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Kino-Amoklauf: Obama legt sich mit Waffenlobby an

REUTERSWenige Monate vor der Wahl riskiert Präsident Obama einen innenpolitischen Konflikt. Nach dem Amoklauf in Colorado dringt er auf bessere Kontrollen beim Kauf von Waffen - in Amerika ein hoch umstrittenes Thema. Konkurrent Mitt Romney präsentiert seine eigene Theorie zum Täter.

Kino-Amoklauf: Obama drängt auf mehr Kontrollen beim Waffenkauf - SPIEGEL ONLINE
  1. #380

    automatics

    @frommerstop (345.) Halbautomaten sind sehr leicht in Vollautomaten umzurüsten. Die Pistole Glock 18 wurde gebannt (ich glaube der Grund war ein Amoklauf) weil sie wie eine Maschinenpistole ausgelegt war, und es gab dazu Magazine mit bis zu 33 Schuss Kapazität. Bevor das Verbot in Kraft trat, kam Glock USA mit den Bestellungen der Händler kaum nach, Kunden mussten lange warten. Anschließend erhöhte sich der Wiederverkaufswert dieser Pistole rapide. Man hat in den USA auch mal den Alkohol verboten. Hat genau so wenig gebracht wie das das verbot von Drogen.
  2. #381

    -

    Zitat von HaioForler Beitrag anzeigen
    Niedlich.
    ... Und den ... na, wie hiessen sie noch gleich ...
    Deutsche? Immerhin hängen mehr als 100.00 Jobs an der deutschen rüstungsbranche...
  3. #382

    Zitat von dreadnought21 Beitrag anzeigen
    1. Auch wenn hier "Sturmgewehr" geschrieben wird, handelt es sich lediglich um ein halbaumatisches Gewehr. Es sieht zwar martialischer aus, ist aber auch nicht gefährlicher als ein Jagdgewehr.

    2. Die "Waffenlobby" in den USA besteht aus den Bürgern, nicht aus irgendwelchen Funktionären. Die USA haben ein liberales Waffen- wir liberale Alkoholgesetze. Die Frage ist, was mehr Menschen tötet.

    3. Gewehre gehören nicht in die Hände von Kriminellen, das ist richtig, ABER: Der Amokläufer war bis zur Tat völlig unbescholten. Terroristen benutzen ILLEGALE Waffen.

    4. Die USA haben je nach Staat unterschiedliche Waffengesetze. Das Waffenrecht etwa in Californien ist weit striker, als jenes der Schweiz oder Finnlands.
    1. ist falsch, s. Wikipedia

    Zudem sollte man nicht unbedingt die Länder miteinander vergleichen, denn Finnland z.B. hat eine wesentlich geringere Bevölkerungsdichte als die USA. Die Schweiz ist wesentlich kleiner als die USA und besteht nicht aus sehr vielen verschiedenen Völkern.
    Die USA hingegen besteht aus vielen verschiedenen Völkern, Gehaltsklassen, Religionen und Ideologien aus aller Welt die in den Städten eng beieinander Leben.
    In Finnland und der Schweiz klappt es halt, das die Waffengesetze so liberal sind und in den USA anscheinend nicht. In Südamerika sterben wahrscheinlich noch mehr Menschen an einer Überdosis Blei.

    Und wenn solche Taten wie in Aurora passieren, dann ist es die Aufgabe der Politiker sich zu überlegen, wie man dem entgegenwirkt. Das Erschweren an Waffen zu kommen ist, denke ich, ein guter Lösungsansatz.
  4. #383

    Zitat von No_Name Beitrag anzeigen
    Nö, weil in Colorado das Führen einer Schusswaffe einfach nicht erlaubt ist.
    Aha, und wenn das führen erlaubt wäre, dann hätte es ausgebildete SWATer im Kino gegeben, die in Dunkelheit einen schwarz gekleideten und mit Schussweste geschützten Mann gezielt zur Strecke bringen könnte. Wohlmöglich noch mit Nachtsichtgerät, was man ja üblicherweise auch im Kino dabei hat.


    Zitat von No_Name Beitrag anzeigen
    Nö, aber z.B. zum Sportschiessen. 6000 Schuss haben Sie, bei entsprechenden Training, so in 3 bis 6 Monaten durch den Lauf...
    Und in diesen 6 Monaten kann man nicht mehrmals entsprechend für einen Trainingsgang die benötigte Munition besorgen. Darum muss jeder Sportschütze einen Vorrat für Monate zu Hause haben. Weil die Munitionsbeschaffung für einen Sportschützen für seine Freizeitbeschäftigung unzumutbar schwierig und teuer ist, muss die Gesellschaft eben in einem gewissen Risiko leben, das verstehe ich natürlich, ja.

    Zitat von No_Name Beitrag anzeigen
    Und wie gesagt, er wird kaum 6000 Schuss am Mann gehabt haben. Weil das wäre etwa 66 kg Munition. Ohne Magazin, Tasche oder sonstigem Transportbehältnis. Es wären 60 Beta-C-Mags (100 Schuss) oder 200 Nato-Standart-Magazine (zu je 30 Schuss)
    Das ist immer noch mehr als man für eine Selbstverteidigung braucht. Die 6000 Schuss wird er zu ausgiebigem Traning gekauft haben um dann noch genügend zu haben, um möglichst viele Menschen zu töten. Ein Selbstverteidiger braucht das nicht, Punkt.
  5. #384

    -

    Zitat von ralf-weinert Beitrag anzeigen
    ...

    Und wenn solche Taten wie in Aurora passieren, dann ist es die Aufgabe der Politiker sich zu überlegen, wie man dem entgegenwirkt. Das Erschweren an Waffen zu kommen ist, denke ich, ein guter Lösungsansatz.
    Klar doch, so schön einfach: Anstatt die gesellschaftlichen Gräben zuzschütten verbieten man einfach eine Gruppe von potentiellen Tatwerkzeugen. Die Wachmänner, die die Siedlungen der reichen vor dem hungernden Pöbel schützen, dürfen in Ihrer Welt natürlich weiter Waffen tragen. Sie Argumentieren wie ein Feudalherrscher des Mittealters: Die Situation der Armen ist Gottgewollt. Also halte man sich diese vom Hals.
  6. #385

    Waffen sind nicht die Ursache, aber sie verschlimmern die Auswirkung ...

    Waffen erleichtern Amokläufe oder Morde, sind aber nicht die Ursache. Vielleicht sollten die Menschen mal innehalten und überlegen, was diese Ursachen sind.
    Da gebe ich übrigens „Rodelkoenig“ völlig recht, wenn er schreibt: „Die USA hat ein gewaltiges soziales und psychisches Problem.“ Das zeigt sich nicht nur in der im Vergleich extrem hohen Mordrate. 2,3 Mio. US-Amerikaner sitzen im Gefängnis, also 751 pro 100.000 Einwohner. Das ist die höchste Rate der gesamten Welt (Zum Vergleich: D=91, Japan=37). Dazu sind noch knapp 5 Mio. auf Bewährung, damit ist jeder 40. Amerikaner ein überführter Straftäter.
    Ganz nebenbei gibt es in USA 4 mal mehr Teenagerschwangerschaften als in D, 12% der Kinder haben keinerlei Krankenversicherung, die Rate der Drogentoten ist mit 56 pro 1 Mio. Einwohner 3,5 mal so hoch wie in Deutschland, und nur knapp 60% der Schüler in großen US-Städten schaffen überhaupt einen Schulabschluss. Soviel zum Thema „Land of Opportunity“.

    Wenn man materiellen Reichtum als höchstes Ziel ausruft, Darwinismus und Kapitalismus als ideales System predigt, und dieses „Ideal“ dann mit Waffengewalt verteidigt, dann kommt halt so was dabei raus.

    Die Norweger haben übrigens eindrucksvoll gezeigt, dass es andere Ideale gibt, und dass es sich lohnt, auf Gewalt eben nicht einfach mit Gegengewalt zu reagieren, sondern die Ideale mit Besonnenheit zu verteidigen.

    Aber der letzte wirklich besonnene Amerikaner war wahrscheinlich Martin Luther King.
  7. #386

    -

    Zitat von mindphuk Beitrag anzeigen
    Aha, und wenn das führen erlaubt wäre, dann hätte es ausgebildete SWATer im Kino gegeben, die in Dunkelheit einen schwarz gekleideten und mit Schussweste geschützten Mann gezielt zur Strecke bringen könnte. Wohlmöglich noch mit Nachtsichtgerät, was man ja üblicherweise auch im Kino dabei hat.
    ?? Hab ich das irgendwo behauptet? Habe ich irgendwo behauptet, dass das Führen von Schusswaffen in unserer Gesellschaft sinnvoll ist? Nö. Ich sag nur, dass harte Gesetze uns trotzdem nicht vor solchen Taten schützen können. That's all. Ach ja, selbst mit Schutzweste setzt einen ein Treffer mit ner GK-Pistole auf diese Weste trotzdem ausser Gefecht. Und jemanden, der vom Filprojektor (vor der elinwand) angestrahlt wird aus der ersten oder zweiten reihe tzu treffen - na ja, dafür bedarf es keine Scharfschützenausbildung. Aber das nur am Rande.

    Zitat von mindphuk Beitrag anzeigen
    Und in diesen 6 Monaten kann man nicht mehrmals entsprechend für einen Trainingsgang die benötigte Munition besorgen. Darum muss jeder Sportschütze einen Vorrat für Monate zu Hause haben. Weil die Munitionsbeschaffung für einen Sportschützen für seine Freizeitbeschäftigung unzumutbar schwierig und teuer ist, muss die Gesellschaft eben in einem gewissen Risiko leben, das verstehe ich natürlich, ja.
    Wo liegt der Unterschied zwischen 300 Schuss (dem Bedarf eines Trainings) und 6000 Schuss? Viel mehr als 300 Schuss lassen sich eh kaum "am Mann" mitführen.



    Das ist immer noch mehr als man für eine Selbstverteidigung braucht. Die 6000 Schuss wird er zu ausgiebigem Traning gekauft haben um dann noch genügend zu haben, um möglichst viele Menschen zu töten. Ein Selbstverteidiger braucht das nicht, Punkt.[/QUOTE]
  8. #387

    Zitat von hansmaulwurf1980 Beitrag anzeigen
    Einen Zusammenhang zwischen Waffengesetz und Mordrate mit Schusswaffen ist nicht bewiesen. Es gibt einfach zuviele Gegenbeweise! Zum Beispiel Mexiko hat ein totales Waffenverbot und trotzdem sind hier seit 2006 im Drogenkrieg weit über 50.000 Menschen ermordet worden. Die Annahme, dass weniger Waffen = weniger Morde bringen ist ein Irrtum! Kriminelle halten sich nicht an Gesetze und die Waffen die wirklich gefährlich sind (die Illegalen) werden von keinem Verbot erfasst. Waffen zentral lagern oder verbieten bringt nichts weiter als einen scheinbaren Sicherheitsgewinn der in der Realität nicht gegeben ist.
    mexico hatte früher sehr liberale waffengesetze wie in den usa.

    es müssen mehrere dinge zusammenkommen.

    1. liberale waffengesetze
    2. armut ohne soziales netz ( armutskriminalität)
    3. fehlende sozialisierung
    4. parallelgesellschaften ( ethnische konflikte )

    bandidos gab es in mexico immer, die soziale ungleichheit war auch gross, die korruption und das viele aus der regierung auf zwei baustellen arbeiten. dazu indianerkonflikte ( chicihuaha ). als dann in den 90ern viele maquiladoras entlassen wurden, die aus dem süden kamen, brauchten die geld zum überleben

    kredit gibt es problemlos bei den drogenhändlern. danach arbeitet man aber für die, lebenslang.

    kolumbien hat diese probleme recht gut in den griff bekommen, die unterschiede sind inzwischen deutlich. die polizei ist recht korruptionsfrei, man hat mit blumen gezielt "schlecht bezahlte" arbeitsplätze geschafffen, die armenviertel werden mit seilbahnen an die infrastruktur angebunden und ja es wird ausgiebig kontrolliert. und überwacht. aber vernetzt und nicht martialisch

    und eine polizeistreife muss sich auch zur kontrolle einreihen.
    keine ausnahmen!
  9. #388

    Hessen gefährlicher

    Zitat von ralf-weinert Beitrag anzeigen
    1. ist falsch, s. Wikipedia
    In Finnland und der Schweiz klappt es halt, das die Waffengesetze so liberal sind und in den USA anscheinend nicht.
    Es klappt auch in den USA.

    Vergleichen lassen sich aber ganz gut der Bundesstaat MASSACHUSETTS, 6,5 Mio Einwohner, Massachusetts und das Bundesland Hessen, 6,0 Mio Einwoner, Hessen
    Beide haben ungefähr die gleiche Bevölkerungszahl und die gleiche Bevölkerungsdichte.

    In Hessen 2010, Mord und Totschlag - 247 Fälle http://www.polizei.hessen.de/icc/internetz...11-111111111111 http://www.polizei.hessen.de/icc/internetz...91bbcb63046.htm

    In MASSACHUSETTS 2010, (Murder and nonnegligent manslaughter) Mord und Totschlag - 210 Fälle http://www.fbi.gov/about-us/cjis/ucr/crime...les/10tbl05.xls
  10. #389

    Zitat von roskipper Beitrag anzeigen
    In Staaten wie Arizona und Texas haben sogar ein paar County Sheriffs den Farmern geraten, sich Waffen zu kaufen, um sich vor Diebe zu schützen.

    Aber leider darf man in OHIO Schusswaffen nicht in der Öffentlichkeit legal bei sich tragen, sondern nur Zuhause zum eigenen Gebrauch.

    Gun laws in Ohio - Wikipedia, the free encyclopedia

    God bless the NRA
    ja, jeder ladenbesitzer freut sich ungemein wenn einer mit ner knarre reinkommt. am besten gleich stillen polizeialarm auslösen.

    bewaffneter im laden, akute überfallgefahr.


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