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Khao*Lak*in Thailand: Beachfront mit Vergangenheit

Das Paradies*verwandelte sich in*die Hölle, als der Tsunami im Jahr 2004 das thailändische Backpacker-Idyll Khao Lak verwüstete: Hunderte Menschen starben am Ufer. Jetzt haben sich dort edle Resorts angesiedelt und sogar ein Designhotel - ganz nah am unberechenbaren Meer.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...796345,00.html
  1. #1

    -

    Sätze wie
    Jetzt haben sich dort edle Resorts angesiedelt und sogar ein Designhotel - ganz nah am unberechenbaren Meer
    sind einfach auf BILD-Niveau - reisserisch ohne irgendeine Grundlage.
    Natürlich schwingt bei all diesen Anlagen die Geschichte mit aber was sollen die Leute dort machen? Die Thais dort leben vom Tourismus - sollen die alle den Landstrich verlassen?
    Aber von irgendeinem "unberechenbaren Meer" zu faseln ist komplett überflüssig. Solche Seebeben können nahezu überall auftreten.
    Will die Autorin dass man generall alle Bauten an allen Meeren der Welt verbietet?
    Der Artikel in der Form ist vollkommen überflüssig...
  2. #2

    Reine Abzocke

    Was in Thailand als Design Hotel bezeichnet wird, ist in Deutschland eine simple Fertiggarage. Gibt`s schon für ca. 3.000,- Euro. Schlimmer kann man einen Strand kaum mehr verschandeln. Aber sicher sehr exklusiv, so mit Applegeräten und Teak.
  3. #3

    oh mein gott...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Paradies*verwandelte sich in*die Hölle, als der Tsunami im Jahr 2004 das thailändische Backpacker-Idyll Khao Lak verwüstete: Hunderte Menschen starben am Ufer. Jetzt haben sich dort edle Resorts angesiedelt und sogar ein Designhotel - ganz nah am unberechenbaren Meer.

    http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...796345,00.html
    wie kann das sein ?
    hier in deutschland gehen sie fahnenschwenkend durch die strassen und fordern die abschaltung der kernkraftwerke angesichts des tsunamis in japan ?
    wie verblendet die deutschen doch sind...
    fordert doch die abschaffung der hotels am meer. beim nächsten tsunamie werden wieder menschen ertrinken...
  4. #4

    Spekulationen nach dem Tsunami?

    Ich kann mich erinnern, dass es einen Artikel in 2004 stand das viele ehmalige Besitzer von kleinen Strandhotels in bester Lage enteignet wurden. Viele hatten durch den Tsuami keine Papiere mehr. Da war es ein leichtes das Sepkulanten mit den Behörden ihr spielchen trieben. Würde mich dahre nicht wundern, wenn diese Hotels jetzt das Resultat von damals sind.
  5. #5

    Hochwasser

    Mich hätte vielmehr endlich mal ein ausführlicher Artikel zur Hochwasserlage in Thailand/Bangkok interessiert. Warum gibt es kaum neue Bilder und nur superkurze Videos? Wo bleiben Berichte und Analysen über das schlechte Krisenmanagement der thailändischen Regierung?
    Gerade die derzeitige Überschwemmung wird sich auch nachhaltig negativ auf den Tourismus auswirken. Stattdessen gibt ein paar Bildchen über ein neues Ferienressort.
  6. #6

    die deutsche Spendenbereitschaft beim Tsunami 2004

    ist für mich nur mit der Unwissenheit über die thailändischen Besitzverhältnisse zu erklären. Das extrem hohe Spendenaufkommen Deutschlands nach dem Tsunami hätte besser anderen Gebieten zukommen sollen. Denn das thailändische Königshaus und die reichen Eliten in Thailand, die mit ihrem Reichtum unverhohlen protzen, hätten die entstandenen Schäden aus der eigenen Portokasse zahlen können.
    http://www.focus.de/finanzen/news/fo...id_327131.html
  7. #7

    Khao Lak und die Megaflut ..

    Ein Gedenken an den Tsunami vom Jahr 2004 hat seine Berechtigung. Forderte diese
    schreckliche Naturkatastrophe doch so viele Menschenleben. Die Bilder, die damals um die Welt
    gingen hatten Schockwirkung.
    Die diejährige sintflutartige Überschwemmungskatastrophe in Thailand, ich bezeichne sie mal als Megaflut, stürzt jedoch
    flächendeckend mehrere Millionen Menschen gleichzeitig ins Unglück und mehr als 500 sind darin bereits schon umgekommen.

    Das Ausmaß des diesjährigen Elends ist also zig-mal größer als damals. Der Stern hatte darüber als fast einzige
    deutsche Zeitschrift schon ausführlicher berichtet.
    Im Fokus der allgemeinen Berichterstattung - auch anderer Presseorgane - lagen aber leider meist nur die Metropole Bangkok
    oder Städte mit Kulturgütern wie Ayutthaya. Selbst die vielen Hochglanzfotos vom Wasser wurden dem Ausmaß dieser echten
    Katastrophe nicht gerecht.

    Vielleicht liegt es daran, daß der Effekt einer Schockwirkung und eines nicht in diesen
    Dimensionen für möglichen gehaltenen Tsunamis mehr Presseaufmerksamkeit auf sich zieht.

    Momentan bin ich in Thailand selbst vom Wasser eingeschlossen und
    stelle deshalb an dieser Stelle bewusst zwei eigene Videos ein, die den täglichen Überlebenskampf der Menschen
    hier vorort in der Provinz gegen das Wasser dokumentieren und teols vom Dach meines jetzigen Aufenthaltsortes aufgenommen
    wurden.

    http://www.youtube.com/watch?v=h3AisfisN6k

    http://www.youtube.com/watch?v=2esYOfdIk2Y


    Soll dieser Spiegel-Artikel den stagnierenden Tourismus in Thailand wieder ankurbeln ?
  8. #8

    Es gibt auch sicheres Thailand

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Paradies*verwandelte sich in*die Hölle, als der Tsunami im Jahr 2004 das thailändische Backpacker-Idyll Khao Lak verwüstete: Hunderte Menschen starben am Ufer. Jetzt haben sich dort edle Resorts angesiedelt und sogar ein Designhotel - ganz nah am unberechenbaren Meer.

    http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...796345,00.html
    Die Berichterstattung in der letzten Zeit ist für Thailand ganz schön katastrophal. Die Überschwemmung - die Bilder vom überfluteten Flughafen in Bangkok und jetzt das mit dem Tsunami-Hotel.
    Leider bringen die Medien immer die möglichst drastischen Bilder. Der überflutete Flughafen aus den Nachrichten, der jetzt als Notunterkunft dient war nur ein kleiner Nebenflughafen. Der große internationale Flughafen in Bangkok ist aber gar nicht betroffen und man kann ohne weiteres zu den völlig sicheren und unbelasteten Plätzen Thailands fliegen.

    Zum Beispiel alle Inseln im Golf von Thailand wie Koh Samui und Koh Phangan. Das ist erdbebensicheres Gebiet und Tsunami-sicher, weil nur ganz wenig Meer zwischen Inseln und Festland liegt.

    Ich finde, das müsste mal gesagt werden.
    Thailand lebt viel vom Tourismus und es gibt völlig sichere und unbelastete Plätze dort. Für den Wiederaufbau in den überfluteten Gebieten können die den Tourismus auf den schönen Inseln gut gebrauchen.
  9. #9

    Lernfähig?

    Ist der Mensch ein lernfähiges Wesen? Hier könnte man zweifeln, denn wie man den Bericht auch liest (die Leserbriefe werfen ein Licht auf die unterschiedlichen Wahrnehmungsweisen), eines ist er nicht: ein Zeugnis dafür, daß man aus den Ereignissen gelernt hat. Nach wie vor wird angeboten, was der Durchschnittstourist wünscht. Alles nach der einfachen statistischen Erfahrung, entweder wissen einige, die anreisen gar nicht, was passiert ist (kaum glaublich) oder alle echnen frühestens in tausend Jahren mit einem eben solchem Vorkommnis.
    Interessant und aufklärend wären somit die Frühwarnsysteme, ihr Funktionieren im allgemeinen und speziell vor Ort, ebenso die Frage, wer für die Sicherheit der Menschen zu sorgen hat. Damit sich sozusagen ein Vertrauensverhältnis aufbauen kann. Stattdessen: blindes Vertrauen der anreisenden Touristen (wie vor der Katastrophe) und Bauen auf den Verdrängungsmechanismus derselben durch die Investoren (oder unterliegen die etwa demselben psychologischen Prinzip?).
    Nach diesem Prinzip kann man getrost neben Fukushima Daiichi sechs neue Blöcke bauen lassen.


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