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Kino*2011: Diese Filme müssen Sie gesehen haben!
Polizisten am Rande des Nervenzusammenbruchs, Überlebenskämpfe im Knast und im US-Niemandsland, Klone auf der Suche nach*ihrem wahren Ich*- solche Geschichten erzählt nur das Kino? Stimmt. Die Lieblingsfilme der SPIEGEL-ONLINE-Kritiker, Teil zwei!
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,806076,00.html
- #1 30.12.2011 14:55 von
Tree of Life war für mich einer der stinklangweiligsten Filme des Jahres 2011. Ich frag mich, was die Rezensenten wohl geraucht haben als sie sich den Film angesehen haben.
- #2 30.12.2011 15:10 von
tree of life - nein, aber BULLHEAD
war der Film wirklich so langweilig, ich kann es leider :-) nicht beurteilen, bin nach ca. 30 Minuten aus dem Kino gegangen. Nach dieser Szene mit dem Babydino habe ich geglaubt, ich bin in einer Neuverfilmung von Bamby.
Für mich war BULLHEAD, der erste Film des belgischen Regisseurs Michaël R. Roskam einer der wichtigen Filme in diesem Jahr. Toller Thriller mit klasse Schauspielern. Lief bei uns leider nur ein paar Tage. - #3 30.12.2011 15:20 von
wer schreibt diese Rezension?
ganz einfach aus purem Hass, möchte ich den Verfasser dieses Artikels in eine Kinovorführung von Transformers 1, 2 und 3 schicken. Einfach nur, um diesem Verfasser Schmerzen zuzufügen. Wer sich scheinbar bei Melancholia einen runterholt und daher ihn gleich zweimal in die Liste setzt, gehört für mich geohrfeigt. Ich bin kein Fan von Listen oder "must seen", aber was mir hier geboten wird, grenzt geradezu an ein Pflichtprogramm für alle selbstverliebten Filmkritiker, die sich selbst zur selbsternannten Upperclass zählen. Ich möchte kotzen, wenn ich diese "Kritiken" lese. Das man bei Filmen wie der Harry Potter-Reihe, die Twilight-Reihe oder auch nur mal Kings-Speach die Nase rümpft, gut. Geschmäcker sind Gott sei Dank verschieden. Aber dieser Artikel macht mich wütend. Sehr geehrter Autor: Schauen Sie bitte die Filme, die Sie sehen möchten. Aber lassen Sie uns mit Ihren Meinungen bitte in Ruhe. Danke
- #4 30.12.2011 15:44 von
Einigkeit und Kunstverstand
Geschmäcker sind verschieden?
Die der Herren Kritiker (weibliche Rezensenten scheint's beim SPON nicht zu geben, oder sie werden nicht befragt) sind so verschieden nicht. Eigentlich herrscht, im Gegenteil, eine wonnige Einigkeit der Filmkunstsachverständigen. Vielleicht sollten sie sich einfach in einem angenehmen Gespräch ihre Meinungen gegenseitig bestätigen.
Wir gucken uns inzwischen den Popcorn-Schund an. - #5 30.12.2011 16:01 von
Es handelt sich um verschiedene Autoren, jede Seite ist von einem eigenen Autor geschrieben. Daher auch die doppelte Nennung eines Films. Eigentlich recht offensichtlich.
Grundsätzlich - und das gilt für alle Arten der Rezension - nervt es mich auch, dass auf erfolgreiche Mainstreamfilme generell herabgeblickt wird. Je abgedrehter und anstrengender die Filme sind, desto größer ist die Chance, dass sich ein "seriöser" Rezensent daran aufgeilt, um zu beweisen wie toll alternativ und nicht-mainstream er doch ist. - #6 30.12.2011 16:02 von
Autor sollte man verklagen
Dieser Artikel soll wohl ein später April Witz sein. Melancholia war bestimmt nicht so überragend, dass man ihn derartig oft als Augenweide bezeichnen muss und sehr gute Filme von 2011 fehlen vollkommen. Die Filme die hier besonders hervor gehoben wurden sind meistens unbekannt und haben auch in Spiegel Kino Rezensionen oft nur Platz in der " was gabs sonst" Liste. Einen Youtube Film in die Liste von Kinofilmen aufzunehmen ist ebenfalls vollkommener Blödsinn.
Besser man sieht sich auf Youtube Filmkritiken von Franc an anstatt hier seine Augen zu belasten. - #7 30.12.2011 16:26 von
Mainstream oder nicht,
der Film muss mir gefallen.
Sherlock Holmes kommt auch nicht bei jedem gut an, mir hat er aber dennoch gefallen. Meiner Frau wiederum weniger. Sie kann sich aber revanchieren, da sie nächste Woche mit der Wahl des Films dran ist. Wir wechseln uns nämlich seit geraumer Weile wöchentlich ab und dann kommt halt mal was raus, was der eine mag und der andere nicht. So ist aber Kino! - #8 30.12.2011 17:34 von
...
Dazu muss man sagen: jemand der sich beruflich mit dem metier Film beschäftigt steigt automatisch ganz anders in die materie ein als der handelsübliche "filmfan"
für jemanden der sich jahren intensiv mit filmen beschäftigt ist es meist schwer "mainstream"-film noch gut zu finden, da diese ja meist auf den kleinsten gemeinsamen nenner bei den potentiellen kinobesuchern abzielen... was dann irgendwann einfach nur noch ermüdet... weil ja doch meistens die selben grundzutaten wieder irgendwie althergebracht verwurstet werden... man kann dann vielleicht einen "mainstream"-film als kritiker mal gut bzw unterhaltsam finden... es ist aber dann auch nichts was einem nach einem jahr so in erinnerung bleibt...
was wirklich hängen bleibt sind emotionen... und da zähle ich jetzt auch die drölfhundertse schnulze nach "pretty woman"-schablone nicht dazu... auch wenn damit vielleicht seine angebetete ins bett bekommt... - #9 30.12.2011 18:21 von
Es stimmt:
Dem harten Urteil muss ich zustimmen. Terrence Malick hatte bei mir seit DER SCHMALE GRAT einen Stein im Brett.
Wenn ich jedoch, wie bei THE TREE OF LIFE, das Gefühl habe, ein Regisseur möchte ausschließlich sich selbst verwirklichen, dann fühlt sich jener Zuschauer, der verschwurbelte Kunst statt Film mit rotem Faden serviert bekommt, schnell alleine im Regen stehen gelassen. Ich (in Sachen Filmauswahl auch gerne abseits des Mainstreams unterwegs oder herausfordernden Geschichten offen gegenüber) fühlte mich während der Sichtung des Films jedenfalöls sehr einsam!
Der Film strengt an und sorgt bei allen für Verärgerung, die einen Film statt einer Therapiesitzung erwartet haben.
Zumindest retten die atemberaubenden Bilder den Film vor einem 100%igen Totalausfall... und die (selbsternannten) Filmkunst"experten" haben seit diesem Jahr in THE TREE OF LIFE ein Werk, den sie nach nach Herzenslust analysieren und deuten können. Jedem das Seine...
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