AFPErneut ein Zwischenfall in einem französischen Kernkraftwerk: In der Anlage Penly ist ein Feuer ausgebrochen. Das AKW wurde abgeschaltet. Der Betreiber beruhigt - die Brände sind bereits gelöscht, niemand wurde verletzt.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...826102,00.html
Zitat aus dem Artikel:
Das ist nicht schlüssig. Da läuft eine Pumpe trocken weil Öl fehlt (alleine schon, wie oft wird das denn kontrolliert?) und deswegen entsteht Rauch. Gleichzeitig heißt es, dass zwei kleinere Brände gelöscht wurden. Wie lange lief die Pumpe unbeobachtet, dass es nicht nur rauchte sondern brannte?Die Feuerwehr habe zwei kleinere Brände gelöscht.
(...)
Einem Behördenvertreter zufolge bildete sich der Rauch an einer Wasserpumpe, an der Öl fehlte.
Für meine Begriffe ein Beweis für eine Nachlässigkeit, die in einem Atomkraftwerk niemals auftreten dürfte. Dass sie es doch tut, ist keine Werbung für diese Höllenmaschinen.
Aber ich vergaß, ranzösische Kernkraftwerke sind die sichersten der Welt. Trotzdem schüttelt es mich.
Tja! Die Franzosen sind ja auch weltbekannt für ihre Akribie und Zuverlässigkeit - Schlamperei und Schlendrian sind in Frankreich vollkommen unbekannte Begriffe!
Aber wir werden alles erfahren und das sehr zeitnah. Schließlich ist auch die Atomindustrie für Transparenz und Verantwortungsbewusstsein bekannt, für selbstlose Aufopferung in Krisensituationen ... Pardon, jetzt wird mir beim Schreiben irgendwie übel.
Es ist schon erstaunlich, dass in einem atomfreundlichen Land wie Frankreich die Aufsichtsbehörde im Stress Test erhebliche und teure Nachrüstungen fordert, während die - keinesfalls sicheren - deutschen Atomkraftwerke von der deutschen Aufsichtsbehörde beim Stress Test durchgewinkt wurden.
Dabei ergeben sich aus dem Stress Test erhebliche Defizite bei der mobilen Einspeisung, wie ich auf meiner Internet-Seite tec-sim.de dargelegt habe.
Das Bemerkenswerte an dem Brand in Penly ist, dass es dort wohl eine einsatzbereite Feuerwehr gibt, während bis heute alle Experten darüber rätseln, wieso es in Fukushima mehr als 10 Stunden dauerte, bis die erste Feuerwehrpumpe angeschlossen war und für die größere Aktion ein paar Tage später die Feuerwehr aus dem über 200 km entfernten Tokio anreiste.
als "Experte", mit eigener Website, überraschen mich immer wieder.Anscheinend lassen Sie Fakten gerne ausser acht.
Welche Experten rätseln denn darüber, dass durch den Tsunami Verhältnisse geschaffen wurden, die eine sofortige Hilfe nicht möglich machten ?
Total zerstörte Infrastruktur, chaotische Zustände auf dem Kraftwerksgelände durch die Überflutung etc.
Ich werde den Verdacht nicht los, dass Ihre Website von Greenpis(s) gesponsert wird, bei so wenig "Expertenwissen", wie Sie einbringen.
Was hat ein bereits gelöschter Brand, mit der Sicherheit von Kernkraftwerken, auch bei uns, zu tun ?
Billige Mainstreampolemik, mit dem grünen Anstrich von Professionalität, sehr durchsichtig, mein Vorwurf an Sie.
Geben Sie doch Ihr Wissen über mobile Pumpen und wie diese richtig eingesetzt werden müssen (der Blog-Beitrag) an die IAEA weiter! Das kann nicht schaden, da verstehen auch genug Leute deutsch. Diese Pumpen sicher zu beherrschen, könnte ein deutlicher Sicherheitsgewinn bei recht geringen Kosten sein.
Kurzes Update nach einer Nachrichtensendung im Radio (SWR1):
Es war eine Pumpe im Primärkreislauf betroffen, radioaktiv belastetes Wasser ist ausgetreten, konnte jedoch in dafür vorgesehenen Behältern aufgefangen werden.
Ich denke, morgen werden wir näher und umfassender informiert......