Kernforschungszentrum: Cern-Physiker finden bisher unbekanntes Teilchen

dapdEntdeckung am Kernforschungszentrum Cern: Physiker haben mit Hilfe des Teilchenbeschleunigers LHC ein bisher unbekanntes Partikel nachgewiesen. Das sogenannte Baryon ist ein besonders exotisches Gebilde.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...830232,00.html
  1. #50

    zwei Seiten der Medaille

    Zitat von Buehgemeiste Beitrag anzeigen
    sind die Leute, die vor einem Computer sitzen und sich über die Kosten von Grundlagenforschung beschweren.
    Noch lustiger, wenn man es für Fortschritt hält, Benzinautos mehr Leistung zu verpassen oder Telefone mit grellen Displays auszustatten.
    Wenn auch Deppen mit ins Boot geholt werden, wird die Technik billiger (Massenproduktion). Und ich finde, dass es ein Fortschritt ist, mit Bordmitteln 80-Bit-Zahlen faktorisieren zu können. Davon hat Babbage nur geträumt.
  2. #51

    Zitat von Schäfer Beitrag anzeigen
    Erstaunlich, dass solche Dinge gemessen werden können. Als Laie stelle ich mir einen Detektor vor, der bspw. die Störung eines Feldes registriert. Wie kann man da Myonen von Pionen unterscheiden? Durch Nachrechnen, wieviel drin sein müssten?

    Naja, solche Messgeräte sind sicher ein Haupterzeugnis der Forschung am CERN und rechtfertigen sie vor dem Volk.
    Geladene Teilchen können in den meisten fällen durch die Krümmung ihrer Bahn im Magnetfeld unterschieden werden. Geladene Teilchen werden im Magnetfeld auf eine Kreisbahn gezwungen deren Radius bei gleicher Ladung nur von deren Masse und Geschwindigkeit abhängt.
  3. #52

    nein

    Zitat von stevendedalus65 Beitrag anzeigen
    Einfach in der Anordnung der Quarks. up strange bottom, bottom up strange, bottom strange up. Aber, und da ist der Artikel nicht ganz vollständig, es sind auch die Kombinationen und damit Baryonen strange up bottom und up bottom strange möglich. Es sind also theoretisch fünf unterscheidbare Baryonen möglich mit dieser Zusammensetzung.
    Permutationen gibt es nur, wenn eine Reihenfolge definiert ist.

    Aber die Antwort wurde oben schon gegeben.
  4. #53

    Zitat von stevendedalus65 Beitrag anzeigen
    Einfach in der Anordnung der Quarks. up strange bottom, bottom up strange, bottom strange up. Aber, und da ist der Artikel nicht ganz vollständig, es sind auch die Kombinationen und damit Baryonen strange up bottom und up bottom strange möglich. Es sind also theoretisch fünf unterscheidbare Baryonen möglich mit dieser Zusammensetzung.
    Falls sie das ernst meinten, muss ich Ihnen leider widersprechen. Die Anordnung der drei Wörter (up strange bottom) hat nichts mit den unterschiedlichen Teilchen zu tun.
  5. #54

    Missverständnis

    Zitat von Diwoka1 Beitrag anzeigen
    (Schokoladeninfusion nicht, aber Puderzucker im Kontrastmitteleinlauf.)

    Mal schauen was Sie nicht verstanden haben?
    Man gibt dem Patienten natürlich kein Insulin, da der Tumor schon Insulin produziert, welcher den Blutzucker senkt, sodaß die Patienten ohne Dauerglucoseinfusion permanent im Unterzucker wären.
    Ich hatte es so verstanden, dass es ein im Pankreas lokalisierter Tumor wäre, und eine Therapie die Insulinproduktion drosseln, wahrscheinlich aber eher unterbinden würde. Ich kenne die Therapie nicht, aber wenn es eine unspezifische, z. B. durch radioaktive Substanzen (die Therapie wurde ebenfalls in diesem Zusammenhang erwähnt), dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass solche Folge auftritt.

    Andernfalls nehmen Sie's als Effekthascherei. Ich hatte deshalb mit Absicht von einer Patientin gesprochen. Eigentlich sollte es sogar eine "junge Mutter" werden.

    Aber sowas ist legitim. Auch die Werbung gegen Tierversuche wird mit Bildern von Kätzchen und Äffchen gemacht, und nicht mit Fruchtfliegen.
  6. #55

    Liebe Freunde der Naturwissenschaften,

    ich danke Euch für die vielen Erklärungsversuche... und für die Störenfriede hier: Pfui schämt Euch. Es erinnert mich doch sehr an die Entwicklung des Autos. Wie viele haben geschimpft, sowas bräuchte man doch nicht. Es gibt doch Pferde und die machen nicht so viel Lärm. Richtig meine Herren ;-)...
    Die strukturelle Erforschung ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Und die die da schreien Geldverschwendung sind die, deren Autos am tiefgelegtesten sind... die die sich in einer Mikrowelle, die Pizza "aufbacken" und dann schimpfen, sie würde nicht schmecken...

    Ein neues Teilchen zu entdecken ist was wirklich Großes, und wer weiß, vielleicht bekommen sie sogar einen Nobelpreis dafür... Von mir: Hut ab

    stud. Ing dmdhl
  7. #56

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Entdeckung am Kernforschungszentrum Cern: Physiker haben mit Hilfe des Teilchenbeschleunigers LHC ein bisher unbekanntes Partikel nachgewiesen. Das sogenannte Baryon ist ein besonders exotisches Gebilde.

    Kernforschungszentrum: Cern-Physiker finden bisher unbekanntes Teilchen - SPIEGEL ONLINE

    Schon wieder eine Fata- Morgana wie die Neutrinos.

    Tausend und ein Märchen der Physik: Das Neutrino-Märchen | READERS EDITION

    Der gesamte Teilchenzoo besteht aus kranken Hirngespinsten der Physiker.
  8. #57

    Zitat von Irek Beitrag anzeigen
    Schon wieder eine Fata- Morgana wie die Neutrinos.

    Tausend und ein Märchen der Physik: Das Neutrino-Märchen | READERS EDITION

    Der gesamte Teilchenzoo besteht aus kranken Hirngespinsten der Physiker.
    Und genau deshalb ist das Standardmodel der Teilchenphysik auch eine der (wenn nicht die) erfolgreichste Theorie, seit der Erfindung der Differientialrechnung...
  9. #58

    Zitat von auster8 Beitrag anzeigen
    Im Artikel steht, dass es bei der Zusammensetzung des neuen Baryons (up,strange,bottom) theoretisch 3 mögliche - also unterscheidbare - Baryonen gibt. Worin würden die sich trotz gleicher Zusammensetzung unterscheiden?
    In der Ausrichtung ihrer Spins. Ähnlich wie Münzen haben Quarks zwei mögliche Spinrichtungen, nämlich 'up' und 'down' (nicht zu verwechseln mit up-Quark und down-Quark, deren Namen kommen historisch daher, dass sie vor dem Quark-Modell als Isospin-Zustände gedeutet wurden). Da die absolute Ausrichtung irrelevant ist (up|up|up ist äquivalent zu down|down|down) gibt es zunächst einmal die beiden Kombinationen 1. up|up|up und 2. up|up|down. Nun sind u- und s-Quark ähnlich schwer, während das b-Quark sehr viel schwerer ist. Bei Kombination 1. macht das keinen Unterschied, aber für Kombination 2. gibt es zwei verschiedene Varianten, nämlich ob das b-Quark zu den beiden up-Spins gehört, oder ob es das Quark mit dem down-Spin ist. Macht dann im Endeffekt drei mögliche Kombinationen.

    Zitat von cbmuser Beitrag anzeigen
    Das frage ich mich auch. Ich dachte erst, daß es sich dabei um unterschiedliche Konfigurationen der Farbladungen handeln könnte (Blaues Bottom, rotes Strange, grünes Up, oder blaues Strange, rotes Bottom, grünes Up etc.) aber wenn ich es richtig verstehe (unwahrscheinlich) tauschen Quarks innerhalb eines Baryon ihre Farbladungen ständig mittels Gluonen aus.
    Das haben sie soweit richtig verstanden. Als Beispiel: Ein rotes Quark wechselt seine Farbladung zu blau, indem es ein Gluon der Farbladung rot/anti-blau (Farbladungserhaltung) emmitiert, dieses wird dann von einem blauen Quark absorbiert, welches dadurch seine Farbladung zu rot ändert => Farbtausch der beiden beteiligten Quarks. Das ist allerdings nur das einfachste Szenario, in Wirklichkeit sind noch sehrviel komplexere Austausche möglich. Und natürlich ist das nur die trivialisierte Beschreibung einer komplizierten mathematischen Formel, die diesen Prozess beschreibt.
  10. #59

    Die wollen doch nur streicheln!

    Jeder streichelt gerne ein neues Tierchen oder Teilchen im Elementarteilchenzoo!
    Aber Nachbars DAckel nützt genauso viel, kostet aber keine Milliarden.
    Der ganze Kernphysik Quatsch bekommt nur aus Trägheit Milliarden, weil sich alle vor 50 Jahren die Möglichkeit zur Bombe sichern wollten.