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Klage in den USA: Utz Claassen fordert 265 Millionen Dollar von Solar Millennium

DPAErst musste Solar Millennium Insolvenz anmelden, nun bekommt die Firma auch noch Ärger mit Ex-Chef Utz Claassen. Dieser reichte in den USA eine Schadensersatzklage ein. Er fordert 265 Millionen Dollar von dem Kraftwerksbauer.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...825367,00.html
  1. #1

    Oh Gott, er schon wieder !

    Utz Claassen - wenn ich diesen Namen höre, dann klingeln bei mir die Alarmglocken ! Dieser Mann ist der Prototyp des überheblich egoistischen und selbstverliebten Managers, besser gehts nicht. Eine Riesenklappe und langfristig 'nix dahinter' - aber Klagen wegen Schädigung seines 'Rufs als Manager' einreichen, da passt wirklich alles zusammen. Der Mann erinnert mich in Teilen an Herr Esser, den Exmanager bei Mannesmann, der für seine glorreichen Übernahme-Taten auch noch 2-stellige Millionenbeträge abkassierte und nie verstehen konnte, wieso Otto Normalverbraucher nur bedingt Verständnis dafür hatte.

    Herr Claassen, sie hatten schon lange nicht mehr den Ruf als guter Manager, also lassen Sie es lieber, sich weiterhin lächerlich zu machen. Am Geld kanns nicht liegen, oder ? Denn für Ihre 'Leistungen' haben Sie mittlerweile in diversen Posten Millionen abkassiert, das sollte für ein weiches Polster reichen.
  2. #2

    Vor Jahren...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst musste Solar Millennium Insolvenz anmelden, nun bekommt die Firma auch noch Ärger mit Ex-Chef Utz Claassen. Dieser reichte in den USA eine Schadensersatzklage ein. Er fordert 265 Millionen Dollar von dem Kraftwerksbauer.

    Klage in den USA: Utz Claassen fordert 265 Millionen Dollar von Solar Millennium - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Vor Jahren wirkte dieser "Manager" noch sympathischer. Hat der einen Stromschlag bekommen, so dass er raffgierig wurde? Da kann man echt nur noch mit dem Kopf schütteln ob solcher Impertinenz.
  3. #3

    Manche Zweibeiner

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst musste Solar Millennium Insolvenz anmelden, nun bekommt die Firma auch noch Ärger mit Ex-Chef Utz Claassen. Dieser reichte in den USA eine Schadensersatzklage ein. Er fordert 265 Millionen Dollar von dem Kraftwerksbauer.

    Klage in den USA: Utz Claassen fordert 265 Millionen Dollar von Solar Millennium - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ...schätzen ihren "Wert" schon sehr hoch ein.
    Danken wir dem Schöpfer, daß er Gnade walten ließ und nach ca. 80 Jahren manch unwürdiges Schauspiel beendet.
  4. #4

    Die Gier hat einen Namen!

    Nämlich Utz Claassen. Dieser Mensch hat wohl jedes Gefühl für die Anziehungskraft der Erde verloren und schwebt in höheren Sphären.
    Selbst ein Mensch mit bescheidener Hirnausstattung wird erkennen, daß zwischen seiner Forderung und der Normalität eine himmelhohe Lücke klafft.
    Utz Claassen erkennt das Offensichtliche wohl nicht...
  5. #5

    Unikum

    [QUOTE=stefanbodensee;9941932]Utz Claassen - wenn ich diesen Namen höre, dann klingeln bei mir die Alarmglocken ! Dieser Mann ist der Prototyp des überheblich egoistischen und selbstverliebten Managers, besser gehts nicht.

    Ein Prototyp ist er aber sicher nicht. Er ist glücklicherweise ein Unikum ja geradezu eine Parodie auf Manager.
  6. #6

    So funktioniert soziale Marktwirtschaft

    Es wird sich schon ein Weg finden, den Steuerzahler zu beteiligen. Ich meine, dass dem armen Kerl wenigstens ein Ehrensold für seine großartige Leistung zusteht. Natürlich sollte man den noch um ein Schmerzensgeldsold für die rufschädigenden Äusserungen aufstocken. Wenn die Firma wirklich keine müde Mark aufbringen können sollte, dann schlage ich vor, dass man das mit staatlichen Bürgschaften erledigt. Ähnlich wie bei TepCo, wo der Steuerzahler die Entschädigungszahlungen aufbringt. So funktioniert soziale Marktwirtschaft in der westlichen Hemisphäre! Wir liebern ein Paradebeispiel für das was alles schiefgehen kann und wird, wenn Wirtschaft und Politik zu nah verbandelt sind.
  7. #7

    so vernichtet man gesellschaftliche Kohäsion

    ich finde auch, dass Herr Claassen, sollte er in den USA mit seiner Klage nicht reüssieren, vom deutschen Steuerzahler kompensiert werden sollte. Die Idee, ihm einen Ehrensold (1 Mio / Monat) zukommen zu lassen, macht Sinn und wäre im Mainstream. Die Politik von Merkel et al lässt das zu. Nur weiter so.
  8. #8

    Entschädigung für Abstieg?

    Als Utz Claassen noch Chef der EnBW war befand er sich wohl auf dem Zenith seiner Karriere, in einer Zeit in der jeder deutsche Energiekonzern wie von selbst ganz automatisch riesige Gewinne ablieferte, der Kernkraftwerke sei Dank. Das war also keine große eigene Leistung sondern einfach nur gutes Timing auf der Karriereleiter. Jeder andere Manager hätte die EnBW genauso erfolgreich führen können weil die Markzbedingungen dies damals hergaben.

    Mit der Sonne (Solar) kam dann der Niedergang.
    Sicher kann man darüber spekulieren wie seine Karriere weiter verlaufen wäre wenn er sich gegen den Job bei Solar Millennium entschieden hätte, sicherlich besser. Dass er aber auch noch die 9 Mio Antrittsprämie einstrich und sich sogleich vom Acker machte ist ja nun Eigenverschulden. Er hat das Bild des Giermanagers selbst gezeichnet.
  9. #9

    Deutschland braucht ein gutes Solarunternehmen ...

    ... und kein kapitalistisches Rumgemurkse. Der Staat sollte beim Aufbau eines guten deutschen Solarunternehmens (Solarzellen, Sonnenkollektoren, Energiewandler, Speicher) helfen und zwar gegen entsprechende Staatsbeteiligung. Deutschland kann es sich (gerade auch nach dem Ausstieg aus der Atomkraft) nicht leisten, in so einer wichtigen Technologie vom Ausland abhängig zu sein. Da geht es doch auch um den Erhalt von Know how und Arbeitsplätzen. (imho)


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