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Kfz-Police mit Überwachungsgerät: Sparen zu einem hohen Preis

Getty ImagesAutofahrern soll es bald möglich sein, den Betrag ihrer Kfz-Versicherung zu senken. Der Haken an der Sache: Sie müssen ein elektronisches Fahrtenbuch führen. Im Ausland gibt es die Spezialtarife mit Totalüberwachung bereits, nun sollen sie auch in Deutschland eingeführt werden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/k...-a-887223.html
  1. #1

    Warum nicht einfacher?

    Warum entwickelt man nicht ein System, dass permanent in einer Endlosschleife alle fahrrelevanten Daten mitschreibt. Ein paar Sekunden Aufzeichnungsdauer würden genügen. Im Falle eines Unfalls, z.B. Airbagauslösung oder heftige ESP-Eingriffe, wird die Aufzeichnung gestoppt und kann ausgelesen werden.
    Nur weil alle Daten aufgezeichnet werden, muss man nicht sicher fahren. Dafür braucht man eine Videoaufzeichnung. Wer bei Tempo 130 bis 3m auffährt handelt nach meinem Empfinden fahrlässiger als jemand, der eine geringe Geschwindigkeitsübertretung begeht. Jedes System hat Grenzen und daran ändert auch eine totale Überwachung nichts.
  2. #2

    Das ähnelt der vor einiger Zeit schon mal

    aufgekommenden Diskussion in der EU zur Einführung einer BlackBox in jedem Fahrzeug. Nun ja, alles hat Vor- wie auch Nachteile (v.a. bezüglich des europäischen Datenschutzes, der ohnehin Schritt für Schritt ausgehebelt wird). Die Einführung wird wohl letztlich eine Zeitfrage. Für die Beweisführung bei Verkehrsunfällen kann man durchaus auch Vorteile verbuchen.
  3. #3

    Die Zukunft sieht düster aus

    Wie wird das enden ? Wie immer natürlich ! Zuerst sind das tolle Angebote mit bis zu 50% nachlass. Toll ! Da macht dann jeder mit und meint, er hätte nichts zu verbergen. Aber es wird doch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so enden, dass man überhaupt nur noch eine Versicherung bekommt, wenn man das auch mit sich machen lässt. Deutsche Versicherungen halten sich noch zurück, sagen sie, aber wenn einmal der Damm gebrochen ist, wirds jede Versicherung so machen. Und das wird nicht bei Autoversicherungen halt machen. Bei Autoversicherungen kann man sich noch zurückhalten mit sinem wilden Fahrstil und bekommt dann irgendwo noch eine Versicherung, die bezahlbar ist. Aber es wird grasieren ! Nicht mehr lange und Krankenversicherungen machen solche Angebote für leute die kontrolliert gesund leben und sich keine schlechten Gene haben andrehen lassen ! Bei Krankheiten kann man sich nicht zurückhalten. Und die Black-Box für den menschlichen Körper, die über Telematik alle Daten des Körpers über Internet an die Versicherungen schickt ist schnell erfunden...wenn ein Markt dafür von den Versicherungen geschaffen wird.
    Kranke werden über kurz oder lang sehr viel mehr bezahlen müssen für Ihre Versicherung, wenn sie überhaupt ein bekomme.
    Währet den Anfängen ! So eine Kontrolle muss JETZT unterbunden werden.
  4. #4

    Cool!

    Dann braucht die Schnittlauchtruppe (aussen Grün, innen hohl und treten nur gebündelt auf) kein Geld mehr in teurer Radargeräte zu investieren. Ein Stecker eingesteckt, und schon kommt die Info "Ach, vorgestern in der Tempo-30-Zone 45 gefahren - macht 20€!". Perfekt wird das System erst, wenn es die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen direkt an die entspechende Stadt- oder Gemeindekasse überweist.
  5. #5

    Das Problem wird sein, dass alle, die sich nicht überwachen lassen wollen, dann höhere Prämien zahlen müssen, denn irgendwie müssen die geringeren Beiträge wieder ausgeglichen werden.
  6. #6

    optional

    Die Generation "facebook" hat sicher nichts dagegen, sich so ausspionieren zu lassen.

    Die machen das ja schon freiwillig über ihre Handies.

    Nie im Leben würde ich mir so ein Ding in's Auto einbauen, so billig kann gar eine Versicherungs-Police werden.
  7. #7

    Ist ja freiwillig

    Im Artikel ist erwähnt, dass sich LKW-Fahrer bereits heute in ähnlicher Weise überwachen lassen (müssen). Weshalb also nicht der normale Kraftfahrer? Keiner wird zum Autofahren gezwungen, und auch keiner zum LKW fahren.
  8. #8

    Wo ist der Unterschied?

    Zitat von meinmein Beitrag anzeigen
    Das Problem wird sein, dass alle, die sich nicht überwachen lassen wollen, dann höhere Prämien zahlen müssen, denn irgendwie müssen die geringeren Beiträge wieder ausgeglichen werden.
    Die Informationen aus der BlackBox sind nur ein weiteres Merkmal um das Versicherungsrisiko zu beurteilen. Auch heute schon werden Kfz-Versicherungstarife nach Berufsgruppen,Alter,Wohnort,Unfallhäufigkeit,Fahrz eug,.... bestimmt. Wenn sie als 50 jähriger Beamter mit einem BasisGolf maximal 10000km im Jahr fahren zahlen sie wenig der 20 jährige Berufserbe zahlt für seinen Porsche halt entsprechend mehr.

    Und in Zukunft sieht es dann so aus.
    Wenn sie als 50 jähriger Beamter mit einem BasisGolf maximal 10000km im Jahr fahren und sich immer an die Verkehrsregeln halten zahlen sie wenig. Wenn sie dagegen ständig mit 40 durch die 30er-Zone brettern, dann steigt das Risiko, dass sie einen Unfall haben werden und sie müssen entsprechend mehr zahlen.
  9. #9

    ja klar

    Zitat von Kudi Beitrag anzeigen
    Im Artikel ist erwähnt, dass sich LKW-Fahrer bereits heute in ähnlicher Weise überwachen lassen (müssen). Weshalb also nicht der normale Kraftfahrer? Keiner wird zum Autofahren gezwungen, und auch keiner zum LKW fahren.
    Und zu schnell fahren muss man ja auch nicht. Und überhaupt: Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten! /ironie aus

    Und da wundert sich noch einer, wie sich im letzten Jahrhundert jahrzehntelang totalitäre Systeme in Deutschland etablieren konnten...


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