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Kindesentführung in den Sudan: Vater im Glauben

Axel H. hat seine vier Kinder entführt, sie in den Sudan und nach Ägypten verschleppt. Warum tut ein Vater das? Vor dem Landgericht Lüneburg gab der 37-Jährige Antworten - immer mit seinem christlichen Glauben begründet, teils irritierend, teils nachvollziehbar.

Kindesentführung in den Sudan: Vater im Glauben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
  1. #10

    Wunderbar, der Mann ist religiös "doof"

    ...dann spielt wenigstens der hunderttausendfache Kindesentzug, der in Deutschland durch die armen armen alleinerziehenden Mütter stattfindet, keine Rolle mehr.

    Ich kann die Motivation dieses Vaters nicht nachempfinden, aber ich weiß: Eine Frau kann in diesem Land ihr Kind so lange entziehen, bis es den Vater hasst. Das interessiert keine Sax!

    Laut Medienberichten geht es den Kindern psychsisch gut, die Reise hat keine Nachwirkungen und - verdammt und zugenäht - sie wollen den Vater sehen, wie die Mutter zugeben MUSS!

    Also, wo ist das Problem, hätte die Mamma die gleiche Schote abgezogen, würde die Staatsanwaltschaft das Verfahren schon längst eingestellt haben. Verbotsirrtum usw.

    Na mal sehen, was als Ergebnis bei dem Prozess herauskommt!
  2. #11

    Fail

    Zitat von allemalherhörn Beitrag anzeigen
    d, weil auch viel gutes durch sie entsteht. unter anderem das gesamte westeuropäische weltbild, dass wir für uns beanspruchen.
    nächstenliebe, gleichberechtigung, friedfertiges, soziales verhalten, das sind alles werte die gerade im christentum groß geschrieben werden und die jeder von anderen erwartet...
    Da hat wohl jemand in Geschichte nicht aufgepasst:)
  3. #12

    Besser...

    ...wenn er sich ans Neue Testament gehalten hätte.
  4. #13

    Maximaler

    Zitat von Fuzzy Barnes Beitrag anzeigen
    Können wir jetzt mal langsam beginnen eine Diskussion zu führen über die Gefahr von Religionen allgemein, also nicht nur die bösen Islamisten, Orthodoxen oder Christen?

    Alles derselbe Kram, egal was die sich für ein Handbuch selber verpassen.
    Schwachsinn... Sorry, aber das ist echt Blödsinn. Religionen an sich sind weder gut noch böse. Sonst könnten wir auch sagen, dass alle Deutschen Sandalen tragen und Franzosen ständig Baguettes essen.
  5. #14

    Die Stimme Jehovas

    Zitat von Sokrates1939 Beitrag anzeigen
    Ich habe den Verdacht, daß der Mann geistig gestört ist. Seine Berufung auf den christlichen Glauben geht fehl. Auch und gerade
    Christen sind durch ihren Glauben gehalten, den Lebensunterhalt nicht nur für sich, sondern auch für ihre Kinder selbst zu verdienen.
    Die Kette geistiger Störungen reißt seit der Bindung Isaaks, über Moses, Jesus, Mohammed u.v.a zumindest bei den Abrahamiten nicht ab. Nur dass es spätestens seit Einführung geschlossener psychiatrischer Kliniken schwerer geworden ist, Religionsstifter zu werden.
    Man wünscht sich, manchem Propheten wären die weisen Worte unseres großen Altbundeskanzlers eingegeben worden: "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen!"
  6. #15

    Blinder Fleck

    naja, paranoia spart nicht den glauben aus.
  7. #16

    .

    Zitat von ilmephax Beitrag anzeigen
    Da hat wohl jemand in Geschichte nicht aufgepasst:)
    Naja, rein theologisch sind manche dieser Werte ja tatsächlich in der Bibel zu finden (wohl basierend auf dem Buddhismus, zu welchem ja Kontakt bestand).

    Rein praktisch mussten Werte wie Gleichberechtigung, Nächstenliebe, Fairness, soziale Gerechtigkeit, Frieden, Toleranz eben gegen das Christentum verteidigt werden. Historisch waren es ja meist mächtige Christen, welche genau diese Werte im Rahmen der Religion angegriffen haben.

    Und es noch weiter tun, man schaue sich nur einmal die Kommentare fanatischer Christen zur Gleichberechtigung einmal an.


    Religion ist in Ordnung, solange sie privat bleibt, und man nur sich selbst (!) Vorschriften macht. Sobald man anfängt, anderen religiöse Vorschriften zu machen - wie dieser Familienvater es ja tat - ist es absolut nicht mehr okay.
  8. #17

    ???

    Zitat von anomie Beitrag anzeigen
    Nein, es ist meiner meinung nach eben nicht auslegungssache.
    Der mann legt den christlichen glauben so aus, wie er überliefert ist: brutal und menschenverachtend.
    Die sogenannten gemäßigten glauben nicht wirklich, sondern haben angst, sich endgültig von diesem grausamen gottesbild zu lösen, um sich für den fall, dass nach dem tod das jüngste gericht wartet, abzusichern.
    Die "gemäßigten" suchen sich dinge, die auch unter nicht-gläubigen allgemeingültig sind wie z.b. das nichtstehlen-gebot etc.

    Das christentum ist wie alle religionen ein unterdrückungswerkzeug und sollte daher pauschal abgelehnt werden.
    Da haben Sie wohl sehr schlechte Erfahrungen mit Christlicher Religion gemacht, oder einiges schlichtweg nicht so richtig verstanden.
    Zeigen Sie mir mal, wo evangelische christliche Religion Unterdrückung darstellt!
    Es geht hier um einen Simpel wie diesen Axel H. Dieser hat sich Christlche Religion ausgesucht. Es hätte aber auch der Islam, Druidenkult, oder Waschzwang sein können. Solche Leute suchen starre Regeln, um ihr Leben im Griff zu behalten. Ist nicht religionstypisch
  9. #18

    In der Praxis

    Zitat von allemalherhörn Beitrag anzeigen
    nächstenliebe, gleichberechtigung, friedfertiges, soziales verhalten, das sind alles werte die gerade im christentum groß geschrieben werden und die jeder von anderen erwartet...
    gelten diese Werte jedoch nur für Mitglieder der gleichen Glaubensrichtung. Den anderen wird im Zweifel der Schädel eingeschlagen, wie es im Christentum schon immer gute Sitte war.

    Aber was soll man auch von einer Religion erwarten, die ein Folterinstrument (das Kreuz) und eine Folterszene (Jesus am Kreuz) ins Zentrum der Anbetung stellen.....
    Bitte keine Interpretationen, einfach mal nur die reinen Fakten wirken lassen......

    Versuchen Sie das mal zu Hause mit etwas Vergleichbarem, z.B. einer eisernen Jungfrau. Da kommt man ganz schnell in die geschlossene....
  10. #19

    Religion ist gefaehrlich

    Wie Alkohol, kann Religion aus eigentlich normalen Menschen gefaehrliche Verbrecher machen, die andere nicht repektieren, entfuehren, rauben, morden. Als Sofortmassnahme gehoert daher eine Altersuntergrense von 18 Jahren eingefuehrt. Wer Religion Personen unter 18 Jahren zugaenglich macht (inclusive der eigenen Kinder) gehoert ins Gefaengnis.

    Weiterhin sollte religioeser Extremismus bei Verbrechern ganz klar eine Indikation fuer Sicherheitsverwahrung sein.

    Ich fordere nicht, Religion zu verbieten. Aber jeder mit Religion kontaminierte muss sie unter Kontrolle haben.


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