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Kindesentführung in den Sudan: Vater im Glauben

Axel H. hat seine vier Kinder entführt, sie in den Sudan und nach Ägypten verschleppt. Warum tut ein Vater das? Vor dem Landgericht Lüneburg gab der 37-Jährige Antworten - immer mit seinem christlichen Glauben begründet, teils irritierend, teils nachvollziehbar.

Kindesentführung in den Sudan: Vater im Glauben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
  1. #40

    Spon

    Zitat von anomie Beitrag anzeigen
    In der bibel sind sehr viele beispiele zu finden, wie gott (auch unbeteiligte und unschuldige) mit dem tod bestraft.
    Hier eine nette übersicht:
    Dwindling In Unbelief
    Ihr Blogger nennt sich "Skeptiker." Das ist ein Misnomer. Er ist ein Hasser. Er nimmt Stellen aus dem Zusammenhang und vergisst ueberdies, dass es vor allem das Neue Testament ist, das uns leitet.
    Ist es Ihre Agenda, den Menschen vorzuschreiben, was sie zu glauben haben ?
  2. #41

    Zitat von Fuzzy Barnes Beitrag anzeigen
    Können wir jetzt mal langsam beginnen eine Diskussion zu führen über die Gefahr von Religionen allgemein, also nicht nur die bösen Islamisten, Orthodoxen oder Christen?

    Alles derselbe Kram, egal was die sich für ein Handbuch selber verpassen.
    Aucht die radikale Marktwirtschaft ist z.B. so eine Religion oder Weltanschauung. Sobald etwas radikal wird, muss man höllisch aufpassen. Radikale Gehirnwäscher sind der Teufel der Menschheit.
  3. #42

    Es hat schon etliche Versuche gegeben,

    Zitat von madame_no Beitrag anzeigen
    Eher ist es so, dass trotz Religionen Gutes entsteht....
    ohne Religion eine gute Welt aufzubauen. Anscheinend nicht besonders erfolgreich!
  4. #43

    ...

    Zitat von allemalherhörn Beitrag anzeigen
    ... nächstenliebe, gleichberechtigung, friedfertiges, soziales verhalten, das sind alles werte die gerade im christentum groß geschrieben werden und die jeder von anderen erwartet...
    Dazu brauche ich persönlich kein bisschen Religion. Ethische Werte wie diese sind die Grundlage einer sozialen, friedlich funktionierenden Gesellschaft, egal welcher religiösen Richtung sie folgt (oder auch atheistisch geprägt ist). Kurz: wenn ich gut leben möchte, dann muss ich nett zu meinen Mitmenschen sein (sonst mögen die mich nicht und stoßen mich aus). Je freundlicher ich bin, umso besser komme ich auch mit mir selbst zurecht und umso glücklicher lebe ich. Das geht ganz ohne Religion.
    Die Tatsache, dass so viele verschiedene Glaubensgemeinschaften behaupten, sie und NUR sie besäßen die absolute, göttliche, einzig geltende Wahrheit, muss jeden klar denkenden Menschen stutzig werden lassen. Da stimmt doch was nicht.

    Die Religionen verkaufen mich allesamt zu eindeutig für blöd. Ich suche noch. Allerdings keinen Gott.
  5. #44

    Eher war es doch umgekehrt,

    Zitat von sailor60 Beitrag anzeigen
    Dann wäre der Monothesimus doch keine so gute Erfindung gewesen.
    nämlich, dass Gott uns Menschen erfunden hat und nicht wir Gott!
  6. #45

    Da war Jesus aber anderer Meinung!

    Zitat von christianf42 Beitrag anzeigen
    Das ist falsch. Brutal und menschenverachtend sind in der Tat weite Teile des Alten Testaments. Aber wenn man als Christ diese alten Bücher ernst nimmt (was ich persönlich nicht tue, da diese Bücher lediglich das Werk von Menschen sind, die nur aus ihrer ........
    Er hat verschiedentlich betont, dass nicht ein i-Tüpfelchens dieses "grausamen Buches" ungültig gemacht werden würde.
    Ich selbst finde auch eher, dass nicht Gott, sondern der Mensch dort grausam 'raus kommt.
  7. #46

    [QUOTE=sysop;9506700]Axel H. hat seine vier Kinder entführt, sie in den Sudan und nach Ägypten verschleppt. Warum tut ein Vater das? Vor dem Landgericht Lüneburg gab der 37-Jährige Antworten - immer mit seinem christlichen Glauben begründet, teils irritierend...

    Also moment mal. Hier gehts doch um zwei dinge die nicht miteinander zu tun haben. Erstens einen mann, der zu fundamentalen ansichten kommt , lassen wir das mal weg, das ist ja nur makulatur. Der zweite punkt ist viel wichtiger. Hier bitte beachten: ich bin gluecklich verheiratet ohne solche probleme. Zweitens ist da also ein geschiedener mann, der sich "ungerecht behandelt fuehlt" und seine kinder entfuehrt. Jetzt haben wir ein problem, das tausende maenner in deutschland haben. Familiengerichte machen besuchszeiten aus, und die frauen koenenn sich darum kuemmern, muessen aber nicht. Wenn sie die kinder nicht zum vater lassen, dann halt nicht. Die polizei oder die juegenaemter greifen nicht ein. Die klingeln mal und gehen wieder wenn die tuer nicht aufgemacht wird. Die richter setzen die auflagen nicht durch, weil ihnen das voellig egal ist. Voellig. Wichtige zeiten, in denen kinder vaeter brauchen, zeiten psychologischer wichtigkeit vaeterlichen einflusses verstreichen, weil richter einem nach dem anderen aufschub gewaehren und nicht einmal ihre eigenen urteile durchsetzen. Wenn aber eine einzige unterhaltszahlung nicht kommt, wird sofort gepfaendet.
    Letztes jahr war die gleiche geschichte umgekehrt, da hat eine frau ihre kinder aus tunesien von ihrem mann entfuehrt und wurde hochgelobt und bejubelt!! Eine entfuehrerin wird bejubelt! Wo kommen wir denn da hin? Hat denn der vater keine rechte? Glauben wir automatisch alle muslimischen ( selbst katholisch) horrorgeschichten? Der arme mann hat seit einem jahr keine kinder mehr! Ich kann mir also durchaus vorstellen, dass ein geschiedener mann mit kindern, die generell so unglaublich unehrenhaft behandelt werden, durchdreht, und seine absichten mit seinen fundamentalen ansichten verbindet und zu so einer tat schreitet. Ich wuerde als gericht ganz genau abklaeren, ob dieser mann nicht durch gerichtliche tricks und hinterlist nicht so zur weissglut gebracht wurde, dass er die kinder deshalb an sich riss. In solchem fall muss ganz genau geprueft werden, was da bestraft werden soll.
  8. #47

    So einfach kann es sein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Axel H. hat seine vier Kinder entführt, sie in den Sudan und nach Ägypten verschleppt. Warum tut ein Vater das? Vor dem Landgericht Lüneburg gab der 37-Jährige Antworten - immer mit seinem christlichen Glauben begründet, teils irritierend, teils nachvollziehbar.

    Kindesentführung in den Sudan: Vater im Glauben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Das einzige was hier nachvollziehbar ist , ist wie Fundamentalisten das eigene Urteilsvermoegen und Abwaegen einer Situation voellig aufgeben und alles durch ihre Dogmaschablone pressen. Seliges Sich-Fallen lassen!
    Ach wie einfach auf einmal das Leben wird, und wie ueberfluessig das Denken! Und, wie durch ein Wunder, sind auf einmal immer die anderen schuld, die Unbequemen, die denken und abwaegen anstatt blind zu folgen. Wenn man jetzt noch die Politische Macht haette...
    Kein Wunder dass die Fundamentalisten immer Zulauf finden, sie bieten die perfekte Loesung fuer alle Schwachhirnis die Angst vor der Realitaet haben.
    Wehret den Anfaengen
  9. #48

    ...

    Zitat von Bonneville78 Beitrag anzeigen
    "... Solche Leute suchen starre Regeln, um ihr Leben im Griff zu behalten. Ist nicht religionstypisch"
    Aha.

    Starre Regeln um das eigene kaputte Leben zu ertragen,
    sind also nicht religionstypisch ?

    Selten so gelacht !
  10. #49

    ich

    Zitat von Earendil77 Beitrag anzeigen
    Ah, ein gefundenes Fressen für gleich zwei in diesem Forum traditionell stark vertretene Gruppen! Erstens natürlich die militanten Atheisten. (Wieviele der Christen in Deutschland würden wohl mit diesem Mann übereinstimmen? 1%, oder doch nicht so viele? Egal, wir wissen doch eh, dass Religion .......
    sage es mal mit den Worten Vom Dietmar Wischmeyer alias Günther dem Treckerfahrer: es kommt nur auf die "Schnittbreite" an!


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