alle restriktiven doppelmoral Heuchler hier, nachlesen und staunen:
Das normalisierte Drogenparadies am Ende Europas | Telepolis
APAmerikas Universitätsstädte unter Marihuana-Schwaden: Am 20. April gehen in den USA traditionell die Kannabis-Aktivisten auf die Straße, um für die Legalisierung der Droge zu kämpfen. Sie bekamen auch noch Unterstützung vom größten lebenden Country-Star des Landes.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...828894,00.html
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Das normalisierte Drogenparadies am Ende Europas | Telepolis
In Kanada ist Marihuana absolut nicht legal! Ich wohne in Vancouver und war auch gestern bei dem "Smoke-In". Vancouver stellt eine besonderheit dar, da es tolleriert wird. Alkohol ist sehr teuer, sodass viele kiffen. Aber es ist nur eine Grauzone! Außerdem gibt es eine politische Partei, die es legalisieren will. Mehr nicht! Rechersche!
An alle Befürworter der Prohibition,
WAS bitte sind am Umgang mit Cannabis die Wesensmerkmale einer Straftat im Sinne der Rechtsauffassung eines freiheitlichen Rechtsstaates?
WIE kann ein freiheitlicher Rechtsstaat Teile seiner Bürger für ein Verhalten zu Kriminellen erklären, welches weder Leben, Gesundheit, Ansehen oder Eigentum eines Anderen Schaden zufügt?
Hanf legalisieren = den Markt für Erwachsene regulieren!
Der bestehende Schwarzmarkt für Cannabis sollte durch einen regulierten Markt mit Jugend- und Verbraucherschutz (Kontrolle von Qualität und THC-Gehalt) ersetzt werden. Durch eine Besteuerung kann mehr Suchtprävention finanziert werden.
Das Cannabisverbot hat viele negative Konsequenzen für unser Zusammenleben.
Unsere Sicherheit ist bedroht, weil das Verbot den Hells Angels und der Mafia Milliardenumsätze überlässt.
Die strafrechtliche Verfolgung von Millionen Menschen, die mit ihrem Cannabiskonsum niemand anderem schaden, stört das Verhältnis zwischen Bürger und Staat.
Die Tabuisierung behindert einen vernünftigen Dialog über den Umgang mit Cannabis zwischen den Generationen, insbesondere in Familien, sowie eine glaubwürdige Prävention.
Die Legalisierung hat nichts mit Verharmlosung von Cannabis zu tun. Ganz im Gegenteil: der Staat wird seiner Verantwortung erst gerecht, wenn er differenziert agiert.
Problematischem Konsum, insbesondere bei Jugendlichen, kann durch Prävention und Jugendschutz besser begegnet werden als durch ein pauschales Verbot für die gesamte Gesellschaft.
Bei der Regulierung des Cannabismarktes, z.B. durch Fachgeschäfte oder Cannabis-Clubs, geht es ausschließlich um Volljährige (sofortiger Lizenzentzug bei Abgabe an Jugendliche).
Für Erwachsene haben Strafverfolgung und Schwarzmarkt (z.B. Streckmittel) erheblich schlimmere Folgen als der Cannabiskonsum an sich. Diese "Nebenwirkungen" der Cannabispolitik dürfen nicht länger verharmlost werden!
... ihnen ein paar bunte souvenierverkäufer, die nicht in adler-klamotten herumlaufen, sie schon in angst und schrecken versetzen. in venice beach ist nichts richtig schmuddelig. sparen sie sich ihr geld und fliegen sie von herbst bis frühling nach mallorka. oder ins hamburger schanzenviertel (obwohl das mittlerweiole auch schon sehr brav daher kommt). ;-)
wie ich ihrem beitrag entnehmen kann, sind sie ja vorallem deswegen so cholerisch, weil ihre raucher-mlitanz zur zeit keine befriedigung erfährt.
Haben Sie sich meinen Beitrag auch mit Verstand durchgelesen oder müssen Sie nur mal Furst ablassen ?
Ich bin gegen die Kriminalisierung von normalen Menschen, gegen die Finanzierung von Verbrechern aber auch gegen eine zügellose Abgabe im Supermarkt.
Im übrigen lasse ich mir von ihnen wohl kaum den Mund und das Recht auf freie Meinung verbieten, nur weil meine Meinung bzw. meine Vorschläge ihnen nicht passen.
Erziehungstick ? Verbotsideologie ?
Der Verdacht, dass Sie meinen Beitrag nur überflogen oder grandios falsch verstanden haben erhärtet sich.
Ich bin selbst ab und zu Konsument von Mariuhana, allerdings habe ich die Möglichkeit dies in den Niederlanden zu tun und bin einfach von diesem System überzeugt.
Daher bin ich für eine kontrollierte Abgabe, eben wie in den Coffeeshops, wobei ich da teilweise Menschen sehe, denen die täglich mögliche Menge von 5g echt nicht gut tut.
Drogen außerdem sollten aus meiner Sicht z.B. nicht an Jugendliche abgegeben werden, dafür gibt es diverse Gründe die auch von den meisten erwachsenen Konsumenten akzeptiert werden.
Da man aber auch nicht individuell weiß, ab wann jemand diese vertretbar konsumieren kann, müsste man eben ein festes Alter bestimmen.
Das ist beim Führerschein oder dem Wahlrecht genau so.
Desweiteren finde ich die Verteufelung gewisser Drogen bei gleichzeitiger Akzeptanz von Alkohol und Tabak einfach vollkomen paradox, daher bin ich auch da für schärfere Regelungen, die im ürbigen in vielen Ländern schon vollkommen normal sind.
Das kann ich wohl nur unterschreiben. ;)
In der Einrichtung werden Sie aber sicher auch Leute mit einer alkoholinduzierten weichen Birne finden.
Wie bei allem im Leben: Die Menge machts!
Man muss nicht jeden Tag einen Joint rauchen, man muss genau so wenig jeden Abend eine Flasche Scotch vertilgen. Und wers trotzdem macht --> sein Problem (oder auch nicht)!
Die Frage stellt sich aber sicherlich nach den Kriterien, mit denen von Staates Seite der Begriff "Droge" definiert bzw. angegrenzt wird.
Ist es das Abhängigkeitspotential? Cocaine und Cannabis verursachen im Gegensatz zu Ethanol und Nicotin KEINE physische Abhängigkeit.
Das psychische Abhängigkeitspotential ist schwer messbar, hier schneiden idR Alkohol, Cannabis und Nicotin etwas "besser" ab als Cocaine. Dummerweise ist die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit sehr individuell. Der eine kann Cocaine recht kontrolliert konsumieren, während der andere sehr schnell eine psychische Abhängigkeit in Bezug auf Cannabis entwickelt.
Will heißen: Alles sehr schwierig - und die staatliche Einteilung in Droge/Genussmittel zumindest hinterfragbar!
MfG,
goodand
Ich bin mit einigen konsumierten kg Haschisch und Marihuana in den letzten 20 Jahren nicht der, der etwas aus Hanf dämonisiert. Aber ein sehr moderat "mal-einen-mitrauchender" Kumpel hat sich mal 1g Haschisch in den Tee getan, wollte dann nach ca. 1 Stunde aus dem Fenster springen (nicht im Erdgeschoss, wurde von seiner Mutter aufgehalten) und hat seitdem mehrere nicht so schöne Wochen in der Geschlossenen verbracht. Weil er seitdem paranoid-psychotische Störungen aufweist. Immer wieder. Einfach so, aber besonders in Umgebung vieler Menschen. Seit genau dem Tag. OK, 1g ist viel ,aber da gibt es einige (z.B. mich), die es weit schlimmer übertrieben haben.
Es ist eine Art Lotto, nur mit umgekehrter Wirkungsweise / verkehrten Vorzeichen:
Viele haben ein bisschen was davon (vgl Scheineinsatz), manche einiges mehr (Systemlottospieler / Massenspieler), aber mit der Zahl der Scheine steigt die Chance auf nen "Jackpot" (Suizid) oder sonstige tolle Preise (Depressionen, Antriebslosigkeit, Schizophrenie etc. als 3-6 Richtige).
Aber der Jackpot kann auch beim ersten Los kommen.
Also: Nicht verzocken!
Ich allerdings habe ein neurologisches Leiden mit THC deulich besser unter Kontrolle als ohne.
Und eine Legalisierung würde dem organisierten Verbrechen sehr schaden, während eine vernünftige Aufklärung imho wesentlich sinnvoller ist als plumpe Prohibition.
1€ Steuern auf jedes Gramm Marihuana oder Haschisch (plus natürlich 19% MWSt), das wäre schlau. Und Abgabe ab 18. Nur von geschultem Personal, das aufklärt (Apotheke?). Außer der Mafia freut sich praktisch jeder.
Meines Wissens ist die Droge in Vancouver nicht legal, ihr Konsum wird lediglich toleriert. http://www.vancouversun.com/news/Legalize marijuana former attorneys general/6152280/story.html
Man muss Cannabis nicht rauchen, es gibt auch andere Konsumformen die nicht so stark die Gesundheit beeinträchtigen wie das verbrennen von Pflanzenteilen. Z.B. verdampfen in einem sogenannten Vaporizer, oder man backt sich Kekse.
Da Joints in der Regel ohne Filter geraucht werden, fügen sie dem Körper sogar noch grösseren Schaden zu als eine Zigarette. Das ist allerdings kein Grund die Konsumenten zu kriminalisieren.