Nicht schon wieder Käßmann. So wichtig ist die Dame auch nicht, dass man über ihr Geschwurbel auch noch diskutieren müsste.
Margot Käßmann ist allgegenwärtig. Ihre Bücher sind Bestseller. Sie ist der Star des bevorstehenden Kirchentags. Was heißt das für die deutsche Politik?
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,766248,00.html
Nicht schon wieder Käßmann. So wichtig ist die Dame auch nicht, dass man über ihr Geschwurbel auch noch diskutieren müsste.
Vermutlich nichts, denn sie hat ja selbst erklärt, dass sie nicht in die Politik geht. Als Buchautorin hat sie auch mehr Freiheiten und kann ihrer Zielgruppe - Frauen jenseits der Menopause - Mut machen. Bau- und Versatzstücke für weitere zehn, zwanzig oder dreißig Bücher dürfte sie ja bestimmt haben. ;-)
Ach Frau Käßmann, sie redet gerne und viel wenn der Tag lang ist.
Damals, wie „Copilot“ Schröder die Idee hatte, bewaffnete Bundeswehreinheiten nach Afghanistan zu schicken, fand sie das auch spontan ganz toll.
Als dann die Soldaten von ihren Waffen Gebrauch machen mussten, um sich selbst zu schützen, fand sie das gar nicht nett und so gar nicht im Sinne der Abmachung.
Es wäre wohl besser gewesen, die Soldaten hätten sich leise und unauffällig ermorden lassen, damit eine Sonntagschristin im fernen Deutschland ungetrübt weiter Multikulti predigen kann. Einfach zu blöde diese Soldaten, sie setzen immer falsche Prioritäten.
Aber ganz eindeutig kann es kein Fehler gewesen sein, sie überhaupt erst dort hin zu schicken und von einer Forderung nach dem sofortigen Abzug ist auch nichts zu hören.
Auch die Käßmann ist wie viele Gutmenschen grundsätzlich unfähig, zu erkennen, dass man auch böse gegenüber dem Bösen sein muss, um es zu beenden oder wenigstens einzudämmen!
doch interessant, wie man bei einem so ausfüllenden Job noch 50 Bücher schreiben kann??
Auf mich wirkt die gute Frau aggressiv, rechthaberisch, verkrampft und somit schlichtweg nervig. Hinzu kommt dieser moralische Chauvinismus, der bei ihr immer mitschwingt. Ihre sogenannte Authorität hat sie jedoch mit ihrer Fahrt im Suff verwirkt, sofern sie zuvor überhaupt welche hatte. Man stelle sich einmal vor, sie hätte während der Fahrt ein Kind angefahren oder gar getötet, welches Gewicht hätte ihr Wort dann heute noch?
Super, sie ist zurückgetreten nach dieser Fahrt. Sofort hat man sie umjubelt und gemeint, dass sie trotz (oder gerade wegen???) ihrer kleineren Fehlerchen doch noch eine ethische Kompetenz besitzt. Also für mich ist sowas nur das Minimum was man tun kann und ist nur absolut selbstverständlich. Im Endeffekt wars womöglich auch nur ein Guttenberg-Manöver, frei nach dem Motto: "Ich tret erst mal zurück und komme paar Monate später wie der Kasperl aus meiner Kiste geschossen" (mit doppelt so starken moralischen Skills wie vorher).
Ich bin der Meinung, die gute Frau sollte komplett aus meinem Fernseher verschwinden. Ich will und kann sie nicht mehr hören. Diese ethischen Platitüden, die sie ständig absondert, sind weder vor ihrer Trunkenfahrt noch danach irgendwie gehaltvoll. Nur weil man besonders staatstragend daherredet, ist man noch lange kein von Weizsäcker oder ein Habermas. Vielmehr klingt sie nachwievor wie Jürgen Fliege oder irgendein x-beliebiger esoterisch-protestantistischer Fernsehprediger.
Der große Goethe der immer recht hat, sagt im Faust:
(Mephistoteles ist)...ein Teil von jener Kraft,die stets das Böse will und stets das Gute schafft.
Der Umkehrschluss:
Der Gutmensch ist ein Teil von jener Kraft, die stehts das Gute will und ...