AP / ScanpixMit bunten Regenschirmen, Rosen und norwegischen Flaggen zogen sie los: Rund 40.000 Menschen haben sich in Oslo zu einem Protest gegen Anders Breivik versammelt. Die Menschenmasse sang ein dem Attentäter verhasstes Volkslied.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...829967,00.html
Man kann die Norweger zu ihrer Haltung nur beglückwünschen und bewundern. Wie so oft haben wir allen Grund, uns ein Beispiel an einem skandinavischen Land zu nehmen. Die beste Antwort auf Hass und Intoleranz ist noch mehr Miteinander und Toleranz. So hat Breivik genau das Gegenteil dessen erreicht, was seine Absicht war: Norwegen rückt enger zusammen und die multikulturelle, liberale Gesellschaft wird gestärkt.
Auch Humor ist ein gutes Mittel gegen Fanatiker jeder Art. Robert Gernhardt hat einmal darauf hingewiesen und bin Laden in einem Gedicht "des Terrors Ernstbold" genannt. Warum also weiter wütend und verbissen gegen Neonazi-Aufmärsche protestieren und sie damit im Glauben lassen, sie seien ein zurechnungsfähiger politischer Gegner? Viel wirkungsvoller wäre es, helau und alaaf zu rufen, den Narhalla-Marsch vom Band zu spielen und das Gesindel mit Konfetti und Luftschlangen einzudecken.
also lieber die Füße unterm Tisch still halten damit es keinen Nachahmer gibt???.
Glauben Sie denn wirklich das ein gestörter Mensch dann nicht seinen Wahn auslebt??.
Bitte einfach mal die Geschichtsbücher lesen. Auch in der Gegenwart mal reinblicken.
Massenmörder hat es immer gegeben aber Völker die sich dagegen auflehnen nicht...... Das ist in Norwegen eben nicht der Fall. Die haben mehr A***h in der Hose als viele andere die sich jetzt anmaßen das zu kritisieren.
Guten Abend.
Er hat nicht Marx als Befürworter dieser Gesellschaft gesehen, sondern die Zeile "alle Menschen sind gleich" zum anlass genommen, seine Tat zu vollbringen.
Grossartig wie Norwegen Schulter an Schulter steht und dem Hässlichen dieses Lied entgegenschmettert.
Chapeau!
Wage kaum daran zu denken, wie es in Deutschland ausgegangen wäre.
Ihre Nachfragen beantworten sich durch mein vorhergehendes Posting.
Ich hege keinerlei Sympathien mit dem Täter, aber irgendwo "verstehen" kann man ihn doch. Wenn sich die Psychiatrie aber als Hüterin von menschlicher Empathie aufspielt, dann geht mir eben mal die Galle hoch. Es ist allenfalls die Hüterin der totalen mentalen Kontrolle (im Sinne von Obrigkeitshörigkeit, bzw. strikter Observanz). Aber vielleicht haben wir das alle auch nötig, sofern hier alle so gesund sind und alle wissen, dass sie nicht wissen was sie tun - klingt blöd, aber das ist wirklich die psychiatrische Definition von Gesundheit. Ich bilde mir zumindest ein zu wissen was ich schreibe, aber das "Tun" überlasse ich dem lieben Gott.