Hatte schon einen Trailer gesehen. Scheint sehenswert.
Twentieth Century FoxWer behauptet, dass man mit Super-Kräften keinen Mist bauen kann? In "Chronicle" kommen drei High-School-Jungs zu übermenschlichen Fähigkeiten. Der Film erzählt quasi in Echtzeit, was sie damit anfangen - und verpasst dem Superhelden-Genre eine Frischzellenkur mit Facebook-Mitteln.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,828127,00.html
Hatte schon einen Trailer gesehen. Scheint sehenswert.
Sorry, aber den Artikel kann man bereits nach dem ersten Satz nicht mehr ernst nehmen. Niemand behauptet, dass man mit Superkräften keinen Mist bauen kann. Quasi jede Superheldengeschichte basiert auf der Frage, ob man seine Superkräfte zu seinen eigenen Vorteilen nutzt oder sie in den Dienst der Menschheit stellt. Fast jede Superheldengeschichte hat auch Superschurken. Man kann das ganze sogar als Gesellschaftskritik sehen - sollten die Reichen und Mächtigen ihren Reichtum und ihre Macht nutzen um sich weiter zu bereichern, oder sollten sie damit gutes tun? Sie haben das ganze Genre nicht verstanden.
also, wenn andrew am ende des filmes zu einem turmhohen klumpen fleischberg mutiert, weil sich seine immer stärker werdenden kräfte ihren ausweg aus seinem limitierten körper suchen, dann lässt der klassiker AKIRA grüßen. :)
Sorry, aber ich kann diesem Film nicht viel abgewinnen, soweit das bisher anhand der Trailer und Kritiken zu beurteilen ist. Ich habe schon bessere Superhelden-Filme gesehen. Er mag vielleicht ganz "nett" und unterhaltsam sein, aber etwas wirklich Neues oder gar Revolutionäres stellt er nicht dar.
Das ist beileibe nicht der erste Film, der thematisiert, wie Menschen von der Macht, die ihnen übernatürliche Kräfte verleihen, in Versuchung geführt werden, oder wie es ihnen nicht gelingt, diese Kräfte zu beherrschen. Oder wie es sie psychisch verändert und sie daran zerbrechen. Auf Anhieb fällt mir Hancock ein, Jumper, Spiderman, oder -- ganz typisch -- die tragische Figur des Titan aus "Megamind" (das soll jetzt keine Wertung der genannten Filme darstellen). Eigentlich kommen diese Art Konflikte in jedem Superhelden-Film vor, sei es als zentrales Thema oder nur am Rande.
Auch der Selbstdoku-Stil der Kamera (den ich in diesem Film übrigens eher als störend empfinde, aber das mag Geschmackssache sein) ist alles andere als neu. Im Gegenteil, in "Chronicle" scheint dieser Effekt weniger gut gelungen zu sein; es wirkt aufgesetzt und künstlich. Wenn schon der Trailer, der ja in der Regel das Beste aus einem Film herausstellen soll, nicht überzeugt, dann kann man sich denken, wie es dann im eigentlichen Film zugeht.
Warum der Artikel mehrfach Facebook erwähnt, ist mir vollkommen unklar. Hier eine Verbindung herzustellen, ist absurd.
Immerhin hat mich dieser Artikel in meiner Meinung bestärkt, dass ich für "Chronicle" nicht unbedingt einen Kinoabend verschwenden muss.
Warum diese maßlose Übertreibung ? Found Footage ist nun wirklich nichts neues, nur die Kombi mit Superkräften ist halbwegs innovativ, obwohl auch "Kick-Ass" in eine ähnliche Richtung ging - nur waren die Helden dort eben verkleidete Normalos. Und von wegen "man sieht das Minibudget nicht" : tut man leider doch. Oft wird das gelungen kaschiert, aber dem geübten Auge fällt´s doch auf. Nur um den Megamillionen-Hollywood-Blockbustern eins auszuwischen, muss man "Chronicle" nicht in den Himmel loben. Man kann ihn sich gut mal angucken. Reicht aber auch im Heimkino. Hier gibts eine etwas neutralere Sicht auf das vermeintliche Meisterwerk:
Filmkritiken, Marcus Fliegels Meinung zu aktuellen Filmen im Kino | TrailerSeite.de