Hätte man nicht die vorhandenen Dokumente mit ausgeschwärzten Namen veröffentlichen können? So ergibt sich kein schlüssiges Bild! Alle Dokumente fehlen, aber das Krankenhaus hat doch Akten? Oder sind die gefälscht? Nichts genaues weiß man nicht!
Ute L.s Zwillingstöchter sollen kurz nach der Geburt in der DDR gestorben sein. Doch die Mutter hat die Leichen nie gesehen, es gibt kein Grab und keine Totenscheine. Wurden die Kinder für tot erklärt und heimlich von der Stasi zur Adoption freigegeben? Eine Spurensuche.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...730908,00.html
Hätte man nicht die vorhandenen Dokumente mit ausgeschwärzten Namen veröffentlichen können? So ergibt sich kein schlüssiges Bild! Alle Dokumente fehlen, aber das Krankenhaus hat doch Akten? Oder sind die gefälscht? Nichts genaues weiß man nicht!
wird mit behinderten Menschen noch viel schlimmer umgegangen !
Es erinnert an die Vorgehensweise der Nazis, regimekritische Menschen zu sterilisieren.
Ich wünschte mir eine ebenso intensive kriminalistische Betrachtung der Vorgänge um World Trade Center Gebäude 7 - der 11. September ist noch lange nicht aufgeklärt, die Wahrheitsbewegung wird immer größer.
Das Krankenhaus hat zwar Autopsieakten, die – so die Vermutung der Mutter und offenbar auch der Spiegel-Redaktion – gefälscht wurden, gleichzeitig aber war die Stasi zu blöd, gefälschte Sterbeurkunden auszustellen? Tut mir leid, das klingt für mich wenig glaubhaft.
Die frühgeborenen Zwillinge waren typische Risikokinder. Dass es Lücken in den Akten und in der Datenerfassung gibt, dürfte wohl eher an der Schlampigkeit des Krankenhauses und seiner Mitarbeiter gelegen haben, als an einer Stasiverschwörung. Letztere hat zwar sehr wohl Eltern ihre Kinder entzogen (und jeder einzelne dieser Fälle ist eine himmelschreiende Menschenrechtsverletzung für sich), aber die betroffenen Eltern waren soweit mir bekannt ist dann auch wirklich Regimekritiker und keine "katholischen Minderheiten".
Wäre es nicht denkbar, dass die Zwillinge zu "wissenschaftlichen" Zwecken entwendet wurden, ganz so wie es von Nazi-Ärzten (insbesonderer Mengele) in Konzentrationslagern praktiziert wurde? Es ist doch bis heute nicht schlüssig, wieviele Ex-Nazis in der ehemaligen DDR Unterschlupf gewährt bekamen..
Diese Reaktion sagt doch alles - "das halte ich für vollkommen ausgeschlossen", und das, obwohl ja bekannt ist, das so etwas geschah. Typische Trotz / Schutzbehauptung. WIll ich ihm auch nicht aml vorwerfen, denn für den Fall, daß er in so eine Tat verwickelt ist (es kann natürlich immer noch sein, daß alles nur ein riesen Zufall ist und die beiden tatsächlich gestorben sind) würde ich auch alles abstreiten.Dank der Unterlagen konnte der Arzt gefunden werden, der damals das Autopsieprotokoll unterschrieb. Er machte im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE keinen Hehl daraus, was er von der Vermutung halte, dass die Kinder womöglich zwangsadoptiert wurden: "Das würde bedeuten, dass wir unter Zwang oder Druck ein Autopsieprotokoll gefälscht hätten - das halte ich für vollkommen ausgeschlossen", so der Arzt*.
DIe Reaktion halte ich sogar für noch bezeichnender. Man muß sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Ein Reporter befragt ihn zu einem Verdacht (und wird wohl ein paar der Ungereimtheiten aufzeigen), und der approbierte Arzt (!) ist gleich in der Lage, eine psychatrische Diagnose zu stellen. Mal eben so, aus der Ferne. Das ist zumindest schon mal unprofessionell und inkompetent. Es ist aber auch eine typische Reaktion von totelitären System wie der DDR: Wer aufmuckt, wird schnell in die Psychatrie abgeschoben.Es hält die Mutmaßungen von Ute L. für "eine Zwangsvorstellung, eine neurotische oder psychotische Reaktion der Mutter. Sie täte gut daran, sich in psychologische Behandlung zu begeben."
Genau, sie sei. Frei nach dem Motto "Weil nicht sein kann was nicht sein darf."Frau L. sei garantiert befragt worden,