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Kinect: Hacker veredeln Microsofts Fuchtel-Steuerung
Ein intelligenter Einkaufswagen für Rollstuhlfahrer. Ein mit Armwedeln gesteuerter Helikopter. Multitouch-Instrumente wie aus dem Film "Minority Report". Hacker machen aus der Fuchtel-Steuerung Kinect, was ihnen in den Sinn kommt - mal sind die Ideen urkomisch, mal wirklich praktisch.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...769765,00.html
- #1 22.06.2011 15:37 von
Der Roboter erinnert eher an die ersten Kinect-Vorstellungen, in denen der "Spieler" die Bewegungen der "Spielfigur" nachmachte und nicht anders herum.
- #2 22.06.2011 16:15 von
apple?
Also irgendwie werde ich das gefühl nicht los spon schreibt hier dezent gegen microsoft.
"fuchtel-steuerung".
wäre das von apple hätten wir hier das 8. weltwunder, aber so … - #3 22.06.2011 16:35 von
Das sind auch keine "Hacker", sondern ganz normale Anwendungsentwickler, die auch schon Bahnbrechendes mit der WiiMote realisiert haben (was aber irgendwie fast niemanden interessiert hat - am wenigsten Nintendo).
- #4 22.06.2011 16:39 von
"Relevanz gleich null"
Naja, gut, Spon nutzt Applerechner. Das ist bekannt.
Aber Kinect erhält hier verdammt viel Aufmerksamkeit, und auch dieser Artikel zeigt nur in ein paar Youtube-Videos, dass ein paar Entwickler komische Anwendungen für Kinect erfunden haben. Relevanz gleich null, und trotzdem tauchen solche Artikel in schöner Regelmäßigkeit auf Spon auf. - #5 22.06.2011 17:00 von
- #6 22.06.2011 17:09 von
Ms ...
Wäre die Kinect Technologie eine Apple Entwicklung, hätten die "Hacker" jetzt Jobs Heerscharen von Anwälten am Hals und die Fan Boys würden sich in Verteidigungsrhetorik üben. Da es sich jedoch um ein Microsoft Produkt handelt, werden sie nicht nur toleriert sondern sogar gefördert. Der "Große Böse Konzern" ist nämlich ein sehr angenehmer und aufgeschlossener Kooperationspartner für Personen & Unternehmen mit Ideen.
- #7 22.06.2011 17:29 von
...
a) mittlerweile korrekt.
b) bitte nicht so tun, als ob Microsoft sich von Anfang an freiwillig geöffnet hätte. Die wollten nämlich die ersten "Hacker" ganz schön in die Pfanne hauen und haben erst eingelenkt als zu viele/zu gute Anwendungen raus kamen bzw. die öffentliche Resonanz unerwartet groß war.
Finde ich aber großartig, vor allem weil es im Konsolenmarkt extrem ungewöhnlich ist. Davon haben schließlich sowohl Anwender als auch Microsoft was und im Endeffekt wird die Plattform dadurch noch viel interessanter.
Nintendo hat ja die letzten 5 Jahre hauptsächlich damit verbracht die Homebrew Szene der Wii zu bekämpfen... selbstverständlich ohne langfristigen Erfolg. Wieso man seinen Kunden mit aller Kraft verbieten will seine Konsole als MP3/DVD-Player zu verwenden, ist mir ein Rätsel, aber Nintendo wird schon wissen was sie davon haben.
Ergebnis: Verschwendete Ressourcen und verärgerte Kunden. - #8 22.06.2011 17:43 von
wenn man keine Ahnung hat ....
Die Leute Hacker zu nennen hat nichts mit boulevardesk zu tun. Die Leute nennen sich selbst so. Ein "hack" steht ebenfalls für "workaround", "kludge", zusammengebastelt etc. Beispiele für "hacks", die rein gar nichts mit Computern zu tun haben, findet man z.B. auf lifehack.org.
Als Anwendungsentwickler (developer, dev) macht man hoffentlich Geld, "hacks" bastelt man aus Spaß, Wettbewerb, weil man es einfach kann (oder rettet mit ihnen dürftig geplante Software-Projekte in utopische MS-Projekt Zeitvorgaben.)
Dass die Leute die eigentliche Bedeutung des Wortes "hack" nicht kennen, sondern nur die Eigeninterpetation der Medien "Achtung! Böse Hacker klauen eure eBay Konten!11!!1!", braucht man nicht dem Redakteur ankreiden. - #9 22.06.2011 18:00 von
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