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Kino-Sensation "Drive": Ein wahrer Held, ein wahres Monster

Ein Rennfahrer*ohne Namen, ein Action-Thriller ohne Action: Aus diesen seltsamen Zutaten hat der Däne Nicolas Winding Refn einen der spektakulärsten Filme der*Saison gemacht. "Drive" konzentriert sich ganz auf seine brillante Ästhetik und seinen glänzenden Hauptdarsteller Ryan Gosling.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,810879,00.html
  1. #20

    Triumph des Willens zum Stil

    Ich fand den Film Klasse (auf English im Flugzeug angeschaut). Ich weiss aber, dass er überall kontrovers diskutiert wurde. Plot ist dünn, hier geht es um den Stil und intelligente Filmzitate. Da ist 'Drive' das eindringlichste, was in letzter Zeit so zu sehen war.

    Und natürlicher lebt der Film von Ryan Goslings brennender Intensität und ruhiger Selbstsicherheit. Gosling war mir vorher nicht so richtig in Erinnerung geblieben, jetzt aber schon :-)

    Toller, an die 80er angelehnter Soundtrack.
  2. #21

    und...

    Zitat von flippert0 Beitrag anzeigen
    Ich fand den Film Klasse (auf English im Flugzeug angeschaut). Ich weiss aber, dass er überall kontrovers diskutiert wurde. Plot ist dünn, hier geht es um den Stil und intelligente Filmzitate. Da ist 'Drive' das eindringlichste, was in letzter Zeit so zu sehen war.

    Und natürlicher lebt der Film von Ryan Goslings brennender Intensität und ruhiger Selbstsicherheit. Gosling war mir vorher nicht so richtig in Erinnerung geblieben, jetzt aber schon :-)

    Toller, an die 80er angelehnter Soundtrack.
    hier zum Reinhören.

    Desire:Under Your Spell - YouTube

    Kavinsky & Lovefoxxx - Nightcal - YouTube
  3. #22

    verquast

    Ich fand den Film nicht übel, weil ich LA-Fan bin und die Atmosphäre (unerreicht: collateral) dort mag. Diese überschengliche Kritik verdient Drive allerdings nicht. Ziemlich verkopft und überaestethisiert. Also genau das Richtige für die Kritiker. Diese endlosen Einstellungen auf den Protagonisten (vielleicht ist der Regisseuer ja LATENT homosexuell?), die Unlogik in der Handlung (kann man selbst in LA derart blutbeschmiert länger herumlaufen?), dieser überdrehte Gewaltexzess im Fahrstuhl (2 oder 3 Tritte hätten es doch auch getan) und das unbefriedigende Ende (warum hat er das Geld nicht der Lady gegeben?) trüben den Filmgenuss doch erheblich. Das war weder ein Actionfilm, noch eine Liebesgeschichte. Der Regisseur schwankt recht unentschlosssen zwischen beiden herum. Immerhin ht er eine ziemlich dichte Atmosphäre geschaffen. Der Rest ist nicht so doll.
  4. #23

    Drive

    Es ist die Stimmung und Atmosphäre, die diesen Film zu etwas besonderem macht.
  5. #24

    Der Film muss zur momentanen Stimmung passen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Rennfahrer*ohne Namen, ein Action-Thriller ohne Action: Aus diesen seltsamen Zutaten hat der Däne Nicolas Winding Refn einen der spektakulärsten Filme der*Saison gemacht. "Drive" konzentriert sich ganz auf seine brillante Ästhetik und seinen glänzenden Hauptdarsteller Ryan Gosling.

    Kino-Sensation "Drive": Ein wahrer Held, ein wahres Monster - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Das ist so ein Film, der zur momentanen Stimmungen passen muss, um zu wirken.
    Die Geschichte ist wirklich nicht so prall, aber die Atmosphäre empfand ich als sehr gelungen eingefangen.

    Ich hatte ein ähnliches Erlebnis mal mit Harvey Keitel in Bad Lieutenant. - Ein wahrlich total anders geratener Film, aber ein ähnlicher Effekt. Ich habe rumgezappt und bin bei arte auf den Film gestossen. Die Folge war, das ich von Anfang bis Ende nicht weggucken konnte, weil mich der Film gefesselt hat. Total genial. Ich war begeistert von dem Film. Ein paar Jahre später wollte ich mich wieder von dem Film fesseln lassen, was mir nicht gelang. Ich war in einer total anderen Stimmung und ganz anders drauf.

    Also, Fazit: Schund oder Arthouse, Trash oder Oscar-Kandidat: Die Stimmung macht´s!
  6. #25

    Lustig

    Zitat von rocknrolltattoo Beitrag anzeigen
    ...Gerade die Tatsache, dass hier kein doofer HipHop, übertriebene Stunts und dumme Sprüche zum Einsatz kamen, machen diesen Film so gut wie er nunmal ist.
    Einen Film zu machen, den Sie mögen scheint ziemlich einfach zu sein ;)

    Witzig ist auch, dass niemand mit eigenen Worten sagen kann, weshalb er den Film mag, es wird immer nur zitiert. Dichte Atmosphäre? Toller 80ies Soundtrack? Ja klar - in Wahrheit freuen sich die Prolls doch nur, dass sie auch mal einen Film "verstehen" und vor allen Dingen nachvollziehen können - Autofahren und nicht denken müssen. Peinlich primitiv. Steht doch wenigstens dazu.
  7. #26

    -the driver- usa 1978

    .

    *seufz*

    ich kann nur mal wieder staunen, wie kurz das kulturelle gedächtnis ist, und dieser klassiker des genres in bezug zum besprochenem film keine erwähnung findet:

    The Driver - Wikipedia, the free encyclopedia
    Driver (Film)

    und ja; "thief" war der inbegriff und blaupause des kalten und kompromisslosen 80ger jahre thrillers (unbedingt die ungeschnittene 18ner fassung)...

    Thief (film) - Wikipedia, the free encyclopedia
  8. #27

    [QUOTE=dinkybash;9513838]...wieder ein bisschen Auto fahren (oho, Abwechslung: die Hände des Fahrers berühren auf der Gangschaltung die der Beifahrerin, Schweigen.)


    Oh oh! Falsch gesehen! Tut mir leid. Richtig war: Die Hand der Beifahrerin berühren die Hand des Fahrers auf der Gangschaltung!

    Nee, sorry! Wer Filme so halbherzig guckt und selbst solche Details vermasselt, darf sich echt keine Meinung erlauben. Etwas mehr Konzentration bei dem Filmgenuss bitte schön!
  9. #28

    Nee nee, völlig falsch!

    Zitat von filmforist Beitrag anzeigen
    Einen Film zu machen, den Sie mögen scheint ziemlich einfach zu sein ;)

    Witzig ist auch, dass niemand mit eigenen Worten sagen kann, weshalb er den Film mag, es wird immer nur zitiert. Dichte Atmosphäre? Toller 80ies Soundtrack? Ja klar - in Wahrheit freuen sich die Prolls doch nur, dass sie auch mal einen Film "verstehen" und vor allen Dingen nachvollziehen können - Autofahren und nicht denken müssen. Peinlich primitiv. Steht doch wenigstens dazu.
    Was heisst hier peinlich primitiv. Ich fand die Atmosphäre schön dicht und den 80er-Bezug schön. Da habe ich absolut keinen intellektuellen Anspruch um so etwas zu empfinden. Es ist aber auch nicht stumpf primitiv. Wie eingleisig fahren denn bitte schön durchs Leben?
    Lassen sie mal ihre Emotionen ein wenig freien Lauf, das kann nicht schaden.
  10. #29

    vorweg

    Zitat von flippert0 Beitrag anzeigen
    Ich fand den Film Klasse (auf English im Flugzeug angeschaut). Ich weiss aber, dass er überall kontrovers diskutiert wurde. Plot ist dünn, hier geht es um den Stil und intelligente Filmzitate. Da ist 'Drive' das eindringlichste, was in letzter Zeit so zu sehen war.

    Und natürlicher lebt der Film von Ryan Goslings brennender Intensität und ruhiger Selbstsicherheit. Gosling war mir vorher nicht so richtig in Erinnerung geblieben, jetzt aber schon :-)

    Toller, an die 80er angelehnter Soundtrack.
    ich habe den film noch nicht gesehen.

    zu gosling kann ich allerdings etwas sagen. mir ist es schleierhaft, weshalb diesem schauspieler derart viele kritiker um den hals fallen.
    ausdruck und ausstrahlung kann ich ihm jedenfalls was ides of march angeht nicht bescheinigen. keine wandlungsfähigkeit. immer den gleichen ausdruck - für mich ohne die vielerorts hieneininterpretierte hintergründigkeit / vielschichtigkeit des charakters.
    für mich ist gosling einer derjenigen ( bisher ), der sich innerhalb der letzten 15 jahre aus dem nichts durch nichts ( und eben kein minimalsimus ) in die herzen der filmversteher spielte.


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