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Kinderfrühstücksflocken: Foodwatch kritisiert hohen Zuckergehalt

APJede zweite Sorte Frühstücksflocken für Kinder enthält mindestens 30 Prozent Zucker. Das hat eine Untersuchung von Foodwatch ergeben. Die Verbraucherorganisation kritisiert die Produkte in seinem Marktcheck als "Süßigkeiten mit Müsli-Anstrich" und fordert eine gesetzliche Zuckergrenze.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...856688,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jede zweite Sorte Frühstücksflocken für Kinder enthält mindestens 30 Prozent Zucker. Das hat eine Untersuchung von Foodwatch ergeben. Die Verbraucherorganisation kritisiert die Produkte in seinem Marktcheck als "Süßigkeiten mit Müsli-Anstrich" und fordert eine gesetzliche Zuckergrenze.

    Foodwatch kritisiert Zuckergehalt in Frühstücksflocken - SPIEGEL ONLINE
    Nein, das ist natürlich wieder ausschliesslich die "Schuld der Eltern", die sich nicht die Zeit nehmen stundenlang zwischen unzähligen "Kinder-Frühstücksprodukten", die mit hohen Werbeetats um die Zielgruppe buhlen, zu unterscheiden, bis sie eines finden, in dem nicht Unmengen von Zucker enthalten sind und in dessen müslimäßigen Gesundpackung sich keine verkleidete Sachertorte befindet.... Ironie aus!
  2. #2

    Kohlenhydrate insgesamt

    Schon erschreckend, wenn fast die Hälfte der Frühstücksflocken aus Zucker sind.
    Emenso wichtig finde ich allerdings den Kohlenhydrat-Anteil. Da diese im Körper meist sehr schnell in Zucker abgebaut werden, zählen diese eigentlich gleich mit. (Glycemischer Index).
    Da es sich bei den meisten Flocken um einfache Weizen Weiß-mehl produkte handelt, erfolgt nämlich die Umwandlung von den Kohlenhydraten zu Zucker sehr schnell - weil einfach keine komplexen Kohlenhydrate vorhanden sind.
    Daher macht es IMO keinen/kaum Unterschied, ob die Flocken 30 oder 60% Zucker haben, wenn 80% Kohlenhydrate enthalten sind.
  3. #3

    Spendenschleicher

    Wenn ich Müsli kaufe, schaue ich immer auf den Zuckergehalt. Das ist auch überhaupt kein Problem, weil das überall draufsteht. Wenn ich dann einmal ein gutes Produkt gefunden habe, kaufe ich das immer wieder. Warum sollten Eltern das nicht hinkriegen? Weil sie zu dämlich sind? Weil sie sich gegen den Nachwuchs nicht durchsetzen können? Ach, interessiert mich eigentlich auch gar nicht.
  4. #4

    Werbeverbot und Sondersteuern sind machbar

    Eher/potentiell schädliche Lebensmittel sollen einen großen Warnhinweis enthalten, nicht beworben werden dürfen und mit einer Sondersteuer belegt werden - gerade bei Produkten für Kinder kann man mal damit anfangen. Wohlbekannte Genußmittel (z.B. Schokolade) brauchen keinen speziellen Warnhinweis, nur ein Werbeverbot. Schluß mit korruptem Lobbyismus zum Schaden von Mensch und Gesellschaft - ein Werbeverbot und Sondersteuern sind machbar, Herr Nachbar. (imho)
  5. #5

    Keine Lobby für die Kleinen

    Von Frau Aigner darf man gar nichts erwarten. Sie kommt nur dann zum einsatz wenn die große Masse schreit oder wenn schon alles Vergiftet ist. Wozu haben wir eine Verbraucherministerin ? Sie muss für alle Deutschen einstehen und nicht nur für die Wirtschaft. Da fängt bei kleinen an und hört bei den Alten auf die überhaupt nicht mehr wissen was wirklich im Essen ist. Es ist einfach nur noch zum Kotzen.
  6. #6

    Schade

    Denn die Kinder verlangen gar nicht nach so viel Süße, das wird nur antrainiert. Merke Hersteller: Ihr spart Zucker und verlangt den gleichen Preis, die Umsätze werden nur am Anfang einbrechen, dann ist wieder alles beim alten. Also Zuckerreduktion, jetzt!
  7. #7

    Zucker = Kohlenhydrate

    Untersuchung von Foodwatch?
    Unglaublich dass die dafür eine "Untersuchung" machen! Der Anteil an Kohlenhydraten steht auf jeder Packung!
    Und was für (ihre) Kinder "schädlich" ist, sollten die Eltern entscheiden dürfen und müssen!
    Wer lesen kann ist im Vorteil und das Leben führt zum Tod!
  8. #8

    Zucker = Kohlenhydrat

    ..pur - wird vornehmlich von der Bauchspeicheldrüse abgebaut. Fette, Eiweiße etc. von der Galle. zucker ist die schnelle Energie und der Rest schwerer durch Enzyme abbaubarer Nahrung wird eingelagert. in der regel als Fett. Wer seinen Kindern aus mangelnder Sorgfalt im Umgang mit der Ernährung diese Überangebot an Energie verabreicht, muss sich nicht wundern, wenn die lieben Sprösslinge aus dem Leim gehen. Ob man es wahrhaben will oder nicht; die gesunde Ernährung der Kinder liegt in der Hand der Eltern. Unverantwortlich zuckerhochdosierte "Kindernahrung" wäre im Angesicht der sich immer schneller ausbreitenden Massendiabetis schon ein Fall für eine Unterlassungsklage...
  9. #9

    Bio-Käufer = Packungsleser ?

    Interessant, die Liste von foodwatch! Je weniger Zucker, desto häufiger ist das Wort "Bio" im Produktnamen zu finden.
    Liegt das daran, dass Bio-Zucker im Verhältnis zu den anderen Bio-Zutaten teurer ist, oder denken Käufer von Bio-Produkten tatsächlich mehr darüber nach, was sie sich mit der "normalen" Industriepampe antun?








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