Kinder und Karriere: Mütter zahlen drauf

Eine Auszeit von der Arbeit - im Sinne ihrer Kinder treffen Mütter damit oft die richtige Entscheidung. Nur fassen viele beruflich schwer wieder Tritt, weil sie am Arbeitsplatz in Vergessenheit geraten. Der Karriereknick kann teuer werden. Und das spüren berufstätige Mütter bis ins Rentenalter.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...780857,00.html
  1. #270

    ...

    Zitat von karteileiche007 Beitrag anzeigen
    Schön, dass Sie sich Ihren "Anspruch" auf Rente erarbeitet und nebenher privat für sich selbst vorgesorgt haben. Ich habe dafür gesorgt, dass es Menschen gibt, die Ihren späteren Anspruch mal erfüllen können. Von einem Anspruch selbst können Sie sich nämlich nichts kaufen.
    das ist doch alles andere als sicher. vielleicht werden ihre kinder gar keine beitragszahler, sondern selbständige, auswanderer oder leistungsempfänger.

    und wenn es ihre kinder nicht gäbe, sry, dann gäbe es welche aus dem ausland. bei 7 mrd. menschen werden sich gewiss welche finden.
  2. #271

    ...

    Zitat von Blaue Fee Beitrag anzeigen
    Es ist aber in der hiesigen Gesellschaft quasi eine Strafe keine Kinder bekommen zu können und das Selbstwertgefühl vieler Frauen ist hier analog wie vor 40 Jahren in D somit ziemlich gering.
    ja, aber eben nur wenn – wie sie schreiben – das selbstwertgefühl absent ist. sehr viele frauen wollen gar keine kinder und sehen darin keine strafe, sondern freiheit.
  3. #272

    .

    Zitat von alexander roslin Beitrag anzeigen
    Das bezog Ihr Gyn wohl auf den Schwangerschaftsverlauf, nicht aber auf die Fertilität.
    ..................
    Aber es geht eben bergab.
    So ähnlich hatte ich das auch in Erinnerung, aber mir fehlte die kriminelle Energie, nach den Details zu suchen und sie zu belegen, und so habe ich mich mit den 5 % in den Wechseljahren beholfen, die ich noch im Kopf hatte. Danke, daß Sie eingesprungen sind. :-)
  4. #273

    Ach,

    Zitat von alexander roslin Beitrag anzeigen
    Das bezog Ihr Gyn wohl auf den Schwangerschaftsverlauf, nicht aber auf die Fertilität.
    Das schon, aber ich wurde mit 38 gleich einen Monat nach Absetzen der Pille schwanger. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, in welchen Lebensumständen ich vorher hätte schwanger werden können, wenn ich nicht konsequent und gewissenhaft verhütet hätte.

    @Ready: Richtig. Oft ist es der Druck von aussen, der manche Menschen dazu bringt, Entscheidungen zu treffen, die sie normalerweise nicht machen würden.
  5. #274

    .

    Zitat von Blaue Fee Beitrag anzeigen
    Das schon, aber ich wurde mit 38 gleich einen Monat nach Absetzen der Pille schwanger. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, in welchen Lebensumständen ich vorher hätte schwanger werden können, wenn ich nicht konsequent und gewissenhaft verhütet hätte.
    Blaue Fee,

    wenn ein Drittel aller Vierzigjährigen, die schwanger werden wollen, es nicht mehr schafft, dann heißt das im Umkehrschluß, daß es bei zwei Dritteln eben doch klappt. Das macht aber die Erfahrung des restlichen Drittels nicht gegenstandslos!

    Natürlich ist der Ausgangspunkt der eigenen Meinung immer die persönliche Erfahrung. Trotzdem finde ich es manchmal irritierend, wie selbstverständlich man die eigene Erfahrung für normal und die anderer für eine Ausnahme hält. Ich bin - mit denkbar sorgfältiger Verhütung - im Lauf von vier Jahren zweimal schwanger geworden (darunter eine Bauchhöhlenschwangerschaft, deshalb als Ergebnis auch nur ein Kind). Das hat mein Bild von statistischen Wahrscheinlichkeiten nachhaltig verändert: Unwahrscheinliche Ereignisse sind nun einmal nicht dasselbe wie unmögliche Ereignisse. Aber das alleine ist noch kein Grund, die Wahrscheinlichkeitsrechnungen als solche anzuzweifeln.
  6. #275

    Rente mit 67 wegen Kindermangels

    Zitat von Ready Beitrag anzeigen
    das ist doch alles andere als sicher. vielleicht werden ihre kinder gar keine beitragszahler, sondern selbständige, auswanderer oder leistungsempfänger.

    und wenn es ihre kinder nicht gäbe, sry, dann gäbe es welche aus dem ausland. bei 7 mrd. menschen werden sich gewiss welche finden.
    1) Vielleicht werden Kinder von Selbständigen, Beamten, usw. Beitragszahler. Das gleicht sich aus und 90 % der Knder werden Beitragszahler wie bisher.
    2) Einwanderer sind ausgebildet auf Kosten eines andee Staates und davon profitieren Sie.
    3) Das reicht nicht, denn trotzdem muss die Rente mit 67 eingeführt werden.
  7. #276

    j

    [QUOTE=karteileiche007;8862390]Ja, mir geht das fadenscheinige Argument, man hätte sich die Kinder ja ausgesucht und dagegen entscheiden können, ebenso auf die Nerven.QUOTE]

    verzeihung..fadenscheinig??? soll ich ihnen kurz erklären, wo die kleinen queälgeister herkommen? wer aus versehen schwanger wird, kann immer noch abtreiben, alle anderen haben es sich ausgesucht...ja was denn sonst??? und insofern haben sie auch sämtliche konsequenzen zu tragen. kinder kosten. also sollten die ganzen eltern nicht rumheulen und den kinderlosen ihr selbst und wohlverdientes geld neiden udn abraffen wollen. widerlich.
  8. #277

    s

    Zitat von aljoschu Beitrag anzeigen
    Für mich ist das Kinderkriegen, das mit ihnen leben und sie begleiten und erziehen bis sie groß sind, schon immer das große phantastische Gegenprogramm zu all den coolen, narzisstischen Pseudo-Lebensrillen, die uns heute so zur Auswahl stehen.
    kinderkriegen ist megaegoistisch. sie können das ja machen, aber verlangen sie nicht von mir, dass ich ihre von mir nihct erbetene nachzucht finanziere.
  9. #278

    Nun ja

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    Da liegen Sie falsch. Fremdbetreuung von unter 3-jährigen ist ein ambivalentes und damit im Zusammenhang mit Kindern in ihren prägenden Jahren äußerst zweifelhaftes Unternehmen:

    http://www.psychoanalyse-aktuell.de/...penausbau.html
    Der von Ihnen zitierte Bericht nennt keine einzige Studie. Das ist eine Meinung, keine wissenschaftliche Aussage.
  10. #279

    Ja

    Zitat von **Kiki** Beitrag anzeigen
    Mir gefällt die unterschwellige Mißbilligung der Autorin für nicht berufstätige Mütter übrigens gar nicht. Vor zwanzig Jahren mußte ich mich noch mit den Rabenmutter-Vorwürfen herumschlagen. Daß jetzt Mütter dafür gerügt werden, wenn sie nicht berufstätig oder nicht in Vollzeit berufstätig sein wollen, darf ja wohl nicht wahr sein.
    Uneingeschränkte Zustimmung.
    Was ich zusätzlich nicht verstehe, warum nun alle Menschen in Arbeit gebracht werden sollen. Und wenn nicht genügend reguläre Arbeitsplätze angeboten werden, dann eben in prekäre. Und da immer mehr Menschen in den Arbeitsmarkt gehen/müssen, entsteht ein Überangebot und immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse entstehen.