bekanntlich kompostiert.
  4. #4

    Keine schlechte Idee - aber auch nicht neu.

    Zitat von Hajojunge Beitrag anzeigen
    Alles redet von Energieeinsparung, warum nicht auch hier?
    Ich kenne konkret ein Krematorium in Deutschland, wo die Abwärme im Winter zum Heizen genutzt wird. Aus Gründen der Pietät möchte ich keinen Namen nennen.
  5. #5

    Prima Idee

    Zitat von Fishbed Beitrag anzeigen
    Egal wie die Energie anfällt, ist es immer eine gute Idee sie sinnvoll zu nutzen. Da die Asche der Toten ja davon nicht betroffen ist,sehe ich da keine Probleme.Egal ob Müllverbrennung oder Kramatorium. Wenn man Abwärme nutzen kann, sollte man es tun.
    Ich stelle mir dann noch einen kleinen Shop im Schwimmbad vor, mit Filzartikeln von den Haaren der Verstorbenen und kleinen kunsthandwerklichen Arbeiten aus den Zähnen. Das macht auch nochmal Umsatz der wieder investiert werden kann.
  6. #6

    .

    Was spricht dagegen? Den Toten ist das sicherlich egal.
  7. #7

    .

    Na und?? Meine Fernwärme kommt auch aus der Müllverbrennungsanlage.
  8. #8

    Bin dafür

    Krematorien sind auch heute schon mit Abluftfiltern und ähnlichem ausgestattet. Es wäre doch wohl technisch einfach als auch sinnvoll dort auch Wärmetauscher einzusetzen.

    Die Frage der Pietätlosigkeit stellt sich mir nicht. Früher oder später geht es um das möglichst vollständige (und hygienische) Beseitigen eines Körpers. Stichwort Knochenmühle beim Thema Krematorium. Bereitet mir als Realist keinerlei Probleme.
    Wahre Pietätlosigkeit tritt meist in Zusammenhang mit dem Andenken an Verstorbene auf, aber das ist eine andere Geschichte.
    Meine Zustimmung hat der Stadtrat auf alle Fälle.
  9. #9

    Material Flow Management

    Das ist doch mal eine gute Nachricht. Die Gewerkschaft ist es wohl egal, dass Energie nur begrenzt vorhanden ist. Dies ist mehr als sinnvoll! Um Energie in Komunen sinvoll zu Nutzen gibt es sehr viele Ansätze, besser man verwertet Energie als diese sinnlos in die Umwelt zu blasen. Scheinbar ist Material Flow Management in den Köpfen der Gewerkschafter ein Fremdwort. Es wäre schön öfters von solchen Ideen zu hören. Wir leben nun einmal in einer Welt, in der Energie sinvoll genutzt werden muss und es in Zukunft auch nicht anders geht.


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