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Klage gegen Länderfinanzausgleich: Bayern und Hessen entdecken die Schmerzgrenze
DPABayerns Ministerpräsident Seehofer und sein hessischer Kollege Bouffier demonstrieren Stärke: Sie klagen gegen den Länderfinanzausgleich. "Ungerecht" finden sie die Zahlungen an die ärmeren Bundesländer. Neu ist die Beschwerde nicht. Wenn sie erklingt, weiß man: Es ist Wahlkampf.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-881690.html
- #1 05.02.2013 18:11 von
Auf Kosten Anderer
Gäbe es den Länderfinanzausgleich in dieser Form nicht hätten sich die Nehmerländer schon längst statt auf Dauersubvention auf ihre eigene Stärke verlassen müssen! Und hätten nur das ausgeben können was sie selbst erwirtschaftet haben! Und wären nicht in der Wahlgeschenke- und Schuldenfalle!
- #2 05.02.2013 18:46 von
Ausgerechnet die Bajuwaren
Schon vergessen?
Jahrelang war Bayern Notstandsgebiet - hing am Tropf derer denen es jetzt schlicht schlecht geht.
Hätte man die Bajuwaren über mehr als 10 Jahre mit dem Länderfinanzausgleich nicht hochgepäppelt, müssten die heute noch ihren Seehofers Horstel mit dem Eselkarren kutschieren, weil sie sich kein Auto leisten könnten.
Die sollen sich mal was schämen!
Das diebische Bergvolk am Rande der Alpen! Hatte sich bis vor wenigen Jahren von Durchreisenden und kleineren Holzdiebstählen über Wasser gehalten.
Und jetzt dicke Backen machen - grad so als dass sie vor Kraft nicht mehr gerade aus laufen können. - #3 05.02.2013 18:46 von
Klage gegen Länderfinanzausgleich: Bayern und Hessen entdecken die Schmerzgrenze
Ich habe mal eine wissenschaftliche Frage (Fachgebiet: Wirtschaftswissenschaften, Recht,Soziologie)
Wie würde der Länder-Finanzausgleich aussehen, wenn die beiden Bundesländer je 1/16 der Groß- und Mittelstandsbetriebe per Standortansiedlung in die nördlichen Bundesländer verlagern würden.
Das dürfte in Zeiten der Globalisierung ja kein Problem sein. Wir bieten wunderbare Landschaften, Traumstrände und zwei Meere.
Phoenix2006, die Unbestechlichen
PS.: Spielen sie doch mal die alte Simulation Simcity auf einem 286AT Personalcmputer, das ist ein interessantes Wirtschafts-Politiksimulationsspiel - #4 05.02.2013 18:56 von
Parallelen zur
Der Länderfinanzausgleich krankt interessanterweise an genau demselben Problem, an dem auch die sog. "Euro-Rettung" letztendlich scheitern wird:
Es gibt einfach keinen (ausreichende) Anreiz für verantwortliches Wirtschaften. So wie in Spanien und Italien die "Sparen-ist-doof-Ausgeben-macht-mehr-Spaß"-Kräfte auf dem Vormarsch sind (Grüße an Herrn Berlusconi), genauso fehlt für Berlin ein ernsthafter Anreiz bei seinen Ausgaben (für Flughäfen und ähnliches) mal ernsthaft auf die Kosten zu schauen. - #5 05.02.2013 19:00 von
- #6 05.02.2013 19:03 von
auch einer der es nicht versteht...
Also mal ernsthaft, wenn es den Länderfinanzausgleich nicht gibt würden an jeder LAndesgrenze wieder Zölle eingeführt werden um eben das wirtschaftliche Ungleichgewicht auszugleichen.
Und hör mir auf mit die Länder mussen sich auf sich selbst verlassen.
Wo werden denn die Werte geschaffen und wo wird dafür kassiert?
Bsp. Ein VW, Porsche, BMW, wird in Sachsen produziert und dort auch an jemanden verkauft. Das Geld dafür fließt an das jeweilige Land in welchem der Konzern seinen Sitz hat. noch irgendwelche Fragen...
Grundsätzlich ist es ein ähnliches Problem mit Griechenland, ohne Währungsausgleichsmöglichkeiten, ohne Zölle fließt Geld aus Griechenland ab da Importland und einiges nach Deutschland da Exportland, nur gibt es hier eben keinen Länderfinanzausgleich uns somit haben wir das bekannte Desaster... - #7 05.02.2013 19:04 von
Egoistisch und dumm!
Nichts als Wahlkampf! Denken die beiden das Gericht kann das Grundgesetz ändern? Das Gerichtsverfahren kostet wieder viel Geld - unser Geld.
- #8 05.02.2013 19:07 von
- #9 05.02.2013 19:36 von
Ich verneige mich ...
... vor Ihrer Sachlichkeit und Eloqienz.
Wenn man nach der ganzen Umverteilerei betrachtet, dass dann Bayern auf Platz 10 und Berlin auf Platz 1 steht, dann darf man schon mal hinterfragen, ob diese Übernivellierung Sinn macht.
Schlußendlich stehen die Starken einfach schwächer da, als die zu Unterstützenden. Das mag Ihnen gefallen. Wenn Die dann die Baern so beschimpfen, wie würden Sie denn das von Ihnen gutgeheisene Vorgehen nennen? Mir würde da schon etwas einfallen!
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