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Kino-Amoklauf: Obama legt sich mit Waffenlobby an

REUTERSWenige Monate vor der Wahl riskiert Präsident Obama einen innenpolitischen Konflikt. Nach dem Amoklauf in Colorado dringt er auf bessere Kontrollen beim Kauf von Waffen - in Amerika ein hoch umstrittenes Thema. Konkurrent Mitt Romney präsentiert seine eigene Theorie zum Täter.

Kino-Amoklauf: Obama drängt auf mehr Kontrollen beim Waffenkauf - SPIEGEL ONLINE
  1. #400

    Zitat von mindphuk Beitrag anzeigen
    Schäden durch Überfälle kann man versichern... Außerdem heisst das noch lange nicht, dass man die Täter nie kriegt und das Geld somit weg ist.

    Das ist die gleiche Schlaumeierei, wie man sie immer gerne der "Gegenseite" unterstellt.
    Fragen Sie einmal Selbstständige Landwirte und Bauunternehmer in Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg, was mittlerweile die Versicherungsprämien betragen und die Sicherheitsmassnahmen kosten, nachdem dort seit der Grenzöffnung zu Polen osteuropäische Diebesbanden zur Plage geworden sind.
    Im Übrigen tauchen die Schäden von dort in keiner offiziellen Statistik auf, um die Schimäre der ständig sinkenden Kriminalität beständig "beweisen" zu können
  2. #401

    Mein Reden...

    Zitat von texas_star Beitrag anzeigen
    mit einem tempolimit auf der autobahn koennten sie eine vielzahl der menschenleben retten die in deutschland jaehrlich durch schusswaffen umkommen.
    Guter Kommentar! Ein Tempolimit und Alkoholverbot am Steuer würden in DE Tausende von Menschenleben im Jahr retten, aber da will niemand ran, obwohl es in der Waffendiskussion doch immer wieder um die öffentl. Sicherheit und Achtung des Menschenlebens gilt. Lieber auf den "Waffennarren" herumpeitschen, denn "Autoliebhabern" darf man hierzulande nicht zu nahe treten...
  3. #402

    Zitat von owhisonant Beitrag anzeigen
    Guter Kommentar! Ein Tempolimit und Alkoholverbot am Steuer würden in DE Tausende von Menschenleben im Jahr retten, aber da will niemand ran, obwohl es in der Waffendiskussion doch immer wieder um die öffentl. Sicherheit und Achtung des Menschenlebens gilt. Lieber auf den "Waffennarren" herumpeitschen, denn "Autoliebhabern" darf man hierzulande nicht zu nahe treten...
    Wie ich bereits in einem früheren Beitrag schrieb, passiert das gros der schweren Verkehrsunfälle mit tödlichen Ausgang auf Landtrassen und innerorts - ca. 80% der Autobahnen haben bereits ein Tempolimit.
    Populistisch und mit einer Studie untermalt, würde sich die Einführung sicher gut als Erfolgsmeldung verkaufen lassen, läge von der Wirkung her in etwa bei Null.
  4. #403

    Zitat von hadykhalil@web.de Beitrag anzeigen
    Wie erklärt Mr. Romney den Angehörigen der Opfer von Aurora, das der Staat nicht einmal bei so laxen Waffengesetzen, seine Kontroll- und Fürsorgepflicht dem Bürger gegenüber nachkommen konnte? - Der Wähler wird verstehen, das Romney im lässigem Ton, Ihn und seine Familie dem nächsten Massaker preisgibt. Vielleicht sollte Mr. Romney lieber wieder dazu Schweigen, als Wahlkampf auf dem Rücken der Opfer zu machen.
    a) ihre definition der "kontroll- und fuersorgepflicht des staates gegenueber seinen buergern" waere in den ohren der amerikaner purer hohn. die buerger SIND der staat und in einer demokratie bestimmen die buerger die gesetze. die amerikaner haben nun einmal in der mehrheit KEINE LUST auf schaerfere waffengesetze und der besitz ist sogar in der verfassung geregelt. das kann ihnen jetzt passen oder nicht.... aber es ist nun einmal so.

    b) Romney wurde zu dem thema von einem reporter befragt. anders als Obama hat er das thema nicht bewusst aufgegriffen. man koennte auch behaupten, Obama macht wahlkampf auf dem ruecken der opfer....

    c) Weshalb sind die deutschen so besessen mit den amerik. waffengesetzen und amerik. innenpolitik? am deutschen wesen soll die welt genesen oder was?
  5. #404

    @ No_Name

    Zitat von No_Name Beitrag anzeigen
    Herr Obama wird sich hoffentlich von reiflicher Überlegung und rationaler Abwägung leiten lassen. Und da wäre die soziale Ungerechtigkeit, die Verarmung weiter Teile der Bevölkerung und die medizinische Nicht-Versorgung vieler dringlichere Baustellen.
    Mir ist schon klar, dass Sie die Kontrolle von Waffenbesitz lieber nicht thematisiert sehen möchten, aber nach einem Amoklauf mit begeistertem Schusswaffengebrauch ist das nun mal so. Wir können auch nicht immer nur über das schlimmste Problem auf der Welt reden und alles andere bis zu dessen Lösung vertagen.

    Und wie soll man ein solches Verbot, Angesichts rund 300.000.000 im Umlaf befindlicher waffen, verwirklichen?
    Was haben die vorhandenen Waffen mit deren Verbot zu tun? Man kann die Waffen einfach einziehen. Wer sie behält wird somit kriminalisiert. Ganz ähnlich wird verfahren, wenn Drogen verboten werden, Asbest oder DDT. Es sind auch Übergangsregelungen denkbar. Ich kann nicht erkennen, warum man vor dem Status Quo kapitulieren müsste.

    In Chicago sterben täglich mehrere menschen - trotz eines weiter faktisch bestehende GunBans.
    Ach, es wird immer noch gestorben? Was hatten Sie denn erwartet, Friede auf Erden bloß wegen eines Gesetzes? Aber ist das Gesetz denn wirklich nutzlos?

    Hier wären entsprechende Nutzungsbestimmungen und Zugangsvorraussetzungenm, vergleichbar eines Führerscheins, sinnvoll.
    Gibt es ja auch, z.B. Jägerprüfung. (Und Jäger dürfen sich meinetwegen sogar ein SUV kaufen für die Waldwege.) Aber wo ist der Nutzen allgemeinen Schusswaffenbesitzes, der die damit verbundenen Risiken rechtfertigt, wie bei den Verkehrstoten im Straßenverkehr? Und schauen Sie sich doch mal an was für Seppel einen Führerschein haben!

    Werder be- moch widerlegbar
    Ich würde sagen, ziemlich logisch. Wenn im Kino 50 bewaffnete Bürger sitzen wird am Ende nicht mal Einigkeit darüber herrschen, wer mit dem Geballer angefangen hat.

    Diese These sthet im Widerspruch zu den Erfahrungen aus anderen Ländern. Kanada kennt die Gewaltprobleme der USA kaum - trotz vergelichbarer Waffenegsetze.
    Sie haben sie bloß nicht verstanden. Es geht nicht darum sich gleiche Waffengesetze bei ganz verschiedenen (passend gewählten) Randbedingungen anzusehen, sondern verschiedene Waffengesetze unter den gleichen Randbedingungen. Mit anderen Worten, ein verschärftes Waffenrecht in den USA im Vergleich zu einem laxen in den USA. Und jetzt lesen Sie meine These noch mal.

    Komisch. Die Gedanken nach sportlicher Nutzung, Jagd oder historischem oder technischen Sammelinteresse stellen Sie nicht. Warum nur?
    Ich hatte doch politisch geschrieben, fett. Und Sie machen den Eindruck, als wäre Ihnen jedes noch so fadenscheinige Argument und jede Nebelkerze recht, die sich pro Waffenbesitz verwenden lässt - was soll also die Frage?
  6. #405

    Zitat von texas_star Beitrag anzeigen
    ....
    zum vergleich koennen sie mal als politiker in deutschland versuchen flaechendecken tempo 130kmh fuer die autobahn vorzuschlagen. viel spass. der ADAC wird sie bekaempfen und sie bekommen keine mehrheit. dann werden noch zahlen angefuehrt, wie sicher die autobahn doch ist..... zum vergleich: wieviele leute sterben denn in den USA jaehrlich bei amoklaeufen mit legalen waffen? vielleicht 50? vielleicht 100? das wars dann aber auch schon. amoklaeufe sind bei den waffentoten wirklich im promillebereich. der grossteil sind gang / banden kriminalitaet, verbrechen und suizide....

    mit einem tempolimit auf der autobahn koennten sie eine vielzahl der menschenleben retten die in deutschland jaehrlich durch schusswaffen umkommen.
    Es war klar, dass dieses Argument kommt. Daher hierzu ein paar Fakten:
    Land: USA / Deutschland
    Einwohner 311 Mio. / 82 Mio.
    Tötungsdelikte mit Schusswaffen 10.000/a / 150/a
    (ohne Selbstmorde)
    Tote im Straßenverkehr 33.8000/a / 4.000/a
    Tote auf Autobahnen
    (pro Mrd. Fahrzeugkilometer) 5,0 / 3,1

    Waffenmissbrauch
    Verkehrstod
    USA: Zahl der Verkehrstoten sinkt auf 60-Jahre-Tief | heise Autos
    Autobahn

    Nur etwa 7% der Unfälle mit Personenschaden in Deutschland ereignen sich auf Autobahnen. Es ist davon auszugehen, dass Unfälle die durch Geschwindigkeiten von >130 km/h zurückzuführen sind wohl weniger as 100 Tote im Jahr verursachen.

    Fazit: Sowohl die Chance erschossen zu werden als auch auf der Straße zu sterben (egal ob Autbahn oder nicht) ist in den USA höher als in Deutschland.
    Ich schätze sie müssen sich neue Argumente suchen...
  7. #406

    Hessen ist gefährlicher als Colorado

    Zitat von Hermes75 Beitrag anzeigen
    Fazit: Sowohl die Chance erschossen zu werden als auch auf der Straße zu sterben (egal ob Autbahn oder nicht) ist in den USA höher als in Deutschland.
    Ich schätze sie müssen sich neue Argumente suchen...
    Beschränken wir uns doch mal nur auf Colorado dort wurde die Tat begangen und die USA sind schließlich groß, und vergleichen den Bundesstaat mit unserem Bundesland Hessen

    Der Bundesstaat Colorado hat 5 Mio Einwohnern und ein sehr freies Waffengesetz, wie inzwischen bekannt.

    Vergleichen wir doch mal die Mord- und Totschlagrate von Colorado mit der des Bundeslandes Hessen mit 6,0 Mio Einwohner,

    Dann stellen wir folgendes fest

    In Hessen gab es im Jahr 2010, Mord- und Totschlag - 247 Fälle http://www.polizei.hessen.de/icc/internetz...11-111111111111 http://www.polizei.hessen.de/icc/internetz...91bbcb63046.htm
    Das sind dann also 2010 in Hessen im Jahr 4,1 Mord- und Totschlagfälle auf 100.000 Einwohner und damit 1,7 mehr als in Colorado.

    In Colorado gab es im Jahr 2010, (Murder and nonnegligent manslaughter) Mord- und Totschlag - 120 Fälle http://www.fbi.gov/about-us/cjis/ucr/crime...les/10tbl05.xls
    Das sind in 2010 im waffenstarrenden Colorado im Jahr 2,4 Mord- und Totschlagfälle auf 100.000 Einwohner und damit 1,7 weniger als in Hessen.

    Mit anderen Worten die Gefahr umgebracht zu werden ist in Hessen rund 40% höher als in Colorado, dem Ort des tragischen Geschehens.

    Das wird sie sicher ein wenig irritieren.
  8. #407

    Zitat von owhisonant Beitrag anzeigen
    Guter Kommentar! Ein Tempolimit und Alkoholverbot am Steuer würden in DE Tausende von Menschenleben im Jahr retten, aber da will niemand ran, obwohl es in der Waffendiskussion doch immer wieder um die öffentl. Sicherheit und Achtung des Menschenlebens gilt. Lieber auf den "Waffennarren" herumpeitschen, denn "Autoliebhabern" darf man hierzulande nicht zu nahe treten...
    Noch nicht begriffen ?

    Der ADAC ist die deutsche NRA.

    "Freie Fahrt für freie Bürger" - da müssen Opfer gebracht werden, Tote sind Kollateralschäden.
  9. #408

    Zitat von seiwol Beitrag anzeigen
    Beschränken wir uns doch mal nur auf Colorado dort wurde die Tat begangen und die USA sind schließlich groß, und vergleichen den Bundesstaat mit unserem Bundesland Hessen

    Der Bundesstaat Colorado hat 5 Mio Einwohnern und ein sehr freies Waffengesetz, wie inzwischen bekannt.

    Vergleichen wir doch mal die Mord- und Totschlagrate von Colorado mit der des Bundeslandes Hessen mit 6,0 Mio Einwohner,
    Dann stellen wir folgendes fest
    In Hessen gab es im Jahr 2010, Mord- und Totschlag - 247 Fälle http://www.polizei.hessen.de/icc/internetz...11-111111111111 http://www.polizei.hessen.de/icc/internetz...91bbcb63046.htm
    Das sind dann also 2010 in Hessen im Jahr 4,1 Mord- und Totschlagfälle auf 100.000 Einwohner und damit 1,7 mehr als in Colorado.

    In Colorado gab es im Jahr 2010, (Murder and nonnegligent manslaughter) Mord- und Totschlag - 120 Fälle http://www.fbi.gov/about-us/cjis/ucr/crime...les/10tbl05.xls
    Das sind in 2010 im waffenstarrenden Colorado im Jahr 2,4 Mord- und Totschlagfälle auf 100.000 Einwohner und damit 1,7 weniger als in Hessen.

    Mit anderen Worten die Gefahr umgebracht zu werden ist in Hessen rund 40% höher als in Colorado, dem Ort des tragischen Geschehens.

    Das wird sie sicher ein wenig irritieren.

    Einige Gegenden Frankfurts und anderen hessischen Städten sollte man in der Tat nach Einbruch der Dunkelheit meiden.
    Aber das wird durch Deutschland berühmte Studien immer aufs Neue widerlegt.
  10. #409

    Zitat von mindphuk Beitrag anzeigen
    ..
    Das ist immer noch mehr als man für eine Selbstverteidigung braucht. Die 6000 Schuss wird er zu ausgiebigem Traning gekauft haben um dann noch genügend zu haben, um möglichst viele Menschen zu töten. Ein Selbstverteidiger braucht das nicht, Punkt.
    Um halbwegs "in Form" zu bleiben sollten Sie pro Woche schon so 30 - 70 Projektile verschiessen.

    Das sind dann gut 3000 im Jahr. Und wenn es für Ammo einen Schnäppchenpreis gibt - warum nicht mal einen Zwei-Jahres-Bedarf ordern ?








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