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Kernforschungszentrum: Cern-Physiker finden bisher unbekanntes Teilchen

dapdEntdeckung am Kernforschungszentrum Cern: Physiker haben mit Hilfe des Teilchenbeschleunigers LHC ein bisher unbekanntes Partikel nachgewiesen. Das sogenannte Baryon ist ein besonders exotisches Gebilde.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...830232,00.html
  1. #140

    Zitat von Realist000 Beitrag anzeigen
    Vermutl. am Spin der Quarks. Quark sind ja Fermionen und haben Spin 1/2, -1/2. Im Baryon können sie in unterschiedl. Spinkombinationen vorkommen, z.B. -1/2, -1/2, -1/2 oder -1/12, 1/2, 1/2 oder 1/2, 1/2, -1/2. Das wären allerdings 6 Möglichkeiten. Warum es nur drei gibt, ist mir unklar.
    Habe ich in meinem Post (Link) vesucht zu erklären, wobei ich vergaß zu erwähnen, dass u- und s-Quark als massenähnlich angenommen werden können, weil sie als leichte Quarks Massen besitzen, die klein gegenüber der typischen Baryon-Bindungsenergie (~1GeV) sind.
  2. #141

    Ja, geht irgendwie nicht weiter ...

    Zitat von marietta292 Beitrag anzeigen
    Wird Zeit für einen neuen Einstein und den ganz großen Wurf, damit es in der Forschung endlich weiter geht.

    Und dabei hilft uns der LHC, gerade auch wenn dort NICHTS gefunden wird.
    Ja, da ist was dran. Aber was heißt denn "in der Forschung weitergeht"?

    Im Kleinen der Materie gehts also irgendwie nicht weiter, trotz größter Investitionen. Aber was hätte z.B. das Auffinden eines Überlichteilchens überhaupt bringen können?

    Im Großen der Materie ist auch irgendwie nichts wirklich "Weiterbringendes" in Sicht, trotz gigantischer Teleskope und offenbar guter / stimmiger Theorien des Zusammenhalts der Dinge.

    Derweil werden die auf den Wegen in die Extreme gewonnenen Erkenntnisse sachlich betrachtet einfach nur dazu genutzt die Räume der anderen Lebensformen in immer extremeren Formen zu zerstören und sie auf immer brutalere Weise auszubeuten (s. Massentierhaltung).

    Vielleicht gibt es ja eine ganz andere entscheidende Richtung, die nichts direkt mit Materie zu tun hat; eine deren sachliche Erforschung viel wichtiger gewesen wäre, die aber (fatalerweise) übersehen wurde.
  3. #142

    Frage.

    Zitat von wr4th Beitrag anzeigen
    Neutronen kann man nicht beschleunigen weil sie keine elektrische Ladung haben. Freie Protonen zerfallen auch nicht, sie haben eine mittlere Lebensdauer von mindestens 10^32 Jahren. Allerdings kann man Neutronen erzeugen indem man einen Protonenstrahl z.B. auf einen Bleiblock schiesst. Bei den Kernreaktionen werden dann Neutronen freigesetzt.


    Es ist nicht wirklich sinnvoll Forschungsgebiete gegeneinander auszuspielen, zumindest solange wir uns den Luxus leisten ein vielfaches in Militärausgaben zu stecken. Der Vergleich hinkt auch ziemlich, weil man in der Teilchenphysik nicht ohne grosse Beschleuniger forschen kann, der Casimireffekt lässt sich doch als Table-Top-Experiment studieren.

    Woran messen Sie das? Was hätten Sie denn erwartet?
    Wie viele Physiker muss man am LHC beschäftigen, damit NICHTS gefunden wird?

    Und - mit wie vielen Milliarden muss man diese Forschung, die NICHTS Findet, bezahlen?
  4. #143

    Zitat von marietta292 Beitrag anzeigen
    Wird Zeit für einen neuen Einstein und den ganz großen Wurf, damit es in der Forschung endlich weiter geht.
    Nur Geduld. Aber sehr wahrscheinlich werden wir den neuen Einstein nicht mehr erleben. Außerdem wird es wahrscheinlich kein einsames Genie sein, sondern ein Team von Forschern. Wie man am LHC sieht, geht es nicht mehr ohne gigantische Apparate. Die Theoretiker können die schönsten Ideen gebären, das nützt nichts, wenn sie nicht mehr empirisch geprüft werden können, weil die notwendigen Teilchenenergien nicht machbar sind. Wir müssen uns damit abfinden, dass die Welt nicht vollständig erkennbar sein wird, sowohl aus praktischen wie aus epistemologischen Gründen.

    Trotzdem bleibt noch genug zu tun, nämlich die Homogenisierung von Quantenphysik und ART. Man darf nicht vergessen, dass alle Naturgesetze starke Abstraktionen und Approximationen der Wirklichkeit sind und dass sie mit der Natur weniger zu tun haben als vielmehr mit dem Erkenntnisvermögen des Menschen. Wenn Sie sich für Physik und Naturwissenschaft interessieren, sollten Sie Nancy Cartwright lesen.

    Zur Frage der Naturgesetze und ihres Bezugs zur Realität hat sich besonders NANCY CARTWRIGHT ausführlich geäußert und weitreichende Debatten damit angestoßen. Ihr erstes, 1983 erschienenes Buch heißt auch ausdrücklich: "Wie die Gesetze der Physik lügen".

    Bestimmten positivistischen Physikern schmeckt das nicht, aber das macht nichts. Es gab schon im 19.Jhdt. Physiker, die von Wissenschaft mehr Ahnung hatten als manche ehrgeizigen, aber schmalspurigen Jungdoktoren von heute.
  5. #144

    Zitat von alex300 Beitrag anzeigen
    Wie viele Physiker muss man am LHC beschäftigen, damit NICHTS gefunden wird?

    Und - mit wie vielen Milliarden muss man diese Forschung, die NICHTS Findet, bezahlen?
    Wie man am Artikel sieht finden diese Wissenschaftler in dieser Forschung etwas. QED.
    Falls es Sie interessiert, bis jetzt gibts 3000 Papers alleine von ATLAS und CMS, viel Spass beim lesen: find collaboration atlas or collaboration cms - Suchergebnisse - INSPIRE-HEP

    Dazu kommen unzählige spin-off Produkte insbesondere in der Medizintechnologie und Informationstechnologie.
  6. #145

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    Nur Geduld. Aber sehr wahrscheinlich werden wir den neuen Einstein nicht mehr erleben. Außerdem wird es wahrscheinlich kein einsames Genie sein, sondern ein Team von Forschern. Wie man am LHC sieht, geht es nicht mehr ohne gigantische Apparate. Die Theoretiker können die schönsten Ideen gebären, das nützt nichts, wenn sie nicht mehr empirisch geprüft werden können, weil die notwendigen Teilchenenergien nicht machbar sind. Wir müssen uns damit abfinden, dass die Welt nicht vollständig erkennbar sein wird, sowohl aus praktischen wie aus epistemologischen Gründen.

    Trotzdem bleibt noch genug zu tun, nämlich die Homogenisierung von Quantenphysik und ART. Man darf nicht vergessen, dass alle Naturgesetze starke Abstraktionen und Approximationen der Wirklichkeit sind und dass sie mit der Natur weniger zu tun haben als vielmehr mit dem Erkenntnisvermögen des Menschen. Wenn Sie sich für Physik und Naturwissenschaft interessieren, sollten Sie Nancy Cartwright lesen.

    Zur Frage der Naturgesetze und ihres Bezugs zur Realität hat sich besonders NANCY CARTWRIGHT ausführlich geäußert und weitreichende Debatten damit angestoßen. Ihr erstes, 1983 erschienenes Buch heißt auch ausdrücklich: "Wie die Gesetze der Physik lügen".

    Bestimmten positivistischen Physikern schmeckt das nicht, aber das macht nichts. Es gab schon im 19.Jhdt. Physiker, die von Wissenschaft mehr Ahnung hatten als manche ehrgeizigen, aber schmalspurigen Jungdoktoren von heute.
    Ich möchte betonen, dass die überwältigende Mehrheit der Jungdoktoren der Physik durchaus mit Frau Professor Carthwright übereinstimmen würden und sich keiner Illusionen des eigenen Wirkens hingeben. Aus meiner erfahrung heraus gibt es nur eine verschwindene Anzahl ehrgeiziger aber schmalspuriger Jungdoktoren.
  7. #146

    Es würde mich nicht wundern, ...

    Zitat von marietta292 Beitrag anzeigen
    Dann fallen diese als Erklärung für die Dunkle Materie weg. Vielleicht gibt es ja gar keine Dunkle Materie, vielleicht benötigen wir statt dessen eine modifizierte Theorie der Gravitation, weil diese unter Umständen auf großen Skalen anders wirkt als z.B. auf der Erde und im Sonnensystem.
    wenn die fehlende Antimaterie im Universum die Schwarzen Löcher bilden.
    Die Antimaterie bildet das galaktische Zentrum, die normale Materie kreist drumherum.
    Und die Gammastrahlung die bei der "Zerstrahlung" entsteht, kann das Schwarze Loch ja eh nicht verlassen.
  8. #147

    Zitat von Websingularität Beitrag anzeigen
    wenn die fehlende Antimaterie im Universum die Schwarzen Löcher bilden.
    Die Antimaterie bildet das galaktische Zentrum, die normale Materie kreist drumherum.
    Und die Gammastrahlung die bei der "Zerstrahlung" entsteht, kann das Schwarze Loch ja eh nicht verlassen.
    nein, das kann nicht sein. mit einer einzigen großen konzentration von materie im zentrum einer galaxie lassen sich die beobachtungen nicht erklären. die dunkle materie bildet statt dessen eine art wolke, die deutlich größer ist als die galaxie die darin liegt.
  9. #148

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen

    Zur Frage der Naturgesetze und ihres Bezugs zur Realität hat sich besonders NANCY CARTWRIGHT ausführlich geäußert und weitreichende Debatten damit angestoßen. Ihr erstes, 1983 erschienenes Buch heißt auch ausdrücklich: "Wie die Gesetze der Physik lügen".

    Bestimmten positivistischen Physikern schmeckt das nicht, aber das macht nichts. Es gab schon im 19.Jhdt. Physiker, die von Wissenschaft mehr Ahnung hatten als manche ehrgeizigen, aber schmalspurigen Jungdoktoren von heute.
    Klingt sehr interessant - Danke für den Tipp, ich werde mir mal ein Buch von ihr kaufen.

    Zu den Physikern, die schon im 19.Jhdt mehr von der Wissenschaft wussten als viele heute: Ich dachte sofort an Nicola Tesla. Sie auch? Ein Genie. Was DER mit den heutigen Möglichkeiten anrichten könnte...
  10. #149

    ...

    Zitat von wr4th Beitrag anzeigen
    Dann sagen Sie uns doch bitte wo das SM falsch ist. Tausende Wissenschaftler suchen seit Jahrzehnten händeringend nach Widersprüchen in dem Modell um Hinweise um eine neue Weiterreichende Theorie zu finden. Grosser wissenschaftlicher Ruhm wäre Ihnen sicher!
    Damit das SM zZ. als richtig erscheint, flickt man das derzeit aktuelle Problem halt so, wie man das immer tut, man postuliert einfach die Existenz eines weiteren Teilchen, in diesem Fall das Higgs, um das SM zu belegen.
    Da auch die Milliarden verschwendeter Steuergelder im CERN das Higgs wohl nicht finden werden, wird man danach eine weiter theortische Korrektur des SM erfinden.
    Im englischen nennt man sowas einfach "Mindfuck".

    Versuchen sie es doch einfach mal so. Es gibt da einen Ausspruch des US Autors Upton Sinclair:

    "Iit's very difficult to get someone to understand something when their salary depends upon his not understanding it."

    Verdeutscht:
    Es ist sehr schwer jemanden dazu zu bewegen etwas Bestimmtes zu verstehen, wenn sein Gehalt davon abhängt, dass er es nicht verstéht...


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