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Kieler TV-Duell: Schlagabtausch der Leisetreter

dapdIn Schleswig-Holstein wird es knapp: SPD und CDU liegen vor der Abstimmung am 6. Mai in Umfragen gleichauf. Brachte das TV-Duell der beiden Spitzenkandidaten, Torsten Albig und Jost de Jager, die Entscheidung? Der Schnellcheck.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...830960,00.html
  1. #1

    Die überlegung, nicht nach großen und kleinen Parteien zu trennen, finde ich sehr gut. Das machte es beim WDR lebendiger. Allerdings hatte der Pirat meiner Meinung nach dort nix zu suchen - nicht nur, weil er auch nix zu sagen hatte. Es werden immer nur die im Land- oder Bundestag vertretenen Parteien eingeladen. Das hält auch die NPD vielmals außen vor.

    P.S. Sehen Sie Ihren Artikel bitte noch mal durch: Wer hatte keinen Stichwortzettel dabei?
  2. #2

    Worauf kommt es an?

    Albig hat also (zumindest auf den ersten Blick) gewonnen, weil er sympathischer ist?

    Wenn Sympathie auch bei Journalisten das wesentliche Merkmal ist - nicht Inhalte, nicht Kompetenz, nicht Erfahrung - dann bitte bitte verschont mich zukünftig mit euren unerträglich Beiträge zur vermeintlichen Politikverdrossenheit. Wenn es dann doch nur darum geht, wer die bessere Stimme und nicht das glaubwürdigere Programm hat, dann sollte das eigentlich den Medien zu denken geben.

    Das würde allerdings voraussetzen, dass Journalisten einen gewissen Anspruch an ihre Berichterstattung erheben. Ob das aber der Fall ist...
  3. #3

    optional

    "Unterhaltsam war das nicht.", schreibt die Autorin. Nicht, daß ich die Form dieser Duelle als gewinnbringend erachte, aber den Satz finde ich völlig daneben, zumal für ein Organ wie Spiegel und SPON, die sich doch i.d.R. intellektuelleren und investigativen Journalismus auf die Fahne schreiben in Abgrenzung zur BLÖD-Zeitung etc-
    Es ist weder Aufgabe von Politikern noch von solchen "TV-Duellen", unterhaltsam zu sein. Politiker sollen einen soliden Job machen und nicht den Kasperle. Oder wählen SPIEGEL-Redakteure eine Partei nach dem Entertainment-Faktor der Spitzenkandidaten?
  4. #4

    ...

    Zitat von XXYYZZ Beitrag anzeigen
    Oder wählen SPIEGEL-Redakteure eine Partei nach dem Entertainment-Faktor der Spitzenkandidaten?
    Irgendwie müssen sie die Auflage ja auch steigern.
  5. #5

    Piraten sind Quatsch

    Warum sollten die Piraten beim Duell dabei sein?? Über die kleineren im Landtag vertretenen Parteien kann man ja diskutieren. Aber wo soll man den die Grenze bei den außerparlamentarischen Parteien ziehen? Dann müsste ja auch die NPD dabei sein. Das will aber keiner. Also: Besser alles beim alten lassen. Man sich dabei schon was gedacht.
  6. #6

    Wo ist der Poltiker für den Norden ?

    Was ich vermisse, ist nach wie vor der zündende Gedanke im Norden die Wirtschaft anzukurbeln. Mittlerweile glaube ich auch nicht mehr daran, dass irgendeiner der z.Zt. amtierenden Politiker es schaffen wird, das Ruder endlich einmal `rumzureißen. SH wird weiter machen, wie gehabt, ob nun CDU / FDP oder SPD / Grüne/ SSW. Da nützen auch keine Piraten, die eigentlich auch wenig Ahnung zu haben scheinen - wird ja von ihnen selbst auch immer wieder bekundet-. Ich für meinen Teil habe vor 5 Jahren das sinkende Schiff - Norddeutschland - `gen Süden verlassen und warte eigentlich nur noch darauf, dass der letzte im Norden das Licht aus machen wird. Ob nun SH, HH oder Niedersachsen, Bremen gar nicht mitgezählt, es fehlt der Politiker, der wirklich etwas bewegen will und etwas grundsätzliches verändert. Wie wäre es denn mal mit dem Standort Norddeutschland insgesamt, stattdessen wurschelt dort oben so jedes noch so kleine Bundesland im Sologang vor sich hin und die jeweiligen Spitzenpolitiker ziehen durch die Lande, besonders während der Wahlkämpfe, und versuchen sich zu profilieren, damit sie auch in der nächsten Legislaturperiode auf ihren bequemen Sesseln Platz nehmen können. So wird das langfristig aber nichts, während im Süden die Wirtschaft stattfindet.
  7. #7

    Unterhaltsam für wen...

    Es ist wirklich zum Lachen, wenn Journalisten meinen, nur bekannte Argumente seinen vorgetragen worden. Was meinen diese eigentlich, was nicht nur ´dem nicht erwittelbaren Durchschnittswähler´ nicht bekannt ist. Informierte, an Politik interessierte Wähler brauchen solche Sendungen gewiß nicht, den anderen wird aber die Möglichkeit gegeben, wenigstens für die Zeit der Sendung einmal zu hören, worum es bei der Wahl geht. Somit: leider schwacher Kommentar Frau Hebel...
  8. #8

    Zitat von curtis0912 Beitrag anzeigen
    Dann müsste ja auch die NPD dabei sein.
    Die NPD steht ja auch in den Umfragen nahe oder über dem zweistelligem Prozentbereich, gell?
    Zitat von curtis0912 Beitrag anzeigen
    Also: Besser alles beim alten lassen. Man sich dabei schon was gedacht.
    Ich finde es richtig alle Parteien einzuladen welche in der kommenden Legislaturperiode eine Rolle spielen werden. Dazu gehören die Piraten, der SSW und wohl auch die FDP.
    Eine Partei nicht einzuladen welche mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,9% die 5% Hürde überwindert, und somit von der politischen Diskussion und der Medienpräsenz auszuschließen, ist höchst undemokratisch.
    Im schlimmsten gewinnen die Piraten Stimmen, aber da haben Sie recht:
    Zitat von curtis0912 Beitrag anzeigen
    Man sich dabei schon was gedacht.
    gell?
  9. #9

      

    Zitat von curtis0912 Beitrag anzeigen
    Warum sollten die Piraten beim Duell dabei sein?? Über die kleineren im Landtag vertretenen Parteien kann man ja diskutieren. Aber wo soll man den die Grenze bei den außerparlamentarischen Parteien ziehen? Dann müsste ja auch die NPD dabei sein. Das will aber keiner. Also: Besser alles beim alten lassen. Man sich dabei schon was gedacht.
    Die beste Lösung wäre es, drei Diskussionsrunden durchzuführen, unabhängig von der politischen Ebene:

    1. zwischen den beiden (in seltenen Fällen drei) Spitzenkandidaten, die die größte Aussicht auf das Ministerpräsidentenamt bzw. Kanzleramt haben;
    2. zwischen den Spitzenkandidaten im jeweiligen Parlament vertretenen Parteien ohne Aussicht aufs Führungsamt;
    3. zwischen den außerparlamentarischen Parteien (wo dann selbstverständlich auch der Spitzenkandidat der NPD vertreten ist.)


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