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Kernfusionsforschung in Greifswald: Die 100-Millionen-Grad-Maschine

Eine*kontrollierte Kernfusion ist die große Hoffnung der Menschheit - alle Energieprobleme wären damit gelöst.*Im Reaktor "Wendelstein 7-X" in Greifswald soll das Kunststück*gelingen. Mit einem raffinierten Magnetfeld wollen die Forscher*unfassbare 100 Millionen Grad Hitze bändigen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...797594,00.html
  1. #100

    Volle Zustimmung

    Zitat von Irek Beitrag anzeigen
    Es ist schon wieder ein Beispiel der Gigantomanie die die Physiker erfasst hat.
    Auch ein Beispiel wie man ohne Sinn und verstand Milliarden verbrennt ohne auch nur ein Hauch von Nutzen zu generieren.

    Nach so grandios gescheiterten Projekten wie LHC oder Detektoren von solchen Fata-Morgana wie Neutrino haben die Physiker nichts gelernt und versuchen weiter mit verrückten Projekten sich die Taschen voll mit Geld zu stopfen.

    Wann wachen die Menschen auf und jagen diese Betrüger zum Teufel?
    Diese Projekt hat null Chancen für Erfolg (natürlich wenn man die Ziele des Projekts für die Bare Münze nimmt)
    Erstens ist die Synthese nur bei Explosionen von Supernova in der Natur möglich. In der Sonne gibt es keine thermonukleare Synthese. Das ist schon wieder ein Märchen der Physiker.

    Zweitens werden die Magneten genauso an Überhitzung leiden wie die Magneten des LHC und ständig ausfallen.

    Drittens man kann prinzipiell keine stabile Magnetfelder aufbauen, weil der Gravitative Hintergrund sich ständig verändert.

    Anders gesagt die Projekte der Physiker dass ist nur eine Quelle der Korruption sonst nichts.


    Beruhigend, dass es hier wenigstens einen gibt, der seinen geballten naturwissenschaftlichen Sachverstand gegen Tausende Nullen studierter Physiker und Verfahrenstechniker auch mal aufblitzen lässt.
    Dass Grundlagenforscher ihre Arbeit eigentlich nur verrichten, um sich von der Industrie schmieren zu lassen und ansonsten eher faul in der Gegend herumlümmeln, war übrigens auch schon immer mein Verdacht. Also noch mal Danke für Ihren fundierten Beitrag.


    ;-)
  2. #101

    Also wer glaubt ...

    Zitat von StuggieWoogie Beitrag anzeigen
    Das IST das Problem.
    Mit Raketentreibstoff kann man Satelitten ins All schießen und evtl das Sonnensystem erforschen, aber es sind keine interstellaren Reisen möglich.
    Dafür braucht man eben (mindestens) Fusion.
    Abgesehen davon lässt sich Wasserstoff erheblich effizienter i.d. Wüste mit Solarkraftwerken herstellen.
    Also wer glaubt, mit Fusionsantrieben riesige Raumschiffe betreiben zu können, die unser Sonnensystem verlassen oder gar interstellare Reisen unternehmen können, hat wohl die schieren räumlichen Dimension unseres Sonnensystems, geschweige denn des interstellaren Raums allein bis zum nächsten Stern nicht richtig verinnerlicht.
  3. #102

    .

    Zitat von JaguarCat Beitrag anzeigen
    Vor allem sind diese solarthermischen Kraftwerke bei Großanlagen billiger als Photovoltaikzellen.
    LOL, Solar Millenium hat genau aus dem gegenteiligen Grund das CSP-Kraftwerk in Blythe auf PV umgestellt. Sie sollten denen mal sagen, was Sache ist, so ahnungslos wie die anscheinend sind.

    Zitat von JaguarCat Beitrag anzeigen
    Allerdings müssen bei solarthermischen Kraftwerken immer Spiegel verwendet werden, die der Sonne nachgeführt werden müssen. Man hat also zusätzliche Mechanik und damit zusätzliche Fehlerquellen. Ebensolches gilt für die vakuumisolierten Doppelrohre aus Glas, in denen der Wärmeträger (meist Öl, nicht Wasser) läuft. Jeder weiß, wie leicht eine Glas-Thermokskanne kaputt geht. Der Wartungsaufwand liegt daher für solarthermische Kraftwerke eher höher als für Photovoltaik-Kraftwerke!
    Vor allem weis kein Mensch wo das ganze Wasser fuer die CSP in der Wueste herkommen soll.

    Zitat von JaguarCat Beitrag anzeigen
    Es ist die schiere Größe dieser Kraftwerke, die Sabotage eher schwierig macht. Für 1 GW Grundlast rund um die Uhr, entsprechend der Leistung eines Kernkraftwerkes, müssen mindestens 3 km mal 3 km mit Parabolrinnenkollektoren gepflastert werden. Wenn ein Schlägertrupp es schafft, einen Quadratmeter pro Sekunde kaputtzumachen, bräuchten sie für die gesamte Anlage über 100 Tage, und zwar Tag und Nacht!
    LOL, noch ein ahnungsloser Brueller. Das heisse Oel der Anlagen brennt wie Zunder, da braucht man keine Spiegel zerdeppern. Wenn dazu noch der vielbeschworene "Salzspeicher", der nichts anderes als Salpeter ist, in die Luft fliegt, hat man ein schoenes Loch im Boden.
  4. #103

    Irgendwann mal

    Zitat von franko_potente Beitrag anzeigen
    Ich wünsche mir von ganzem Herzen, daß das klappt und in einem absehbaren Zeitraum die Kernfusion zur Verfügugn steht.
    Unbegrente Energie, dezentral (global betrachtet). Nahezu alle Probleme der 7MRD Menschen wären gelöst, denn dank dieser Energiemassen, könnten wir die Wüsten bewässern, Regenwälder schützen, den kompletten Verkehr auf Strom umstellen..... dann wurde ich wach..

    Vergaß ich doch Claudia Roth und Jürgen Trittin und die ganze politische Strömung hierzu, welche wohl schon am Bürgerbegehren formuliert.
    Also mit "dezentraler Energie" hat das sicherlich nichts zu tun - die Anlagen werden von den Ausmaßen her alleine schon ein mehrfaches von heutigen AKW's ausmachen, alleine durch die notwendigen paarallelsysteme die sich immer wieder gegenseitig anwerfen müssen!

    Und, was geflissentlich in all den Artikeln vermieden wird ist , wie kommt man eigentlich an diese Energie? Die gewaltigen Temperaturen und die Bauart über Magnetfelder lassen keine der bisherigen Konventionellen Wärme/Energietauscher = Turbinen zu .. Es ist nett wenn sie ein Sonnenfeuer vor der Nase haben , aber damit haben sie noch lange nicht die notwendige Energie zur Verfügung!

    Ob , wann , wie - alles noch ziemlich ungeklärt - und wenn man bedenkt das die Jubelschreie - "in ein paar jahren funktioniert das " schon seit 1950/60 um den Erdball laufen, kann das noch so 100 oder Mehr Jahre dauern - bis es dann vielleicht wirklich klappt!
    Ich würde da mal eher auf absehbar funktionierende Energiegewinnung setzen .. wir haben jetzt schon Probleme mit Wüsten , und Wasser genügend .. da bleibt keine Zeit für "irgendwann haben wir dann mal die ultimative Lösung"...
  5. #104

    Korrekte Zahlen bitte

    Zitat von Artikel
    Jeder hat eine Leistung von einem Megawatt und ist damit 10.000-mal stärker als eine Mikrowelle, wie man sie aus der Küche kennt.
    Welche Mikrowelle hat denn nur 100 Watt?
    Die einzige vom uns Laien leicht überprüfbare Zahl sollte nicht so daneben stochern.
  6. #105

    !

    Zitat von JoschSche Beitrag anzeigen
    So ist es - und noch etwas schlimmer. Mit entsprechendem Einsatz könnte Geothermie in Verbindung mit geschlossenen Wärmepumpen-Kreisläufen nahezu sämtliche Energieprobleme längst gelöst haben.
    In Staufen im Breisgau findet man Geothermie bestimmt toll.
    Risiko aus dem Boden: http://www.3sat.de/page/?source=/nan...523/index.html
  7. #106

    OT interstellare Raumfahrt

    Zitat von StuggieWoogie Beitrag anzeigen
    Das IST das Problem.
    Mit Raketentreibstoff kann man Satelitten ins All schießen und evtl das Sonnensystem erforschen, aber es sind keine interstellaren Reisen möglich.
    Dafür braucht man eben (mindestens) Fusion.
    Abgesehen davon lässt sich Wasserstoff erheblich effizienter i.d. Wüste mit Solarkraftwerken herstellen.
    Richtig. Für interplanetare Raumfahrt bis zum Mars genügen Batterien und Solarzellen am Raumschiff, für interstellare Raumfahrt reicht das nicht mehr.

    Zum einen, weil das interstellare Raumschiff völlig autark von externen Quellen funktionieren muss: die Crew kann nicht erwarten, auf einer 20 Jahre dauernden Reise ständig versorgt zu werden. Also muss es Möglichkeiten geben, Nahrung anzubauen, Wasser und Luft aufzubereiten, das Raumschiff warmhalten usw usf. Das funktioniert mE aber nur, wenn das Raumschiff hinreichend groß ist - und schon braucht man große Energiemengen, allein um es zu betreiben. Da reichen Solarpanels nicht mehr aus, die ohnehin nur innerhalb des Sonnensystems funktionieren, zwischen den Sternen aber nicht ...

    Jetzt könnte natürlich die berechtigte Frage gestellt werden, ob die Menschheit überhaupt die Raumfahrt braucht ... für mich ist die Frage eigentlich nur rhetorisch, aber für die meisten Leute sind Alltagsprobleme wichtiger als wichtige Fragen zur Zukunft der Menschheit.
  8. #107

    Naja

    Zitat von Strichnid Beitrag anzeigen
    Ja. Über Jahrhunderte. Wie werden die Menschen anschließend über uns denken, dass wir einen solchen irreversiblen Prozess in Gang gesetzt haben und nicht nur alles Erdöl, alle Kohle, alles Gas verbraucht haben, sondern auch noch alles, das sich verfusionieren ließ? Meinen Sie wirklich, die künftigen Menschen würden das für einen Schritt zu einem höheren Level an Zivilisation halten? Ich bezweifle es. Ein höherer Level an Zivilisation wäre für mich, ein Energiehaushalten zu organisieren, das so lange funktioniert wie es den Planeten noch gibt.
    Naja. Auch wenn ich der Kernfusion für die nächsten Jahre eher kritisch gegenüber stehe, weil die Technik halt alles andere als leicht beherrschbar und realisierbar ist, auch wenn ich als Ingenieur von der Technik und der Idee sehr begeistert bin, müsste man sich ... wenn es denn mal funktioniert, über Jahrmillionen keine Gedanken mehr über Energie machen. Brennstoff für die Wasserstoff-Fusion gibt's ohne Ende in unseren Ozeanen.
    Aber wie gesagt, halte ich es aus realistischer Betrachtung für absolut ausgeschlossen, dass wir in den nächsten 50 Jahren ein funktionierendes, serienreifes Fusionskraftwerk in Betrieb nehmen können. Und wenn wir unsere Energieprobleme bis dahin nicht schon halbwegs gelöst haben (beispielsweise mit den klassischen erneuerbaren Energien), ist es sowieso zu spät. Denn bis dahin sind die meisten Öl- und Gasreserven verbraucht und die meisten wichtigen und leicht zugänglichen Rohstoffe verfrühstückt. Denn mit der Lösung des Energieproblems würde auch das Rphstoff-Problem abgeschwächt oder langfristig sogar gelöst werden, da man nämlich mit unbegrenzt verfügbarer Energie auch unbegrenzt Energie zum Recycling der Rohstoffe zur Verfügung hat, sodass bei einem gut gemachten Kreislauf-System keine Rohstoffe mehr verloren gehen. Für all das käme die Fusion wahrscheinlich viel zu spät.

    MfG
  9. #108

    Windmühlen im Sand

    Zitat von captndelta Beitrag anzeigen
    Soweit richtig...

    CSP ist praktisch tot, siehe Blythe. Zuviele ungeloeste Probleme, auch wenn's auf den ersten Blick einfach ........
    Vermutlich würde erstens die Mechanik zu sehr leiden im Sand und zweitens ist das momentane Material der Rotorblätter dafür auch nicht geeignet.
  10. #109

    ,.-

    Zitat von Michael Giertz Beitrag anzeigen
    Die mieserable Effizienz. Es dauert schlichtweg ewig auf dem Wege genügend Wasserstoff aus Wasser abzuspalten.

    Mal ganz abgesehen davon sehen Wälder aus Windkrafträdern einfach "scheiße" aus. Optische Umweltverschmutzung ist eben auch Umweltverschmutzung!
    na dann ab mit ihnen in den keller!

    "optische" umweltzerstörung hat aber eigentlich nur negative effekte für menschen bzw. für menschn die einfach nicht mit der zeit gehen, nicht für tiere oder pflanzen.
    alle anderen alten energieformen schon eher!


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