DPAKinder müssen spielen, toben, Wagnisse eingehen - und sich manchmal blaue Flecken holen. Nur so können sie sich psychisch und körperlich gesund entwickeln. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder nicht in Watte packen.
http://www.spiegel.de/gesundheit/psy...836706,00.html
Zitat aus http://www.geo.de/GEO/mensch/64781.html
"Es ist auch die Sorge der Eltern, die Spielräume verengt. Wie dramatisch das Recht von Kindern gezügelt worden ist, in Freiheit herumzustreifen, zeigt das zufällig untersuchte Beispiel einer Familie im britischen Sheffield. Der Urgroßvater war in den 1920er Jahren im Alter von acht Jahren zehn Kilometer zu seiner Lieblingsangelstelle marschiert. Sein Schwiegersohn durfte nach dem Krieg, gleichermaßen achtjährig, durch den anderthalb Kilometer entfernten Wald streifen. Auch zur Schule ging er allein. Dessen Tochter stand es in den 1970er Jahren immerhin frei, mit dem Rad durch die Nachbarschaft zum Schwimmen zu fahren. Ihr eigener Sohn jedoch, ebenfalls acht, darf sich allein nur bis ans Ende der Straße bewegen – und wird mit dem Auto zur Schule kutschiert."
Traurig!
(Ich habe nicht alle Beitragen durch gelesen, könnte sein jemand hat schon darüber geschrieben, dann: sorry.)
Wie ich aus dem Artikel entnommen habe: gibt für Kinder: Gefahr, (.."wofor es bewahrt werden muss..." und gibt; Wagnis oder Risiko, ("..Herausforderung, die das Kind erkennt und bei der es selbst entschieden kann, ob es sie annehmen möchte...").
So weit finde ich es richtig, aber ich sehe dort eine Probleme: ein Kind oft vertauscht der "Kategorie" einander, wenn er/sie allein zB. auf den Spielplatz ist.
(Ein 7 Jährige kann schon allein dort zum Spielen lassen, besonders wenn die Eltern aus dem Fenster darauf (auf d.Spielplartz) eine Blick haben.
Ich war eine junge Eltern mit mehr "Paranoia" wie Vernunft: mit gute Gründe.
Im meine Jugend war im Nehe eine Spielplatz mit solche Schaukel, wo keine Ketten waren sondern Metallstangen. Der Jungs haben ständig aus dem Schaukel raus gespungen-wer könnte weiter zu landen von der S., und einmal habe ich auch gesprungen,-trotz strickt Verbot es zu tun.
Bei Landen bin ich im Hocke geblieben, und bei Aufstehen natürlich der S. meine Hinterkopf erwischt.
Knochenbruch, Ohnmacht (meinem Mutter) Krankenhaus, eine bleibende "Knoten", und jede Menge Spruch:"darum bist du so klug...oder so dumm...) bis heute war der Ergebnis meine falsche Einschätzung. (Meine Vater hat mich dann gelehrt: wie kann ich richtig aus der S. zu springen,-- neben elternlichen "Stress im Hauß". Er kennte mich besser...)
Mit diese alte Geschichte möchte ich nur bestärken: ein Kind ist nicht immer im Lage-trotz eine Verbot mit Begründungen und Erklärungen- sich richtig zu entscieden: oft gibt Mangel bei Erkennen über den: es ist ene Gefahr oder es ist nur eine Wagnis.
Logik beiseite. Es ging doch nur um den Nachweis, daß Frauen von Natur aus keinerlei Beziehung zur Ironie haben oder haben können. Sie haben mir sehr viel Arbeit abgenommen auf Ihre durch und durch positive Art der Lebensanschauung.
"Hast Du Dir wehgetan, du armer ?" ist absolut ausreichend. Dazu muß man sich erstmal wehtun. Der Indianer kennt aber keinen Schmerz. Ein circulus vitiosus. Der Mann will (zuhause) bemitleidet werden, aber er kennt (draußen) den Schmerz nicht.
Ein Geschwister lernt gewaltig, weil es dauernd da ist. Ich habe mit meiner jüngeren Schwester jahrelang erbitterte Kämpfe geführt, wer das Sagen hat oder wie die Aufgaben zu verteilen sind. Das war eine exzellente Lebensvorbereitung, sicher nicht ohne Blessuren, aber man lernt Sozialverhalten, und auch Verfahren, wie man sich durchsetzt, und vor allem, wo man seinen Willen nicht bekommt. Das andere Kind ist viel wichtiger als Erwachsene, weil man es ernstnimmt, und weil man es verstehen kann. Das geht mit den gottgleichen und fremden Erwachsenen nicht, die man älter werdend immer lästiger findet, es sei denn sie wären ziemlich sachlich und neutral wie die Lehrer. Meine letzte Frau hatte einen Einzelknaben, und der war am Wochenende durchgehend bei seinem Freund oder beide waren bei uns. Wir haben natürlich mit ihnen gemeinsam viel unternommen, aber sie waren auch recht glücklich, wenn sie zusammen waren, ab zwölf etwa verloren sie das Interesse an uns.
An manchen Stellen geht es leider um das Gluckenverhalten, den Besitz am Kinde, alles Schädliche soll ferngehalten, egal ob Mikroben oder Pack. Das ist im Grunde Unsinn. Vielleicht will das Kind eines Professors lieber Handwerker werden. Zuviel Überforderung ist gräßlich. Ein guter Freund von mir mußte Arzt werden, gräßlich. Ein anderer wollte es und ist glücklich.
Ich musste lachen, weil ich Ihnen vollkommen Recht gebe, aus dem Blickwinkel die "Jüngere Schwester" mit eine kaum ein Jahr ältere Schwester. Ja, und wenn meine Eltern es gewußt hatten, das wir uns noch mit fast 18 miteinander geprügelt haben, und dieses nur wegen: wer hat das Sagen! Ein jahr ist kein Jahr!-Motto.
Aber Eltern wissen nicht alles: und wenn es durch Zufall trotzdem erfahren, wissen nicht: lachen oder weinen: nicht so lange Zeit bei uns in eine Familientreffen rausgekommen, wie hatte damals meine älteste Tochter ihre jüngere Bruder im Schach gehalten,..am Ende war eine Wirrwarr von zwei Erwachsene aufd den Gras wo meine jüngste Enkelin auf den Kopf ihre bodengedrückte Mutter gesitzt mit dem Windel, gelächelt und eine Pupsi gemacht... Ich musste hinter dem Haus mich verkrochen....
Ja ich halte es sehr wichtig dass die Geschwister unbewußt es lernen im Familie an klein an, wie muss sich durhzusetsen, und nachgeben.
Na ja, es wissen wir es, warum sie so schlecht ueber Frauen reden: eine AELTERE Schwester haette Ihnen bestimmt Respekt vor dem weiblichen Geschlecht beigebracht.
Bei meinen Vieren gab es eine feste Rangordnung und ganz oben stand mein erstes Kind, ein Maedchen. Die beiden Jungen danach folgten ihr ( mehr oder weniger) brav und meine Juengste schaffte es, sich sehr gut durchzusetzen.
Aber Sie haben voellig Recht: Geschwister sind ab einem bestimmten Alter wichtiger als Eltern. Meine Eltern haben uns mehr oder weniger in Ruhe gelassen und wir waren dankbar dafuer. Und aehnlich hatte ich es mit meinen Kindern gehalten: nachdem die besagte Rangordnung etabliert war, gab es (fast)keinen Zank und Streit und sie konnten ihre Freizeit so verbringen, wie sie es wollten. In den Ferien bedeutete das, dass sie mit Nachbarskindern, Vettern und Kusine in einer kleiner Horde unterwegs waren und auf Erkundungen gingen: Buden im Wald bauen, Baeche anstauen usw. Sie kamen mit Kratzern und dreckig nach Hause und waren zufrieden, hungrig und muede. Das ist allerdings mittlerweile 20 Jahre her.
Ich bin recht froh, daß meine Schwester zwei Jahre jünger ist. Aber auch davon überzeugt, daß sie mich bei ihrer Ankunft auf dieser Welt schon zu beeinflussen gesucht hat. Eine ältere Schwester stelle ich mir ziemlich unnachgiebig vor. Ihre jüngeren Geschwister dürften sehr genau wissen, wo es lang geht. Habe ich nicht selten erlebt bei gut bekannten Menschen. Eine Mutter ist nichts dagegen.
In der Geschwisterreihung ist die Sache bei Jungs absolut klar, bei Mädchen weniger, weil es um Geschick geht und nicht um Kraft. Auch wenn jüngere Brüder weit mehr Geschick entwickeln als Erstgeborene. Die Katzigkeit, also der Siegeswille ist bei Mädels deutlich höher als bei Jungs. Und sie lassen sich mehr einfallen, Tabu hin oder her. Und sie sind auch verschwiegener, was man angesichts ihres Plapperns gar nicht für möglich hält.
Das ist der Haken. Das meiste lernt man unbewußt. Man wird sich nie wieder daran erinnern können, warum und wie man etwas gelernt hat. Zumal man am meisten in den ersten Jahren lernt. An der Stelle hat Freud ausnahmsweise recht. Dummerweise erinnert sich daran kein Schwein, absolut ausgeschlossen.
Es ist übrigens interessant zu beobachten, daß sie älter geworden Partner und Freunde nach den Vorgaben aus ihrer frühen Kindheit aussuchen. Sie hinterlassen offensichtlich tiefe Spuren im menschlichen Gemüt.
Behinderung im Spiel durch das Umfeld, die Gesellschaft führt fast immer zu sozialen Behinderung der betroffenen Personen, da sie nicht wissen was Grenzen sind und was sie bewirken - sie haben keine Erfahrungen darüber. Auch geht das Gefühl von Wertschätzung des Individuums verloren wenn man nicht eigenständig und anerkannt handeln kann.