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Keuchhusten: Gefährliche Luftnot
CDCKeuchhusten ist nicht nur unangenehm, er kann auch lebensbedrohlich werden. Gefährdet sind vor allem Säuglinge. Auch Erwachsene können unter dem Hunderttagehusten leiden, sie werden häufig unbewusst zur Bakterienschleuder. Impfungen und bessere Aufklärung können helfen.
http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...847153,00.html
- #1 31.07.2012 10:09 von
In meinem Bekanntenkreis gibt es einige junge Eltern, die ihren Kindern Impfungen ersparen wollen bzw. meinen, dass das Immunsystem stabiler wird, wenn die Babys/Kinder die Krankheiten durchstehen. Für mich ist das eher verantwortungslos, weil bei den Impfungen auch gefährliche Krankheiten wie der beschriebene Keuchhusten dabei sind.
Von einem erwachsenen Keuchhusten-Patient habe ich erfahren, dass Inhalieren mit einer Salzlösung den Drang zu Husten stark gemildert hat. Allerdings braucht man für diese Salz-Inhalation ein spezielles Inhaliergerät. Über einem Gefäss mit heissem Wasser, funktioniert es nicht. Die Erklärung dazu findet sich bei: http://www.inhalatortest.de/inhalieren-mit-salzlosung/ - #2 31.07.2012 12:46 von
Wirksamkeit des Impfschutzes?
In meiner Klasse (9.Schuljahr) erkrankten vier Mitschüler kurz vor den Sommerferien an Keuchhusten. Drei von ihnen waren dagegen geimpft! Da kommen mir echte Zweifel über die Wirksamkeit der Schutzimpfung.
- #3 31.07.2012 12:54 von
- #4 31.07.2012 12:55 von
Danke für den Tipp mit dem richtigen Inhalieren von Salzlösungen. Hatte es bisher auch einfach immer mit der Kopftuchmethode gemacht. Wieder ein bisschen schlauer geworden heute. :D
- #5 31.07.2012 13:58 von
- #6 31.07.2012 14:17 von
Impfmüdigkeit
Auch in meinem Bekanntenkreis gibt es einige Impfverweigerer. Interessanterweise sind dies grade die "gutbürgerlichen" Eltern. Für mich zeigt sich auch hier ein egoistischer Grundansatz. Wenn sich die anderen und ihre Kinder impfen lassen, gibt es ja keine Übertragungsgefahr mehr und für mich/mein Kind kein - sei es auch nur ein minimales - Risiko. Für das gute Gewissen wird dann wird dann noch schnell die verlogene Pharmalobby als Argument in den Ring geworfen (sicher nicht ganz falsch, aber hier untauglich). Traurig, aber wahrscheinlich braucht es erstmal ein paar schwer verlaufende Epidemien, um öffentliche Diskussion und entsprechenden "Impfdruck" zu erzeugen. Es ist noch nicht so lange her, dass ein großer Teil der Kinder vor Erreichen ihrer Jugend an Infektionskrankheiten starben. Viele Menschen haben das schlicht vergessen und nehmen die heutige Sicherheit als als gegeben hin.
- #7 31.07.2012 14:18 von
Impfmüdigkeit
Auch in meinem Bekanntenkreis gibt es einige Impfverweigerer. Interessanterweise sind dies grade die "gutbürgerlichen" Eltern. Für mich zeigt sich auch hier ein egoistischer Grundansatz. Wenn sich die anderen und ihre Kinder impfen lassen, gibt es ja keine Übertragungsgefahr mehr und für mich/mein Kind kein - sei es auch nur ein minimales - Risiko. Für das gute Gewissen wird dann wird dann noch schnell die verlogene Pharmalobby als Argument in den Ring geworfen (sicher nicht ganz falsch, aber hier untauglich). Traurig, aber wahrscheinlich braucht es erstmal ein paar schwer verlaufende Epidemien, um öffentliche Diskussion und entsprechenden "Impfdruck" zu erzeugen. Es ist noch nicht so lange her, dass ein großer Teil der Kinder vor Erreichen ihrer Jugend an Infektionskrankheiten starben. Viele Menschen haben das schlicht vergessen und nehmen die heutige Sicherheit als als gegeben hin.
- #8 31.07.2012 16:33 von
Aber sicher
Es sind ärztlich festgestellte Keuchhustenfälle - sie mussten auf Nachfrage des Gesundheitsamtes gemeldet werden. Auch wollte das Gesundheitsamt wissen, wer geimpft war und wer nicht.
Angenommen der Erstinfizierte war nicht geimpft, dann hat bei den drei anderen Schülern der Impfschutz versagt. War ein geimpfter Schüler der Erstinfizierte, dann hat der Impfschutz doppelt versagt. Er wurde infiziert und war dann auch noch Überträger. Die Schüler stammen aus drei verschiedenen Städten, so dass von einer Ansteckung im Klassenzimmer ausgegangen werden muss. - #9 31.07.2012 17:38 von
Wer gibt die Garantie für den Impfschutz ?
Und wer trägt die Kosten bei einem Impfschaden ?
Wenn die Impfung nicht bei jedem anschlägt , was passiert dann bei einer Infektion ? Wer übernimmt die Folgekosten ?
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