dapdÄrzte katholischer Kliniken dürfen die "Pille danach" nicht ausgeben - auch nicht an Vergewaltigungsopfer. Medizinisch nachvollziehbar ist das nur schwer. Die "Pille danach" ist ein reines Verhütungsmittel. Besteht bereits eine Schwangerschaft, verliert sie ihre Wirkung.
Warum die "Pille danach" keine Abtreibung ist - SPIEGEL ONLINE
Wer an die unbefleckte Empfängnis glaubt, wird damit wohl auch nicht zu überzeugen sein.
Jetzt kommen Sie bitte nicht mit so pseudorelevanten Fakten. Die Kirche bestimmt und damit basta. Demnächst behaupten Sie noch die Erde wäre gar keine Scheibe.
Tsja, das würde aber bedeutet, dass der Sex nicht allein zum Sinne der Fortpflanzung war! Und das geht nun mal gar nicht. Vergewaltigung hin, Vergewaltigung her. Die entsprechende Dame soll sich mal nicht so mimosenhaft anstellen. War bestimmt Gottes Wille!
In ihrer eigenen Logik hat sich die katholische Kirche meines Wissens ja nicht ausschließlich als gener von Abtreibung verschrieben, sondern allgemein gegen Verhütung auf anderem Weg als durch Enthaltsamkeit.
Insofern ist diese Argumentationskette schon schlüssig.
Das diese Prinzipienreiterei, die dann zu derartigen Situationen führt, wie in Köln, bei der eine vergewaltigte Frau zur Untersuchung abgelehnt wurde führt, steht auf einem anderen Blatt.
Da ist es bemerkenswert, dass der katholischen Kirche die körperliche und vor allem seelische (ausgerechnet!) Gesundheit der Frau weniger am herzen liegt, als die eines noch nicht mal gezeugten Kindes, spricht Bände, sowohl über die Doppelmoral dieser überkommenen Vereinigung, als auch über deren tatsächliches Menschenbild.
Und die wollen alleiniger Stellvertreter Gottes für die Menschen bezüglich deren Seele sein?
Absurd!
Und ihr wollt mir bestimmt auch erzaehlen, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht andersrum...
Und so endlich zu beenden, die Bürger Deutschlands bezüglich der Medikamentenversorgung unendlich mehr zu entmündigen, wie es offensichtlich viele andere Länder dieser Welt für erforderlich halten:
SPD will "Pille danach" rezeptfrei | Telepolis
Selbstverständlich gilt diese Forderung auch für eine Unzahl weiterer Präparate, deren Verfügbarbarkeit in Deutschland derart obrigkeitsstaatlich reglementiert ist, wie es sich die Menschen in vielen anderen Staaten dieser Welt kaum vortstellen können, und wie sie es höchstwahrscheinlich auch niemals aufstandsfrei akzeptieren würden!
Belegen etwa Studien, daß in Deutschland lebende Personen auf Grund ganz außergewöhnlicher Empfindlichkeiten des erweiterten Schutzes auf Deutschen Sonderwegen unbedingt bedürfen?
Oder müssen wir in Deutschland diese unglücklichen Zustände vor allem auf Grund der Gier einer sich staatlich geschützt am Milliarden-Tropf des Rezept-Regulierungs- und Apotheken-Pflicht-Systems mit Verlaub gesagt "dumm und dussselig" verdienenen Abzocker-Mafia ertragen?
MfG