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Kinoporträt "Ludwig II.": Es war einmal ein komischer König...

WarnerLiebte er nur Männer? Wie starb er genau? Das Psychogramm "Ludwig II." fährt gewaltige Bilder auf, bietet aber wenig Neues - der Märchenkönig der Bayern bleibt ein großes Rätsel. Dafür glänzt Edgar Selge in dem Kinofilm als Richard Wagner. Er wirkt wie ein Genie. Und wie ein Penner.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/lu...-a-873293.html
  1. #1

    "Eine sensible, gequälte Seele"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Liebte er nur Männer? Wie starb er genau? Das Psychogramm "Ludwig II." fährt gewaltige Bilder auf, bietet aber wenig Neues - der Märchenkönig der Bayern bleibt ein großes Rätsel. Dafür glänzt Edgar Selge in dem Kinofilm als Richard Wagner. Er wirkt wie ein Genie. Und wie ein Penner.

    Ludwig II.: Durchwachsenes Kinoporträt des Märchenkönigs - SPIEGEL ONLINE
    Dieser Penner hat seinen Staat vor lauter Schlösser pleite gehen lassen und musste daher seine Seele und seinen Staat quasi an Bismarck verkaufen. Damit hat er ganz Süddeutschland an die Preußen verkauft. 1871. Wir Badener kannten ja schon die Preußen von 1849. Die Bayern huldigten aber weiterhin diesem A*******h. So sehe ich das.

    Frohe Weihnachten!
  2. #2

    Männer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Liebte er nur Männer? Wie starb er genau? Das Psychogramm "Ludwig II." fährt gewaltige Bilder auf, bietet aber wenig Neues - der Märchenkönig der Bayern bleibt ein großes Rätsel. Dafür glänzt Edgar Selge in dem Kinofilm als Richard Wagner. Er wirkt wie ein Genie. Und wie ein Penner.

    Ludwig II.: Durchwachsenes Kinoporträt des Märchenkönigs - SPIEGEL ONLINE
    NEIN er war kein guter könig denn unter ihm und seinem irrsinn mußte das volk großen hunger leiden!
  3. #3

    optional

    Vieleicht sollte man auch mal in dessen Biographie darauf eingehen wie sehr er sein Land verschuldet hat. Immerhin so hoch das Preußen plump ausgedrückt die Bayern einfach zum Deutschen Reich dazugekauft haben.
  4. #4

    Ja, aber

    Gewaltig, bombastisch, tosend? Aber auch gefühlsvoll und fein. Ich empfehle dem Autor der Note zum Beispiel den Karfreitagszauber, nur zum Kennenlernen. Man soll nicht Kinokenntnis mit Sensibilität verwechsel, Schuster, bleib bei deinen Leisten :-) Unter anderem müssen wir alle Ludwig für Wagner danken. Wunderbare Musik. Den meisten Königen, Statuen hin oder her, schulden wir nichts.
  5. #5

    Wenn der Reihenendhausbewohner versucht, sich dem Genie zu nähern...

    wird er albern.

    Ein Mensch, der nur am Leben und dort nur an seinen Abartigkeiten gescheitert ist.....wie soll man ihn darstellen ?

    Der König hat mehr gesehen, als er vertragen konnte. Ohne danach die schlichte Contenance zu behalten ( selbst ein schlichter Pfarrer Gauck oder ein bürgerlich-primitiver Schäuble schaffen das ) Das verzeit man niemandem.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Liebte er nur Männer? Wie starb er genau? Das Psychogramm "Ludwig II." fährt gewaltige Bilder auf, bietet aber wenig Neues - der Märchenkönig der Bayern bleibt ein großes Rätsel. Dafür glänzt Edgar Selge in dem Kinofilm als Richard Wagner. Er wirkt wie ein Genie. Und wie ein Penner.

    Ludwig II.: Durchwachsenes Kinoporträt des Märchenkönigs - SPIEGEL ONLINE
    Ich finde es komisch, daß über diesen komischen Kerl keine Komödien gedreht werden. Um dramatisiert zu werden, ist dieser Komödiant einfach zu sehr dritte Klasse.
  7. #7

    ...und das ist eben der Blödsinn!

    "Richard Wagner, [...] dessen Werk heute vor allem für das Gewaltige, Tosende, Bombastische steht. "
    Was für ein dummes und falsches Klischee! Da war wohl jemand ohne Musikkenntnis am Kritiker-Werk! Wagner schrieb die zarteste, intimste und menschlich anrührendste Musik, die sich vorstellen läßt.
  8. #8

    Wem gelingt es, diese Kritik ironisch zu erden..?

    Habe den Film noch nicht gesehen, aber:
    "Sie finden kein Verhältnis zum Größenwahn Ludwigs"
    "In jeder Sekunde machen sie dort deutlich, was aus heutiger Sicht von der gesellschaftlichen Atmosphäre der
    dargestellten Ära, am Vorabend des Ersten Weltkriegs, zu halten sei. Vereinzelt findet man diese Einstellungen auch hier: Ludwig allein...Dann wieder explodieren die Bilder in farbensatter Opulenz, die Kamera schwelgt in elegischen Fahrten über zuckrige Alpengipfel oder inszeniert eine Todesvision als rauschhaft-beglückendes Vergehen im Mutterelement des Wassers."

    Offenkundig waren gerade diese Explosionen das Verhältnis der Filmemacher zum Größenwahn. Ein Film muss doch nicht jede Sekunde die Sicht der Außenwelt wiedergeben.

    Warum muss Wagner zu Ludwig "passen"? Vielleicht ist gerade dies das Neue, dessen Ausbleiben eingangs der "Kritik" vermisst wird.

    Selten eine so unlogische und unschlüssige, auch da viel zu vage gehaltenen Kritik gelesen!

    Ich vermute mal, dass auch diese Kritik die blogg-Zensur mal wieder nicht übersteht.
  9. #9

    Auch daneben?

    Da ich den Film (noch) nicht gesehen habe, hat er mich eher animiert ihn nicht nicht zu versäumen. Als ehemaliges Staatsoberhaupt meiner Urgroßeltern ist Ludwig eh für mich von Interesse. Eine Ihrer Bildunterschriften ist mit Sophie von Bayern gekennzeichnet. War das nicht Sophie "in" Bayern?


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